Badische Neueste Nachrichten: Europas letzter Diktator
ID: 727490
diesmal ein zynisches Ritual. Das Volk soll nicht entscheiden,
sondern das Regime von Alexander Lukaschenko zum Schein legitimieren.
Nur darum geht es Europas letztem Diktator. Bereits vor der
Abstimmung erlebte das Land eine Welle von Repressionen. Zwei
Oppositionsparteien wurden nicht zugelassen. Kandidaten wurden massiv
unter Druck gesetzt, Aktivisten festgenommen, Flugblätter
konfisziert. Das reale Interesse der Bevölkerung an so einer
Wahlfarce ist gleich Null. Also half das Regime mit den üblichen
Methoden nach. Alexander Lukaschenko hat bereits verkündet, wie er
sich die Zukunft seines Landes vorstellt: Sein Sohn soll die Macht
von ihm erben. Doch Weißrussland ist nicht Nordkorea. Zwischen Berlin
und Minsk liegen genau 953 Kilometer. Es ist unfassbar, dass solche
Zustände mitten in Europa herrschen. Genauso unfassbar ist aber auch,
dass Weißrussland vielen Menschen in anderen postsowjetischen Ländern
als Paradies auf Erden erscheint. Sie sehen in Lukaschenko den
Bewahrer der staatlichen Kommandowirtschaft und der sowjetischen
Ordnung, nach der sie sich sehnen. Dabei ist es eine
Scheinstabilität, die Lukaschenko errichtet hat. Weißrusslands
Wirtschaft ist ein Museum der Sowjetzeit, am Leben gehalten durch
wenige Betriebe, die russisches Erdöl verarbeiten - und durch
Subventionen aus Moskau. Lukaschenko wird nur so lange an der Macht
bleiben, wie der Kreml seine schützende Hand über ihn hält.
Pressekontakt:
Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
Telefon: +49 (0721) 789-0
redaktion.leitung@bnn.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.09.2012 - 22:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 727490
Anzahl Zeichen: 1785
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Karlsruhe
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 233 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Badische Neueste Nachrichten: Europas letzter Diktator"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Badische Neueste Nachrichten (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Auf der Zielgeraden der Legislaturperiode haben Union und FDP noch ein Gesetz durch den Bundesrat bekommen, das die Rechte der Verbraucher nachhaltig stärkt. Mit abschreckend hohen Bußgeldern und neuen Obergrenzen für Gebühren will es unlauterer Telefonwerbung, übereifrigen Inkassobüro
Weitere Mitteilungen von Badische Neueste Nachrichten
Rheinische Post: Das Sowjet-Museum Kommentar Von Doris Heimann ...
Die Parlamentswahl in Weißrussland ist auch diesmal ein zynisches Ritual. Das Volk soll nicht entscheiden, sondern das Regime von Alexander Lukaschenko zum Schein legitimieren. Nur darum geht es Europas letztem Diktator. Das Interesse der Bevölkerung an so einer Wahlfarce ist gleich null. Also
Rheinische Post: Die alberne SPD-Troika Kommentar Von Sven Gösmann ...
Die Idee klang bestechend intelligent: Die SPD hat gleich drei Männer, die der Kanzlerin Paroli bieten können. Kanzlerkandidat wird im Wahljahr 2013 derjenige, der das dann entscheidende Wahlkampfthema am besten beherrscht: im Falle eines Finanzkrisen-Wahlkampfs Steinbrück, bei einer außenpo
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Schulreformen in NRW ...
Es gibt noch keine Gesamtsumme, aber alle ahnen, die Kosten für Inklusion sind enorm. NRW will von 2013 bis 2017 jedem behinderten Kind einen Platz in einer Regelschule in erreichbarer Nähe anbieten. Die Sache hat zwei Haken. Die neuen Klassen werden auch künftig von nur einem Lehrer unterrich
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur arabischen Welt ...
Die anhaltenden gewalttätigen Proteste in der arabischen Welt, nicht in Deutschland, zeigen: Mit Religion und Fanatismus verhält es sich wie mit Patriotismus und Nationalismus. Denn: Patriotismus ist offen, integrierend, gesprächsbereit und dennoch verlangend, Nationalismus grenzt aus, ist ab




