Studie: Personalabteilungen weiterhin nur eingeschränkt berichtsfähig
ID: 710197
genauere Daten im Personalcontrolling. Auch wenn viele Unternehmen
ihre operativen Berichterstattungsprozesse in den vergangenen Jahren
weiterentwickelt haben, werden heute noch Daten teilweise manuell und
nicht harmonisiert zusammengetragen. Das führt im Ergebnis zu
minderer Datenqualität und mangelnder Auskunftsfähigkeit. Das ist das
Ergebnis der biMA-Studie zum Personalcontrolling von Steria Mummert
Consulting.
Mehr als acht von zehn Personalabteilungen beschaffen ihre Daten
zumindest noch teilweise manuell anstatt über ein automatisiertes
HR-Berichtssystem mit einheitlich definierten
HR-Steuerungskennzahlen. Die gleiche Anzahl der Unternehmen verfügt
ebenfalls nicht über unternehmensweit einheitlich standardisierte
Personalberichte. "Im Vergleich zur Vorjahresbefragung haben sich die
Unternehmen zwar teilweise weiterentwickelt, der geringe Grad der
Standardisierung von Berichten und Kennzahlen führt aber immer noch
dazu, dass die Validität von HR-Kennzahlen im Unternehmen in Frage
gestellt wird", sagt Björn Zimmermann,
Human-Capital-Management-(HCM-)Experte von Steria Mummert Consulting.
Mangelnde Qualität der Kennzahlen ist seit Jahren eine große
Herausforderung in Personalabteilungen.
Die Unternehmen versuchen, dem Problem mit IT-Lösungen zu
begegnen. Die Motivation, BI-Systeme einzusetzen, ist sehr hoch.
Bereits 65 Prozent der Befragten nutzen BI-Systeme für ihr
Personalcontrolling, 55 Prozent planen eine Ausweitung auf das ganze
Unternehmen. "Eine weitere technische Automatisierung ist aber nur
dann zielführend, wenn im Vorfeld klare Vorgaben über die fachliche
Definition der Kennzahlen, ihre Erhebungszeiträume und deren
Verteilungswege an die verschiedenen Benutzergruppen gemacht wurden",
sagt Björn Zimmermann von Steria Mummert Consulting. "Unternehmen,
die in der Harmonisierung weit fortgeschritten sind, sind letztlich
auch zufriedener mit der Datenqualität und haben weniger
Redundanzen."
Ein weiterer Erfolgsfaktor bei der Einführung von
HR-Berichtssystemen ist eine gute Einbindung der Mitarbeiter in Form
von Mitarbeiterschulungen. Björn Zimmermann von Steria Mummert
Consulting: "Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist die Motivation
der Mitarbeiter, das HR-Berichtssystem effizient für das
Personalcontrolling zu nutzen. Nur wenn die Mitarbeiter im
Unternehmen einerseits von der Qualität der Kennzahlen überzeugt
sind, andererseits aber auch technische Zugangsbarrieren abgebaut
werden, steigt die generelle Akzeptanz des Personalcontrollings im
Unternehmen."
Hintergrundinformationen
Die biMA-Personalcontrolling-Studie untersucht bereits zum zweiten
Mal, ob und in welchem Umfang BI-Systeme im Personalcontrolling
eingesetzt werden. An der E-Mail-Umfrage nahmen 22 Unternehmen im
Zeitraum von November 2011 bis Januar 2012 teil - mehr als die Hälfte
davon waren Konzern-Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern.
Pressekontakt:
Steria Mummert Consulting
Birgit Eckmüller
Tel.: +49 (0) 40 22703-5219
E-Mail: birgit.eckmueller@steria-mummert.de
Faktenkontor
Jörg Forthmann
Tel.: +49 (0) 40 253 185-111
E-Mail: joerg.forthmann@faktenkontor.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.08.2012 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 710197
Anzahl Zeichen: 3611
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hamburg
Kategorie:
Unternehmensberatung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 255 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Studie: Personalabteilungen weiterhin nur eingeschränkt berichtsfähig"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Steria Mummert Consulting (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Allerdings hält sich die Zahl der Übernahmekandidaten in Grenzen. 13 Prozent der Makler wollen ihr Geschäft verkaufen. Vor allem ältere Inhaber suchen nach Ausstiegsmöglichkeiten. Das sind Ergebnisse der Studie "Branchenkompass 2013 Versicherungen" von Steria Mummert Consulting. &q
Kunden-Studie - Renaissance der persönlichen Beratung ...
86 Prozent der Kunden informieren sich bei hochpreisigen Produkten zunächst persönlich vor Ort. Das sind Ergebnisse der Studie "Managementkompass Customer Centricity" von Steria Mummert Consulting. Die vielfältigen medialen Möglichkeiten, die Unternehmen ihren Kunden heute zu
Unisys und Steria modernisieren das Steuer- und Zoll-Kommunikationsnetz der Europäischen Kommission ...
Paris, 5. Dezember 2013 ? Die belgische Tochtergesellschaft des Unternehmens Unisys (NYSE: UIS) und Steria, führender Anbieter von IT-gestützter Business Services, haben heute bekannt gegeben, dass ein von Unisys geleitetes Konsortium den Zuschlag für einen Rahmenvertrag zur Modernisierung des Ko
Weitere Mitteilungen von Steria Mummert Consulting
Unternehmensberatung d-fine expandiert nachÖsterreich ...
Mit Beginn des Geschäftsjahres zum 1. Juli 2012 ging das Team der d-fine Austria GmbH in Wien an den Start. Durch die lokale Präsenz sollen die zahlreichen Kunden von d-fine in Österreich und Zentraleuropa noch enger betreut werden. Ziel ist es d-fine auch in dieser Region als führendes Berat
fischerAppelt besetzt Aufsichtsrat mit Wirtschaftsvertretern ...
Die fischerAppelt AG hat einen neuen Aufsichtsrat. Vorsitzender des Gremiums wird Walter Conrads. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes ist seit 2005 ebenfalls im Aufsichtsrat der Philips GmbH, für die er zuvor unter anderem als Geschäftsführer verantwortlich zeichnete. Außerdem werden T
Diskussionsbeitrag: Regional differenzierte Preise ein Muss für den Glasfaserausbau ...
Beim Ausbau von Glasfaser-Breitbandnetzen im Telekommunikationsmarkt ist eine regionale Preis- und Produktgestaltung von hoher Bedeutung, da die Wettbewerbssituation regional unterschiedlich ist und die Endkunden preissensibel sind. In einer Studie für die EU-Kommission [1] wurde festgestellt, d
Private-Banking-Studie: Hohe IT-Kosten belasten Institute ...
Bei den Private-Banking-Instituten ist der Anteil der IT-Kosten an den Gesamtausgaben von 23 Prozent im Jahr 2007 auf aktuell mehr als 27 Prozent angestiegen. Damit werden die Kosten für die IT-Infrastruktur für die Branche zunehmend zur Belastung. Dies ist das Ergebnis der "Europäischen




