Schwäbische Zeitung: Unentschlossen sucht die SPD - Kommentar
ID: 698442
Kanzlerkandidatur der Sozialdemokraten los. Schleswig-Holsteins
Ministerpräsident Torsten Albig hat sich, obwohl ein Getreuer von
Peer Steinbrück, für Frank-Walter Steinmeier ausgesprochen. Andere
SPD-Prominente werden folgen, die sich für Steinmeier, Steinbrück
oder Sigmar Gabriel stark machen werden.
Es tut nicht gut, wenn die SPD sich ein Jahr vor der Wahl erst
einmal einig werden muss, wer den Laden führt. Das wirkt
unentschieden, es betont, dass alle drei Kandidaten Schwächen haben.
Der polternde Steinbrück ist schwer zu vermitteln. Gabriels
Physiognomie treibt ihm nicht gerade die Wählermassen zu. Steinmeier,
der erfolgreich Merkels Außenminister war, und der seiner kranken
Ehefrau eine Niere spendete, kommt wahrscheinlich am besten an.
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sagt, es wären wohl die Ehefrauen
der drei, die entschieden, ob sie ihre Männer kandidieren ließen. Das
spricht für die Frauen, nicht für die Partei.
Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 07561-80 100
redaktion@schwaebische-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.08.2012 - 21:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 698442
Anzahl Zeichen: 1253
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Leutkirch
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 365 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schwäbische Zeitung: Unentschlossen sucht die SPD - Kommentar"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Schwäbische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Schwäbische Zeitung
Schwäbische Zeitung: Die Lektion von London - Leitartikel ...
Die olympische Flamme ist erloschen. Doch die Diskussionen um die Situation des deutschen Spitzensports schwelen weiter. Die Zielvorgabe der Sportfunktionäre mit 28 Goldmedaillen, die jetzt verschämt relativiert wird, stammt natürlich ebenso aus Wolkenkuckucksheim wie die rhetorischen Lorbeer
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Steuersplitting ...
Was wohl aus dem alten Rollenspiel »Vater, Mutter, Kind« meiner frühen Jugend geworden ist? Vermutlich gibt es das Spiel heute nicht mehr, weil die vielen Formen der Teil- und Patchwork-Familien inklusive gleichgeschlechtlicher Beziehungen die Spielregeln verkompliziert haben. Die traditionel
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur finanziellen Situation der Städte und Gemeinden ...
»Ein Kaputtsparen bei der öffentlichen Infrastruktur lehnen wir ab«, heißt es im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen in NRW. Aber wenn doch erst einmal mit dem Sparen begönnen würde! - so möchte man da ausrufen. Jeder, der die Diskussionen in den Kommunen vor Ort verfolgt, weiß, wie sch
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Romney ...
Das war ein gutes Wochenende für US-Präsident Barack Obama. Eine wichtige Personalentscheidung seines republikanischen Herausforderers Mitt Romney wird er mit einer gewissen Erleichterung aufgenommen haben. Der berief nämlich mit dem 42-jährigen Kongresspolitiker Paul Ryan einen Kandidaten f




