Rheinische Post: Nur ein Europa
Kommentar Von Michael Bröcker
ID: 694758
europapolitischer Visionär aufgefallen. Doch die jüngsten
Einlassungen des SPD-Chefs sind zumindest teilweise bedenkenswert. Es
wird Zeit, dass in Europa über eine künftige politische und
rechtsstaatliche Verfasstheit des Kontinents diskutiert wird.
Vereinigte Staaten von Europa, Kerneuropa, Bundesstaat, Europa der
Regionen - was darf's denn sein? Die simple Formel "Mehr Europa"
reicht als Antwort nicht aus. Zumal die Nationalstaaten an ihre
rechtsstaatlichen Grenzen kommen, wie das Bundesverfassungsgericht
unlängst in Bezug auf die Übertragung von Souveränität in der
Euro-Krise gemahnt hat. Das Grundgesetz verliert seine Gültigkeit,
wenn das deutsche Volk eine neue (europäische?) Verfassung
beschließt, besagt der Artikel 146. Der Artikel könnte schneller
Realität werden, als uns bewusst ist. Der erste Konvent zur Zukunft
Europas ist gescheitert, weil er zu groß war und ohne echten Rückhalt
arbeitete. Nun verschafft die Not der Krise ein neues Bewusstsein.
Ein guter Zeitpunkt für einen Neuanlauf. Der Theologe Johann Herder
hat Europas kulturellen Reichtum als "Gemeinschaftswerk aller Völker"
bezeichnet. Nun brauchen Europas Völker endlich ein politisches
Gemeinschaftswerk.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.08.2012 - 20:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 694758
Anzahl Zeichen: 1494
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 241 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Nur ein Europa
Kommentar Von Michael Bröcker"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Sinnlose Bohrung Kommentar Von Rainer Kurlemann ...
Neue Technologien haben es bei uns immer etwas schwerer. Dieses Phänomen wird gern als der Deutschen generelle Technikfeindlichkeit beschrieben. Doch im Fall der Förderung von kleinen Mengen Erdgas, die durch das Fracking-Verfahren aus der Erde gepresst werden sollen, sind Zweifel an der Sinnh
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld)zu Gabriels Euro-Vorschlag ...
Der eine gibt den Staatsmann, der andere den Fachmann, der dritte den Krawallmann. Und am Ende sind nicht nur die SPD ratlos, sondern auch ihre potenzielle Wählerschaft. Denn widersprüchliche Äußerungen über die Zukunft der Europäischen Währungsunion, über Prinzipien und rote Linien gibt
Südwest Presse: Kommentar zur MARS-MISSION ...
Der Jubel und die Erleichterung bei der Nasa sind berechtigt. Doch hat die Landung auf dem Mars eine neue Ära in der Geschichte der amerikanischen Raumforschung eingeläutet, oder wird der aufkommende Optimismus schnell wieder verfliegen? Ziel der Sonde mit dem bezeichnenden Namen "Neugier
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Forderung nach einer Neuordnung aller Sozialleistungen ...
War es vergangene Woche noch ein Linksbündnis aus Parteien, Gewerkschaften und Sozialverbänden, das sich um die Finanzierung des Sozialstaats sorgte, so legt nun der Städte- und Gemeindebund nach. Allerdings mit einer anderen Stoßrichtung: Die Kommunen fordern nicht in erster Linie mehr Geld




