Neue OZ: Kommentar zu Deutschland / Arbeitsmarkt
ID: 703428
Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten am Wochenende und
nachts - mögliche Folgen dieser erschreckenden Entwicklung hat in der
vergangenen Woche der Fehlzeiten-Report der AOK aufgezeigt: Es steigt
die Zahl derer, die aufgrund psychischer Probleme im Job fehlen.
In vielen Branchen wird inzwischen nicht mehr nach der Stechuhr -
montags bis freitags von neun bis fünf -, sondern projektorientiert
gearbeitet. Das schafft Flexibilität, die einerseits positiv ist:
Beschäftigte können sich ihre Arbeitszeit einteilen, dank der Technik
auch von zu Hause aus arbeiten. Dieses Modell kippt jedoch ins
Negative, wenn es immer mehr Menschen zu Zeiten ins Büro zieht, die
zum Ausgleich bestimmt sind: abends und am Wochenende. Der Slogan "Am
Samstag gehört Vati mir", mit der die Gewerkschafter einst die
Fünf-Tage-Woche bewarben, gilt zunehmend seltener.
Mehr Einsatz, immer mehr Flexibilität wird gefordert - und Privat-
und Berufsleben vermischen sich zu einer Grauzone, in der es nur noch
den wenigsten gelingt, sich von beruflich bedingter Anspannung zu
erholen.
Zu Recht warnen Experten davor, wohin dieser Weg führen könnte: zu
einer überlasteten, dauergestressten Gesellschaft. Nicht nur die
Überarbeiteten tragen dazu bei, sondern auch die steigende Zahl der
befristet Beschäftigten. Oder belasten Existenz- und Zukunftsängste
etwa nicht?
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.08.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 703428
Anzahl Zeichen: 1686
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 565 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Deutschland / Arbeitsmarkt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Kommunen / Auto / Kennzeichen ...
Rückfall in die Kleinstaaterei Ramsauer sei Dank. Die Rückkehr zu Altkennzeichen sowie die Einführung gänzlich neuer Buchstabenvarianten stehen wieder auf der Tagesordnung. Dem populistischen Vorstoß des Bundesverkehrsministers macht hoffentlich der Bundesrat in Kürze den Garaus. Denn d
Neue OZ: Kommentar zu China / Prozess / Urteil ...
Inszenierte Gerechtigkeit Aufstieg und Fall des KP-Spitzenfunktionärs Bo Xilai lesen sich wie ein Shakespeare-Drama voller Intrigen, Korruptionsfälle und Mordkomplotte. Der abgesetzte Regent der 30-Millionen-Metropolregion Chongqing herrschte in der Provinz wie ein roter Prinz, der sich
Neue OZ: Kommentar zu EU / Finanzen / Deutschland / Griechenland ...
Wer, wenn nicht Merkel? Wenn der griechische Premier Antonis Samaras in drei Tagen Berlin besucht, wird Bundeskanzlerin Angela Merkel ihn weder öffentlich maßregeln, noch wird der Grieche mit leeren Händen nach Athen zurückfliegen müssen. Darauf deutet zweierlei hin: die gegenwärtig be
OV: Keine neuen Lösungswege Thema: Von der Leyen und Schulschwänzer Von Andreas Kathe ...
Ministerin Ursula von der Leyen hat Schulschwänzern den Kampf angesagt und sie will vor allem Eltern stärker in die Pflicht nehmen. Das scheint zunächst einmal eine berechtigte Forderung zu sein: Die Zahl der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ihrer Schulpflicht nicht nachkommen,




