Westfalenpost: Zu wenig Geld im Topf Von Lorenz Redicker

Westfalenpost: Zu wenig Geld im Topf

Von Lorenz Redicker

ID: 719083
(ots) -

Natürlich ist die Entscheidung keine einfache:
Wie das wenige Geld auf die klammen Städte verteilen? Was dabei
berücksichtigen? Dortmund und Duisburg haben viele
Hartz-IV-Empfänger, sind Oberzentrum wie Köln, Münster oder
Bielefeld, beherbergen deshalb Theater und Museen, von denen - ja -
auch profitiert, wer auf dem Land wohnt. Das kostet Geld, viel Geld.
Aber selbstredend haben auch ländliche Kommunen besondere
Bedürfnisse. Schüler haben weitere Wege, das verursacht hohe
Fahrtkosten; auch Orte mit wenigen Einwohnern wollen erschlossen
sein, das erfordert, nur zum Beispiel, pro Kopf höhere
Straßenbaukosten.

Wie also lässt sich all das gerecht
berücksichtigen?

Die aktuelle Landesregierung ist nicht
die erste, die an diesem Anspruch gescheitert ist. Wenn sie ihn denn
hatte: den Anspruch, gerecht zu verteilen. Natürlich ist Rot-Grün das
Hemd näher als der Rock. Die oft rot(-grün) regierten großen
(Ruhrgebiets-)Städte profitierten also von der letzten Reform mehr
als das eher schwarze (Sauer- und Münster-)Land. Dass arme Kommunen
letztlich bettelarme unterstützen müssen, gehört zu den Webfehlern
der Reform. Dass insgesamt Geld fehlt für öffentliche Aufgaben, wäre
das Grundproblem, das gelöst werden müsste.





Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar:  Ökosprit
Gekniffen
STEFAN SCHELP Westfalenpost: Ausbildung mit Licht und Schatten

Von Wilfried Goebels
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.09.2012 - 19:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 719083
Anzahl Zeichen: 1511

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 257 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Zu wenig Geld im Topf

Von Lorenz Redicker
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


Westfalenpost: Ausbildung mit Licht und Schatten Von Wilfried Goebels ...
Zuerst die gute Nachricht: Fast 70 Prozent der Auszubildenden sind mit ihrer Lehre zufrieden. Gesetzlich vorgeschriebene betriebliche Ausbildungspläne und die enge Abstimmung zwischen Betrieb und Berufskolleg zeigen Wirkung. Das Gros der Firmen hat längst erkannt, dass gut ausgebildete Fachkräf

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Bundeshaushalt 2013 Die Kraft der Prognose ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN ...
Wie sich die Bilder immer wieder ähneln: Auch die Bundesfinanzminister der SPD, Hans Eichel und Peer Steinbrück, waren einst fest der Ansicht, dass sie in Kürze einen ausgeglichenen Haushalt ganz ohne Neuverschuldung vorlegen könnten. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble weiß schon,

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Ökosprit Gekniffen STEFAN SCHELP ...
Na endlich, werden viele sagen. Der Öko-Plörre wird der Hahn zugedreht. Doch die Kritiker werden sich in Geduld fassen müssen. Zwei Jahre haben die EU-Verantwortlichen gebraucht, um zu erkennen, dass die Öko-Beimischungen der Kraftstoffe gar nicht so "öko" sind wie gedacht. Wie wir

Westdeutsche Zeitung: Schäubles Etat ist kein Ruhmesblatt = von Lothar Leuschen ...
Erfolg ist immer auch eine Frage der Interpretation. Wo für Pessimisten das Glas halb leer ist, da ist es für Optimisten halb voll. Wolfgang Schäuble ist ein großer Optimist. Der Bundesfinanzminister eröffnete gestern den Diskussionsreigen um den Haushalt 2013. Gut 300 Milliarden Euro werde


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z