Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Organspendeskandal

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Organspendeskandal

ID: 697452
(ots) - Ob 12 000 Patienten in Deutschland das nächste
Jahr erleben, hängt nicht zuletzt von der Bereitschaft der Mitbürger
ab, im Todesfall Herz, Lunge, Niere und Leben zu spenden. Hoffentlich
führt der Skandal bei der Vergabe von Organen nicht dazu, dass noch
weniger transplantiert wird. Zunächst einmal muss das Vertrauen in
das System wieder hergestellt werden. Darin sind sich Ärzte, Kassen
und Kliniken nach einem Sondertreffen einig. Mehr Transparenz und
schärfere Kontrollen sollen Tricksereien erschweren - auszuschließen
sind sie nie. Alle Beteiligten - Mediziner, Krankenhäuser und Beamte
- müssen wissen, dass sie ihre berufliche Existenz aufs Spiel setzen,
wenn sie betrügen. Und eine neue staatliche Behörde, die im
Zusammenhang mit der Organvergabe alles und jeden zusätzlich prüfen
sollen, kann kein Allheilmittel sein. So waren Unregelmäßigkeiten an
der Uniklinik Regensburg den Behörden bekannt. Passiert ist nichts.
Mehr Bürokratie hat noch nie geholfen, schon gar nicht den Patienten.
Spenderorgane halten nicht so lange, bis der letzte Stempel auf dem
Formular getrocknet ist.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Allg. Zeitung Mainz: Lebensgefährlich / Kommentar zu Organspende Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Steuerdebatte
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.08.2012 - 19:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 697452
Anzahl Zeichen: 1352

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bielefeld



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 243 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Organspendeskandal"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalen-Blatt (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

WESTFALEN-BLATT - Till Brönner: "Nichts aus Corona gelernt" ...
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un

34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder

NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in


Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt


Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Steuerdebatte ...
Als Steuerzahler wünscht man sich bisweilen alttestamentarische Zeiten zurück. »Von allem, was du mir geben wirst, werde ich dir gewisslich den Zehnten geben«, verspricht Jakob im ersten Buch Mose dem Herrn. Zehn Prozent Abgabe auf alle Einkünfte: Heute hieße das »Flat Tax«. Von einem so

Westdeutsche Zeitung: China - Risse in der Einheitsfassade = von Peter Lausmann ...
Der Koloss bekommt Risse: Für den Westen beängstigend geschlossen und erfolgreich ist China seit Jahren aufgetreten. Die Staatsspitze agierte wie der Vorstand eines Großkonzerns. Zugleich warfen geschickte Auftritte des Regierungschefs Wen Jiabao die alten Vorstellungen von Betonköpfen in Ma

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Lockerung der strengen Auflagen für den tschechischen Nationalpark Sumava ...
Rauschender Abgang Sumava heißt auf Tschechisch "Die Rauschende": ein Synonym für winddurchwehte Waldpoesie und blühende Natur. Wenn es nach dem Leiter des Nationalparks und dem Umweltminister geht, einem Parteifreund von der neoliberalen ODS, werden sich bald Motorsägengeräusche

Allg. Zeitung Mainz: Lebensgefährlich / Kommentar zu Organspende ...
Nichts ist so schwer zurückzugewinnen wie verlorenes Vertrauen. Und beim System Organspende wurde nicht bloß Vertrauen zerstört, vielmehr ist eine veritable Katastrophe zu beklagen. Eine Katastrophe für diejenigen, deren Überleben davon abhängt, dass schnellstmöglich ein geeignetes Spender


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z