Starre Quote ist das falsche Signal
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Starre Quote ist das falsche Signal
Tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern nimmt Schaden
Der Bundesrat hat am heutigen Freitag beschlossen, einen Gesetzentwurf zur Implementierung einer starren Frauenquote in börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen einzubringen. Hierzu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Andrea Voßhoff:
"Der Bundesrat sendet heute das falsche Signal. Starre Quoten passen nicht zu einer vielfältigen Unternehmenslandschaft und schaden letztlich der tatsächlichen Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Wirtschaftsleben.
Es ist unbestritten, dass Frauen in den Führungsgremien der allermeisten Unternehmen bisher deutlich unterrepräsentiert sind. Nach dem Grundgesetz ist daher auch der Gesetzgeber gefordert, Abhilfe zu schaffen.
Dabei müssen aber passgenaue Lösungen her, die die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Männern nachhaltig voranbringen. Starre Quoten nehmen nicht ausreichend auf die sehr unterschiedlichen Verhältnisse in einzelnen Branchen Rücksicht. Sie missachten zudem die Entscheidungsfreiheit der Eigentümer, die sich gerade auch auf die Auswahl des Führungspersonals erstreckt.
Besser als starre Quoten sind daher Instrumente, die die Unternehmen dort abholen, wo sie heute stehen, und diese zu einer echten Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Ursachen der geringeren Frauenbeteiligung in Führungspositionen zwingen. Ein guter Beitrag dazu ist die Flexi-Quote der Bundesministerin Dr. Kristina Schröder. Die Flexi-Quote steht für individuelle und sachgerechte Frauenförderung, die die unternehmerische Entscheidungsfreiheit achtet."
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Datum: 21.09.2012 - 18:00 Uhr
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