Private Smartphones im Unternehmen: Fluch und Segen
Studien von Forrester und Decisive Analytics belegen hohe Verbreitung - vor allem Sicherheitsrisiken beschäftigen Verantwortliche
E-Mails von unterwegs lesen, während des Kundentermins im Internet oder im Firmennetzwerk recherchieren - Smartphones haben sich im Berufsleben längst durchgesetzt. Private Smartphones, die auch beruflich genutzt werden, sind hier zur Regel geworden. Drei Viertel der Unternehmen (78 Prozent) richten laut Forester-Recherche derzeit Programme ein, die den Einsatz der privaten mobilen Endgeräte im Geschäftsumfeld (auch "Consumerisation" oder "bring your own device" genannt) formal regeln. Bei 60 Prozent fallen darunter auch Smartphones und bei 47 Prozent auch Tablet-PCs und Laptops. Auf die Frage, warum formale Richtlinien eingeführt wurden, nannten 70 Prozent der befragten IT-Experten die damit verbundene höhere Flexibilität und Produktivität der Mitarbeiter als entscheidenden Faktor.
Sicherheitsrelevante Vorfälle in jedem zweiten Unternehmen
Welch große Rolle die Sicherheit bei dem Thema spielt, zeigen die Recherchen von Decisive Analytics: 86 Prozent der IT-Entscheider nennen Datenschutz und -sicherheit als ihre größten Bedenken, wenn Smartphones auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen. Acht von zehn Unternehmen (83 Prozent), die den Einsatz privater mobiler Endgeräte im Geschäftsumfeld zulassen, setzen die Installation einer Sicherheitssoftware voraus.
Die Zahlen belegen, dass private Smartphones aus dem Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken sind, wobei die Zahlen in den USA doppelt so hoch sind wie in Deutschland (53 bzw. 23 Prozent). Auch ist die Begeisterung unter Geschäftsführern generell höher als unter IT-Verantwortlichen, die auch die Sicherheits- und Einrichtungsfragen beschäftigen dürften. Auch besorgniserregende Trends kommen zum Vorschein: Fast die Hälfte (47 Prozent) der Unternehmen hatte bereits einen sicherheitsrelevanten Vorfall zu beklagen. Typischerweise wurden daraufhin sofort die Sicherheitsprotokolle angepasst, beispielsweise die Zugriffsrechte auf Daten eingeschränkt (45 Prozent) oder Sicherheitssoftware installiert (43 Prozent). Nur ein geringer Anteil (12 Prozent) hat als Reaktion darauf BYOD-Programme vollständig gestoppt. Während Unternehmensverantwortliche in Deutschland nach einem entsprechenden Vorfall eher darauf bestehen, dass auf den Smartphones Sicherheitssoftware installiert ist, reagieren ihre US-amerikanischen Kollegen abrupter und stoppen ihre BYOD-Anstrengungen ganz. Dazu Udo Schneider, Solution Architect bei Trend Micro: "Die überwiegende Mehrzahl der Unternehmensverantwortlichen hat erkannt, dass der Einsatz privater mobiler Endgeräte in Firmen viele Vorteile mit sich bringen kann - wenn angemessene Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Denn dass die Gefahren real sind, zeigt die hohe Anzahl der bereits betroffenen Unternehmen. Ganz wichtig ist es, dass entsprechende Prozesse und Richtlinien eingeführt werden. Nur so wird Consumerisation auch wirklich zum Segen."
Über die Umfragen
Beide Umfragen für die von Trend Micro in Auftrag gegebenen Studien zum Einsatz privater mobiler Endgeräte in Unternehmen stammen aus dem ersten Halbjahr 2012. Für die Studie "Key Strategies to Capture and Measure the Value of Consumerization of IT" befragte das Marktforschungsunternehmen Forrester 200 IT-Experten aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Diese Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA haben bereits formalisierte BYOD-Programme im Einsatz. Jede Befragung dauerte 45 Minuten.
Das Marktforschungsunternehmen Decisive Analytics wiederum hat für die Studie "Trends und Erkenntnisse zur Konsumerisierung mobiler Geräte" über 400 IT-Verantwortliche sowie über 20 Geschäftsführer großer Unternehmen befragt. Die Befragten stammen aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern in Deutschland, Großbritannien und den USA, die ebenfalls bereits formalisierte BYOD-Programme im Einsatz haben.
Trend Micro, der international führende Anbieter für Cloud-Security, ermöglicht Unternehmen und Endanwendern den sicheren Austausch digitaler Informationen. Als Vorreiter bei Server-Security mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung bietet Trend Micro client-, server- und cloud-basierte Sicherheitslösungen an. Diese Lösungen für Internet-Content-Security und Threat-Management erkennen neue Bedrohungen schneller und sichern Daten in physischen, virtualisierten und Cloud-Umgebungen umfassend ab. Die auf der Cloud-Computing-Infrastruktur des Trend Micro Smart Protection Network basierenden Technologien, Lösungen und Dienstleistungen wehren Bedrohungen dort ab, wo sie entstehen: im Internet. Unterstützt werden sie dabei von mehr als 1.000 weltweit tätigen Sicherheits-Experten. Trend Micro ist ein transnationales Unternehmen mit Hauptsitz in Tokio und bietet seine Sicherheitslösungen über Vertriebspartner weltweit an.
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Trend Micro, der international führende Anbieter für Cloud-Security, ermöglicht Unternehmen und Endanwendern den sicheren Austausch digitaler Informationen. Als Vorreiter bei Server-Security mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung bietet Trend Micro client-, server- und cloud-basierte Sicherheitslösungen an. Diese Lösungen für Internet-Content-Security und Threat-Management erkennen neue Bedrohungen schneller und sichern Daten in physischen, virtualisierten und Cloud-Umgebungen umfassend ab. Die auf der Cloud-Computing-Infrastruktur des Trend Micro Smart Protection Network basierenden Technologien, Lösungen und Dienstleistungen wehren Bedrohungen dort ab, wo sie entstehen: im Internet. Unterstützt werden sie dabei von mehr als 1.000 weltweit tätigen Sicherheits-Experten. Trend Micro ist ein transnationales Unternehmen mit Hauptsitz in Tokio und bietet seine Sicherheitslösungen über Vertriebspartner weltweit an.
Datum: 18.09.2012 - 11:50 Uhr
Sprache: Deutsch
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