Neue OZ: Kommentar zu Syrien-Flüchtlinge
ID: 706965
Die Lage in Syrien und seinen Nachbarländern wird von Tag zu Tag
dramatischer. Mehr und mehr Verfolgte, Verletzte und Bedrohte
verlassen angesichts des Bürgerkriegs ihre Häuser. Die
Flüchtlingsfamilien werden sich diese Entscheidung nicht leicht
gemacht haben.
Dennoch ist ihre Hoffnung auf eine größere Sicherheit außer Landes
nur zu verständlich. Denn auch unbeteiligten Zivilisten droht die
Gefahr, vom Regime rekrutiert oder Zielscheibe von Luft- und
Artillerieangriffen zu werden. Die christliche Minderheit etwa fühlt
sich eingekeilt zwischen der schiitisch-alawitischen Führung und der
mehrheitlich sunnitischen Opposition.
Wegen des wachsenden Zustroms der Flüchtlinge stoßen die Türkei,
Jordanien und der Libanon an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Diese
Regierungen brauchen ebenso die Unterstützung der Europäischen Union
wie die Betroffenen selbst, die nicht einfach ihrem Schicksal
überlassen werden können.
Schon richtig, Deutschland kann das Flüchtlingsproblem nicht im
Alleingang lösen; hier ist die EU gefordert, um eine gemeinsame Linie
zu finden. Und die Bundesregierung ist bisher nicht untätig gewesen,
sondern hat 22 Millionen Euro Soforthilfe geleistet.
Angesichts der sich zuspitzenden Situation ist jedoch mehr
gefordert. Daher wäre es richtig, auch die deutschen Grenzen
vorübergehend für hilfsbedürftige Flüchtlinge aus Syrien zu öffnen.
Die Zeit drängt.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.08.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 706965
Anzahl Zeichen: 1751
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 269 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Syrien-Flüchtlinge"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Griechenland ...
Deutschland stellt sich selbst ein Bein Hinter den Kulissen muss die Bundesregierung sich auf den Austritt der Griechen aus dem Euro vorbereiten. Alles andere wäre fahrlässig und unverantwortlich. Aber damit ist noch nicht gesagt, dass dieser Fall auch tatsächlich eintritt. Es ist nur wicht
WAZ: Breivik ist gescheitert. Kommentar von Frank Preuß ...
Es ist vorbei. Endlich, werden sie in Norwegen sagen, das den quälenden Prozess gegen Anders Breivik durchstehen musste und die seelische Reinigung herbeisehnte: 21 Jahre Gefängnis mit anschließender Sicherungsverwahrung, das ist ein Urteil, mit dem die meisten leben können; im Rechtsstaat k
Trierischer Volksfreund: Finanzielle Lage Griechenlands - Leitartikel Trierischer Volksfreund, 25.08.2012 ...
Alternativlos ist Angela Merkels Griechenland-Politik nicht. Fast täglich werden ihr Varianten angeboten. Die eine, von links, lautet, man solle dem Land neue Hilfen zu geben, mindestens einen Zeitaufschub. Die andere, aus den eigenen Reihen besagt, dass man das Land zur Drachme zurücktreiben
RNZ: "Frieden finden" - Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) zu Breivik ...
Von Sören Sgries Richtig zufriedenstellen kann das Urteil gegen Breivik im ersten Moment nicht. Der Schuldspruch: Richtig. Das Strafmaß: Richtig. Die Anerkennung der vollen Schuldfähigkeit: Nicht befriedigend. Da stört zum einen das selbstgefällige Grinsen, mit dem der Massenmörder den




