Rheinische Post: Euro-Aufruhr
ID: 722163
Mit großer Macht haben die Menschen in Portugal und Spanien gegen
die Sanierungspakete ihrer konservativen Regierungen protestiert. Das
ist verständlich angesichts von Massenarbeitslosigkeit und massiven
Lohn- und Sozialkürzungen, die diese Regierungen ihren Bürgern
zumuten. Es zeigt sich aber auch eine tiefe Unzufriedenheit der
Südländer mit ihrer politischen Elite. Die hatte ihr jahrelang
vorgegaukelt, mit einer hemmungslosen Schuldenmacherei könnte
dauerhaftes Wachstum finanziert werden. Dass sich viele
Wirtschaftsgrößen, hohe Beamte und Parteifunktionäre in diesen Jahren
schamlos bereichert haben und dem Staat ihren Beitrag in Form von
Steuern vorenthielten, kommt noch dazu, um die Empörung richtig
anzustacheln. Für den Euro heißt das nichts Gutes. So wie man in den
guten Jahren ohne Rücksicht auf die Zukunft aus dem Vollen schöpfte,
so rigoros beschneidet man jetzt die Wähler. Das so gewonnene Geld
fließt aber vor allem in die Bedienung der riesigen Staatsschuld mit
ihren hohen Zinsen. Ob die Regierungen ihren Kurs durchhalten,
erscheint unter solchen Vorzeichen fraglich. Die Gesundung der
Staatsfinanzen ist aber nicht anders möglich. Die Schlacht um den
Euro ist also noch längst nicht geschlagen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.09.2012 - 20:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 722163
Anzahl Zeichen: 1512
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 235 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Euro-Aufruhr"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum möglichen SPD-Kanzlerkandidaten ...
Die K-Frage ist entschieden, auch wenn die Krönung noch fehlt. Nach diesem Zukunftskongress kann der SPD-Kanzlerkandidat nur Peer Steinbrück heißen. Die Troika war gestern: Wenn die Sozialdemokraten wirklich voll auf Angriff setzen, müssen sie Steinbrück auf den Schild heben. Nur er kommt f
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Papstreise im Libanon ...
Die apostolische Reise in den Libanon wurde für Papst Benedikt XVI. zur Bewährungsprobe im aktuellsten Kampf der Kulturen. Während er als »Pilger des Friedens« im Nahen Osten unterwegs war, stürmten radikale Islamisten Botschaften, und anti-westlicher Hass explodierte in vielen muslimische
Westfalenpost: Parkplatzsuche der Fernfahrer ...
Die Parkplatzsuche der Fernfahrer fängt in Berlin an. Ein Mann, ein Wort, keine Taten. Stahlblaue Augen, weißes volles Haar, viele Sprüche. Ein Macho. Der gut aussehende Mann hat das Zeug zu einem Politiker - im Film. Im wirklichen Leben als Verkehrsminister fehlt Peter Ramsauer das Drehbuch.
Rheinische Post: Das perfekte Kind ...
von Eva Quadbeck Kinder sind heute meistens Wunschkinder - sorgfältig geplant, dass sie Partnerschaft und Karriere nicht zu sehr durcheinander wirbeln. Mit dem selbstverständlichen Wunsch nach dem perfekten Kind zum perfekten Zeitpunkt baut sich schleichend ein gesellschaftlicher Druck auf,




