Neue OZ: Kommentar zu Opel
ID: 706250
Vor 25 Jahren hat Opel seinen 125. Geburtstag noch tagelang
gefeiert. Der Marktanteil betrug mehr als 15 Prozent, die Autos
verkauften sich auch mit Blick auf die Hauptkonkurrenten VW und Ford
blendend.
Heute ist dieser Marktanteil auf weniger als die Hälfte
zusammengeschrumpft. Gestern, zum 150. Jubiläum der Firma, gab es
keine Feier: Es war ein trauriger Geburtstag, an dem das Management
und der Betriebsrat für 20 Tage Kurzarbeit verkündeten.
Bei der Entwicklung der vergangenen Monate musste es so kommen.
Jetzt erwischt die Krise beim Autoabsatz auch zunehmend deutsche
Hersteller. Nach den Ford-Werken, die am Stammsitz Köln schon im Mai
und Juni relativ geräuschlos kurzarbeiten ließen, trifft es nun Opel.
Allerdings auch deshalb, weil hier die Probleme viel tiefer sitzen
als beim Konkurrenten am Rhein.
Opel steckt in einem Strudel, aus dem das Unternehmen nur sehr
schwer herauskommen wird. Es fehlen vor allem wirkliche Unterstützung
und ein Plan von der Mutter General Motors in den USA. Die
Führungsetage dort lässt ihre Europatochter am ausgestreckten Arm
verhungern, hat nur für ihr asiatisches Kind Daewoo/Chevrolet eine
Weltstrategie. Die Führung bei Opel wird so schnell ausgetauscht,
dass sie kaum ihren Schreibtisch einrichten kann. Kurzarbeit an sich
ist generell noch kein allzu großes Warnzeichen - bei Opel aber
schrillen die Alarmglocken.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.08.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 706250
Anzahl Zeichen: 1726
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 365 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Opel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Schwäbische Zeitung: Verschuldetes Land - Kommentar ...
Mitten in der Schuldenkrise weist der deutsche Staat einen Überschuss aus. Das ist schön. Doch Selbstzufriedenheit ist nicht angebracht: Denn Deutschland wirkt wohlhabender als es tatsächlich ist. In den Kassen von Bund, Ländern und Gemeinden klaffen nach wie vor riesige Löcher. Der Übersc
Börsen-Zeitung: Schluss mit lustig, Kommentar zu Chinas Banken von Norbert Hellmann ...
Jede gute Party findet einmal ihr Ende. Bei den allesamt staatlich dominierten chinesischen Großbanken kann man die Jahresmitte 2012 als Wendemarke nehmen, ab der die Freude über rauschhaften Gewinnfortschritte der letzten Jahre ihr Ende nimmt und sich die Vorahnung der unausweichlichen Kopfsc
WAZ: Arme Autofahrer sind arm dran. Kommentar von Sven Frohwein ...
Jeder Autofahrer hat das schon einmal erlebt: Der Wagen ist kaputt, ein Besuch in der Werkstatt steht an - und am Ende präsentiert der Meister die gesalzene Rechnung. Weil er Fehler erkannt haben will, von denen Sie bislang nichts wussten. Doch das komische Klappern, dieses nervige Nageln, das
WAZ: Ein toller Erfolg und Mutmacher. Kommentar von Thomas Wels ...
Zuweilen hilft ein Vergleich mit dem Fußball, um klar zu machen, was 13 Tage lang auf dem Ideenpark in Essen Erstaunliches los war. 320000 Besucher kamen, um 200 Technik-Phänomene zu bestaunen - das sind sechs satt gefüllte Fußballstadien. Trotz Hitze. Das darf man einen großen Erfolg nenne




