Der qualifizierte Beschaffungsmanager
Praxissemniar des Behörden Spiegel am 24.-26.10.12, in Hamburg
24.-26.10.2012, Sozietät HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK, Hamburg
Die Ausgaben des Einkaufs von Bund, Ländern und Gemeinden beliefen sich im Jahr 2009 auf mehr als 280 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von rund 10% des Bruttoinlandproduktes. In Untersuchungen des öffentlichen Einkaufs in Deutschland schätzen Experten, dass sich bis zu 30 Milliarden Euro einsparen lassen. Ferner gibt es Hinweise darauf, dass im Vergleich zur Privatwirtschaft die Preise, die öffentliche Auftraggeber bezahlen, im Durchschnitt 5% bis 15% zu hoch sind. Verwaltungsreformen haben im öffentlichen Einkauf zwar instrumentelle Neuerungen, wie z.B. elektronische Vergabe-Prozessse, aber kaum strategisches Denken, Bündelungen bei der Beschaffung und nachhaltige Einspareffekte hervorgebracht.
Gerade weil sich sukzessive die Erkenntnis durchsetzt, dass den öffentlichen Einkäufern nicht nur zunehmend bessere technische Instrumente an die Hand gegeben, sondern auch ihre Arbeitsweisen weiterentwickelt werden müssen, besteht unmittelbarer Handlungsbedarf: Die Schaffung strategischer Einkaufsorganisationen auf behördlicher und überbehördlicher Ebene ist ein Beitrag, die allerorts knappen Haushaltsmittel systematisch zu schonen. In diesem Zusammenhang ist allerdings die Frage zu beantworten, welche Einschränkungen sich für eine solche Optimierung aus dem Vergaberecht heraus ergeben. Bei aller berechtigten Kritik an dieser Rechtsmaterie ist hier festzustellen, dass ein wertschöpfender strategischer Einkauf ohne nennenswerte Einschränkungen auch bei öffentlichen Auftraggebern verwirklicht werden kann. Vor diesem Hintergrund ist es besonders für gestaltungsorientierte öffentliche Einkäufer unverzichtbar, über fundierte Kenntnisse dieser sehr speziellen Rechtsmaterie zu verfügen.
Wer EU-Ausschreibungen rechtsicher steuern will, benötigt fundierte Grundkenntnisse im Vergaberecht. Bei den Vergabekammern in Deutschland gehen jährlich etwa 1.200 Anträge auf Nachprüfung ein, Tendenz steigend. Die Erfolgsquote für einen Bieter, ein Vergabeverfahren zu Fall zu bringen beträgt derzeit durchschnittlich 40 %. Die meisten Fehler sind vermeidbar. Bei Anwendung einiger weniger Grundregeln lässt sich auch eine komplexe EU-Vergabe sicher durchs Verfahren steuern.
Der Lehrgang ?Der qualifizierte Beschaffungsmanager? vermittelt erstmals integriert Kenntnisse, die sich am Profil eines strategischen Einkäufers in einem öffentlich-rechtlichen Umfeld orientieren. Dazu werden Grundlagen aus juristischer und betriebswirtschaftlicher Perspektive mit einem neuartigen didaktischen Konzept vermittelt. Alle in der Praxis relevanten Konstellationen sind in typisierte Fälle aufbereitet und mit Musterlösungen versehen. Auf diese Weise ist ein abwechslungsreicher Intensivlehrgang entstanden, der über 2,5 Schulungstage das gesamte Spektrum in der Praxis vorkommende vergaberechtlicher Rechtsfragen beleuchtet.
Modul I: Optimierung des Einkaufs auf Behördenebene
Modul II: Der Rechtsrahmen
Modul III: Ausschreibungspflicht und ihre Ausnahmen
Modul IV: Strategische Beschaffung
Modul V: Die Leistungsbeschreibung
Modul VI: Wertung ? Eignungsprüfung und Zuschlagskriterien
Modul VII: Operative Beschaffung
Modul VIII: Verfahrensarten und Zulässigkeitsvoraussetzungen ? Fristen und Abkürzungsmöglichkeiten
Modul IX: Rechtsschutz
Referenten:
?Dr. Martin Schellenberg, Rechtsanwalt und Partner der Sozietät HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK
?Prof. Dr. Dennis Hilgers, Juniorprofessur Public Management, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg
?Dr. Ulrich Bergmoser, Finance Director (CFO), APCOA UK Group
Ort:
Sozietät HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK
Neuer Wall 63, 20354 Hamburg
Hinweise zur Anfahrt finden Sie unter: www.heuking.de
Preis:
950,- Euro zzgl. MwSt.
http://www.fuehrungskraefte-forum.de/?page_id=37
Behörden Spiegel - die Zeitung für den Öffentlichen Dienst
Der Behörden Spiegel begleitet die öffentliche Verwaltung sowie den Modernisierungsprozess bei Bund, Ländern und Kommunen seit Anbeginn. Deutschlands größte und älteste Zeitschrift für den Staat, seine Beschäftigten, seinen Einkauf und seine Modernisierungsfähigkeit zeigt Monat für Monat in journalistisch kritischer und unabhängiger Berichterstattung Wege zu mehr Effizienz in der staatlichen Verwaltung auf. Dabei steht die Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung im Mittelpunkt der Berichterstattung.
Der Behörden Spiegel, das Informationsmedium für den Öffentlichen Dienst mit höchster Akzeptanz, unterliegt der Auflagenkontrolle der IVW. Bei einer Auflage von 104.000 Exemplaren nehmen jeden Monat ca. 370.000 Leser den Behörden Spiegel als Informationsmedium zur Hand, dazu gehören alle Bundes- und Landesministerien und fast alle Kommunen. Der Behörden Spiegel ist somit das meinungsbildende monatliche Fachmedium für Politik in Bund, Ländern und Kommunen, für die Streitkräfte und die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).
Um den aktuellen Bedürfnissen der Leser gerecht zu werden, verfügt der Behörden Spiegel zudem über zwei elektronische Newsletter (E-Government Newsletter und Newsletter Netzwerk Sicherheit), die wöchentlich jeweils über 300.000 Leser aus den Zielgruppen erreichen. Sie dienen durch ihre kurzen Darstellungen auch Politikern und Führungskräften mit knappen Zeitbudgets zur Information.
Des Weiteren wird die Leser-Blattbindung durch Verknüpfung der Inhalte im Print wie den Newslettern mit den ergänzenden Angeboten (Cross Media) auf der Homepage www.behoerdenspiegel.de unterstützt. Hintergründe, Tagesaktuelles und Foren sind zum Informationsangebot der Zeitung komplementär.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
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Datum: 25.09.2012 - 16:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 729145
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Kategorie:
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