Rheinische Post: Kommentar zum Streik: Die Macht der Kleinen
ID: 710946
heute wieder eine kleine Berufsgruppe ihre Muskeln spielen.
Geschäftsleute und heimkehrende Urlauber bekommen die Macht der
Mini-Gewerkschaft Ufo zu spüren. Möglich gemacht hat dies ein
Sinneswandel des Bundesarbeitsgerichts im Juni 2010: Dank der
Entscheidung, wonach die Tarifeinheit - also das Prinzip "ein
Betrieb, ein Tarifvertrag" - verfassungswidrig ist, haben
Spartengewerkschaften Einfluss gewonnen. Sie dürfen ihre Anliegen
auch zulasten der übrigen Belegschaft durchboxen. Dabei waren sie
damals vollmundig, die Versprechen der Politik. Man werde die
Tarifeinheit einfach ins Gesetz schreiben und verhindern, das
Kleinstgewerkschaften das Land lahmlegen. Passiert ist bis heute
nichts, die Akteure geben sich inzwischen aufgrund
verfassungsrechtlicher Bedenken extrem kleinlaut. Da Tarifexperten
aber eine zunehmende Streikfreude der Gewerkschaften verzeichnen,
wäre es für die Politik an der Zeit, sich über Alternativen zu einem
Tarifeinheits-Gesetz Gedanken zu machen - etwa mehreren
Gewerkschaften in einem Betrieb zumindest zeitgleiche Verhandlungen
vorzuschreiben. Nichts zu tun und zu hoffen, dass das Problem von
allein weggeht, ist dagegen fahrlässig.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.08.2012 - 18:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 710946
Anzahl Zeichen: 1482
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 232 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar zum Streik: Die Macht der Kleinen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutschland-China ...
Die Kanzlerin wird aus Peking vor allem die Warnung vor einem Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone mitbringen. Gewichtige Kronzeugen für ihre Politik kann sie gegen die Skeptiker auch im eigenen Kabinett gut gebrauchen. Die chinesische Mahnung mag auch die gewachsene Bedeutung Europas zei
Mitteldeutsche Zeitung: zu steigenden Immobilienpreisen ...
Unklar ist, wie es sich auswirkt, dass zunehmend Menschen dem Euro misstrauen und ihr Geld in Immobilien anlegen. Was erst einmal für den Umsatz gut ist, könnte sich langfristig als Problem erweisen. Dann nämlich, wenn im Auftrag von Anlegern auf Teufel komm raus gebaut wird und die Objekt
Allg. Zeitung Mainz: Einfache Gleichung / Kommentar zu Merkel in China ...
Wer als Unternehmer mit der Kanzlerin verreisen darf, kann sicher sein, mit einem wohlgefüllten Auftragsbuch nach Hause zu kommen. Wenn es nach China geht, wohin Angela Merkel seit ihrem Amtsantritt schon sechs Mal geflogen ist, dann ist das Buch hinterher besonders dick. Doch in diesen Tagen s
Niemand darf einfach verschwinden ...
Zum internationalen Tag gegen das Verschwindenlassen erklärt der menschenrechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Christoph Strässer: In Syrien haben Sicherheitskräfte und Geheimdienst mehrere tausend Personen festgenommen, ohne die Angehörigen über deren Verbleib zu informieren.




