Neue OZ: Kommentar zu Syrien
ID: 704356
Hilflos schaut die westliche Welt seit 17 Monaten dem mörderischen
Treiben in Syrien zu. Als Beobachter wird sie zumindest ihrem
eigentlichen Ziel gerecht: einen Flächenbrand im Nahen Osten zu
vermeiden - koste es auch 20 000 Tote durch militärische
Tatenlosigkeit. Insofern ist es eine Selbstverständlichkeit, dass
US-Präsident Barack Obama dem Regime in Damaskus mit einer
Intervention droht, sollte Syrien chemische oder biologische
Kampfstoffe verlagern oder einsetzen. Denn in diesem Fall würde aus
einem inneren Konflikt ein äußerer - nicht international
herbeigeführt, sondern aus dem Land heraus. Der Bürgerkrieg mit
konventionellen Waffen würde sich zum zweitgefährlichsten Krieg nach
einem Nuklearschlag entwickeln. Die Explosionsgefahr des Pulverfasses
mit dem Hass der Extremisten im Iran und Libanon auf den Verbündeten
Israel wäre für die USA nicht hinnehmbar.
Die Kampfstoffe soll es in der Tat geben. Vom Regime heißt es, sie
würden nicht gegen die Bevölkerung verwendet. Präsident Baschar
al-Assad hat indes längst gezeigt, dass ihm das zuzutrauen ist. Gegen
die Regierung spricht auch, dass sie die Chemiewaffenkonvention von
1992 nicht mitträgt.
Obama steckt mitten im Wahlkampf. Seine Drohung dürfte auch bei
Republikanern verfangen. Der Präsident wird aber gerade jetzt einen
Waffengang vermeiden wollen, die Amerikaner haben ganz andere Sorgen.
Sobald die syrische Bedrohung real wird, müssen die USA jedoch
eingreifen.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.08.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 704356
Anzahl Zeichen: 1806
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 255 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Syrien"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Julian Assange ...
Das Offensichtliche gesagt Es ist wohltuend, dass in den diplomatischen Aufruhr um Julian Assange etwas Sachlichkeit einkehrt. Immerhin entscheiden inzwischen fünf Staaten - die USA, Großbritannien, Ecuador, Australien und Schweden - über die Zukunft des Gründers der Internetplattform Wi
WAZ: Rote Linien reichen nicht. Kommentar von Gudrun Büscher ...
Es ist ein furchtbarer Krieg, der in Syrien tobt. Jeden Tag werden Menschen gefoltert und abgeschlachtet. Jeden Tag fliehen Tausende aus dem Land. Der syrische Machthaber Assad, der das Schicksal seiner Nachbar-Despoten wie Gaddafi aus Libyen (von Aufständischen getötet) und Mubarak aus Ägypte
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu Obama/Syrien ...
Obama, der bislang eine eher zurückhaltende Syrien-Politik betrieben hat, übt Druck aus, weil er selbst unter Druck steht. Da ist zum einen die Entwicklung in Syrien selbst. Assads Regime wankt, aber es ist noch überaus kriegsfähig und den oppositionellen Kräften an Feuerkraft deutlich über
Syrien:ÄRZTE OHNE GRENZEN leistet chirurgische Hilfe in improvisierter Klinik ...
ÄRZTE OHNE GRENZEN hat seit Juni ein kleines chirurgisches Projekt in Syrien. Mit Hilfe einer Gruppe syrischer Ärzte konnte ein medizinisches Team ein leeres Haus in ein improvisiertes Krankenhaus umbauen, in dem Verletzte aufgenommen und operiert werden. Bis Mitte August haben die Mitarbeiter




