Genossenschaftsbanken stärken Stiftungsengagement
ID: 709605
Raiffeisenbanken setzt bei ihrem gesellschaftlichen Engagement weiter
auf langfristige und nachhaltige Projekte. Dies zeigen die nun
ausgewerteten Zahlen zum gesellschaftlichen Engagement. So stärkten
die 1.121 Institute im Jahr 2011 vor allem ihr Engagement in
Stiftungen. Mit insgesamt 183 Millionen Euro waren die
Kreditgenossenschaften dort engagiert. Das sind 43 Millionen Euro
mehr als im Vorjahr und rund doppelt so viel wie noch im Jahr 2005
(95 Millionen Euro).
Die genossenschaftliche FinanzGruppe konzentriert sich damit auch
im Bereich des gesellschaftlichen Engagements auf eine dauerhafte
Förderung der Menschen in der Region. Stiftungen sorgen durch ihre
regelmäßigen, kalkulierbaren Erträge für eine dauerhafte und
krisenresistente Form der Unterstützung.
Aber auch die direkten finanziellen Zuwendungen (Spenden,
Sponsoring, Stiftungserträge) blieben auf einem gewohnt hohen Niveau.
So unterstützen die Institute ihre Regionen auf diesem Weg mit
insgesamt 120 Millionen Euro. Reduziert wurde hingegen der Umfang der
sogenannten geldwerten Zuwendungen (kostenlose
Servicedienstleistungen, Sachspenden). Er sank von 13 Millionen auf 5
Millionen Euro.
"Mit ihrem besonderen Engagement im Jahr 2011 zeigen unsere
Mitgliedsinstitute, dass sie die im Engagementbericht der
Bundesregierung jüngst beschriebene 'Kultur der Mitverantwortung'
bereits intensiv und vielseitig leben", sagt Uwe Fröhlich, Präsident
des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken
(BVR). "Das gestiegene Engagement in und für Stiftungen verdeutlicht,
dass unsere Banken es sehr ernst mit der langfristigen Förderung der
Menschen in ihrer Region meinen."
Alle Zahlen sind Teil des "Berichts über das gesellschaftliche
Engagement der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken
Raiffeisenbanken 2011", der in Kürze erscheint. Er bildet alle
gesellschaftlichen Aktivitäten der genossenschaftlichen FinanzGruppe
in Zahlen ab. Der BVR hat die bundesweiten Engagementzahlen im
zweiten Quartal dieses Jahres in einer Umfrage unter allen
Mitgliedsinstituten zum Engagement 2011 ermittelt.
Analog zu den Vorjahren setzen die Institute weiterhin auf
Regionalität (88,6 Prozent), Kundennähe (79,9 Prozent) und
Nachhaltigkeit (70,5 Prozent) als zentrale Motive ihrer Engagements.
Dabei erreicht das Engagement vorzugsweise Kinder und Jugendliche
(89,8 Prozent). Hauptempfänger bleiben örtliche Vereine und
Initiativen (90,2 Prozent).
Der "Bericht über das gesellschaftliche Engagement der
genossenschaftlichen FinanzGruppe" liefert neben den zentralen Zahlen
auch vielfältige Beispiele, wie sich Volksbanken und Raiffeisenbanken
für die Menschen in ihrer jeweiligen Region einsetzen. Sie fungieren
damit nicht nur als Treiber regionaler Wirtschaftskreisläufe, sondern
zugleich als effektive gesellschaftliche Netzwerke. Der Bericht
"Soziale Netwerke" erscheint Mitte September. Als blätterbare Version
kann er dann unter www.bvr.de > Presse > Jahresberichte > Bericht
über das gesellschaftliche Engagement der genossenschaftlichen
FinanzGruppe abgerufen werden. Einzelne Printversionen des Berichts
können als Presseexemplar unter presse@bvr.de angefordert werden.
Pressekontakt:
Bundesverband der
Deutschen Volksbanken und
Raiffeisenbanken - BVR
Pressesprecherin:
Melanie Schmergal
Schellingstraße 4
10785 Berlin
Telefon: (030) 20 21-13 00
Telefax: (030) 20 21-19 05
Internet: www.bvr.de
E-Mail: presse@bvr.de
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Datum: 29.08.2012 - 14:23 Uhr
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