Tipps für ein gesundes Herz
Überflüssige Pfunde verlieren
Schon fünf Kilo Gewichtsabnahme können den Blutdruck deutlich senken und so das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall reduzieren. Dabei ist auch die Verteilung des Körperfetts von Bedeutung: Der "Bierbauch" birgt mehr Gefahren für das Herz als die weibliche "Apfelform" mit Fettpölsterchen auf den Hüften.
Bewegen Sie sich regelmäßig
Sport erleichtert das Abnehmen, lässt den Blutdruck sinken, erhöht die Ausdauer und Köperspannung. Das Herz wird stärker durchblutet und besser mit Sauerstoff versorgt. Fangen Sie langsam an: Je nach Alter täglich ein flotter Spaziergang oder 3 x 30 Minuten pro Woche Ausdauersport wie Walking, Joggen oder Schwimmen - das bringt Ihr Herz auf Trab!
Sinnvolle Ernährung schützt das Herz
Pflanzliche Öle wie Lein- und Sonnenblumenöl sowie Fisch enthalten ungesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel und Blutdruck senken können. Achten Sie auf maßvoll gesalzene Speisen, denn zu viel Salz kann den Blutdruck erhöhen und die Nieren belasten.
Glucose und Cholesterin im Griff behalten
Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Blutzucker- und Blutfettwerte und richten Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten danach. Zu viel Zucker im Blut führt zu Diabetes, Gefäße können sich entzünden. Cholesterin und Triglyceride machen die Adern eng und unelastisch, so dass auch das Herz nicht mehr ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt wird.
Vermeiden Sie Hochdruck in den Gefäßen
Herrscht dauerhaft zu hoher Blutdruck, werden Herz und Blutgefäße überlastet. Es entstehen Ablagerungen, enge Gefäße erhöhen wiederum den Blutdruck. Wer sich regelmäßig bewegt, ein paar überflüssige Kilos verliert und auf stressfreie Momente im Alltag achtet, kann seinen Blutdruck schon deutlich senken.
Alkohol nur in Maßen genießen
Alkohol schädigt auf Dauer Leber, Nieren, Herz und Gehirn. In Maßen, etwa ein Gläschen ein bis zweimal pro Woche, ist er ungefährlich für Herz und Kreislauf. Dabei sollten Frauen nicht mehr als 20g Alkohol (etwa ein großes Bier) und Männer nicht mehr als 30g pro Tag zu sich nehmen.
Rauchen verengt die Herzkranzgefäße
Hören Sie auf zu rauchen und senken Sie damit allein Ihr Herzinfarktrisiko um ein Drittel! Nikotin wirkt gefäßverengend, so dass auch das Herz nicht mehr genügend Sauerstoff über die Herzkranzgefäße erhält. Außerdem begünstigt es Arteriosklerose und kann Herzrhythmusstörungen hervorrufen.
Entspannung statt Dauerstress
Bei langanhaltendem Stress schüttet der Körper vermehrt Cortisol aus. Dadurch steigen Zucker- und Fettspiegel im Blut an, der Blutdruck steigt, Herz und Gefäße werden belastet, das Immunsystem wird geschwächt. Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training sowie regelmäßiger Sport helfen, Stress abzubauen, und schützen so das Herz.
Treten Beschwerden auf, die auf eine Erkrankung des Herzens hinweisen, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Gut bewertete Kardiologen finden Sie z.B. auf jameda (http://www.jameda.de/aerzte/kardiologen/fachgebiet/).
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Datum: 19.09.2012 - 14:10 Uhr
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