Neue OZ: Kommentar zu UN / Vollversammlung
ID: 730344
Er hatte sie wieder, die Bühne, die er so liebt. Irans Präsident
Mahmud Ahmadinedschad setzt sich rund um die UN-Vollversammlung gerne
genüsslich in Szene. Auch wenn er sich dieses Mal bei seiner Rede vor
dem Plenum mit Provokationen weitestgehend zurückhielt: Er hat die
Ahmadinedschad-Festspiele von New York wieder zelebriert. Allerdings
vor kleinerem Publikum, denn manche Delegationen waren gar nicht erst
zu seinem Auftritt gekommen.
Im Vorfeld hat der Holocaust-Leugner erneut Hass-Tiraden gegen
Israel und scheinheilige Aussagen zum iranischen Atomprogramm oder
zur Rolle Irans im syrischen Bürgerkrieg losgelassen. Er wirkte dabei
wie ein Mann, der sich erst dann wichtig und einflussreich fühlt,
wenn er den Rest der Welt gegen sich aufbringt. Zwar verzichtete er
bei seinem offiziellen Auftritt auf die üblichen Beschimpfungen. Aber
seine Klagen über eine Übermilitarisierung der Welt und die
Beschwörung des friedfertigen Nebeneinanders der Religionen sind kaum
als plötzliche Kehrtwende zu werten. Zu schlecht sind die bisherigen
Erfahrungen mit ihm.
Seine medienwirksamen Auftritte können nicht darüber
hinwegtäuschen, dass Ahmadinedschads Stern im Iran sinkt. In seiner
Heimat spielt er im Machtgefüge keine entscheidende Rolle mehr. Er
ist wie eine Diva, die die Bühne liebt und nicht weiß, wann es Zeit
ist zu schweigen.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.09.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 730344
Anzahl Zeichen: 1671
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 278 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu UN / Vollversammlung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nicholas Galitzine, Darsteller des Actionhelden He-Man, offenbart schmerzhafte Nachwirkungen seines Filmdrehs: "Ich bin ja gar nicht blond. Und mich derart oft zu blondieren, war hart. Gegen Ende der Dreharbeiten war mein Haar wie Stroh. Es brach einfach ab", sagte der 31-Jährige der &quo
Union drängt auf raschen Gesetzentwurf zur Abschaffung des Acht-Stunden-Tages / Tourismus-Koordinator Christoph Ploß (CDU): "Eine Verzögerung können wir uns nicht mehr leisten" ...
Angesichts von Verzögerungen bei der Umsetzung von Regierungsbeschlüssen fordert der Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, Christoph Ploß (CDU), eine sofortige Reform des Arbeitszeitgesetzes hin zu mehr Flexibilität für die Wirtschaft. "Die Reform des Arbe
Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) empfiehlt ihren neuen Religionsunterricht anderen Bundesländern zur Nachahmung ...
Vor der Einführung des deutschlandweit ersten Religionsunterrichts, der von der katholischen und den evangelischen Kirchen gemeinsam verantwortet wird, hat Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) eine Übernahme des Konzepts auch in anderen Bundesländern vorgeschlagen. "
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Verkehr / Verkehrsfluss / Bode ...
Vernunft gefragt Der Aufschrei, mit dem die Opposition gestern auf die von Verkehrsminister Bode geplante Aufweichung von Tempolimits auf Autobahnen reagierte, lässt eines erahnen: Bei einem Wahlsieg von Rot-Grün könnte es in Niedersachsen flächendeckende Geschwindigkeitsbegrenzungen geb
Neue OZ: Kommentar zu Parteien / CDU / CSU /Öffentlicher Dienst ...
Auf dem Holzweg Richtiges Ziel, fragwürdiger Lösungsweg: Die CDU/CSU möchte mehr Frauen und Männer ermutigen, sich für Kinder zu entscheiden. Das kann man angesichts der Überalterung und einer schrumpfenden Bevölkerung nur begrüßen. Die Union listet in einem beachtlichen Positionspapi
Neue OZ: Kommentar zu Prozesse / Kirchen / Steuern ...
Kein Austritt "light" Keine Kirchensteuer mehr zahlen wollen, aber weiterhin gläubiges Mitglied bleiben: Diese Art von Kirchenaustritt "light" geht in Deutschland nicht. Das hat gestern das Bundesverwaltungsgericht unmissverständlich klargestellt. Damit ist der Fall des
Neue OZ: Kommentar zu EU / Finanzkrise / Banken / Steinbrück ...
Notwendiger Appell Nicht Steuerzahler oder Sparer, sondern Aktionäre und Gläubiger sollen haften, wenn eine Bank in Schieflage gerät: Man kann Peer Steinbrücks Pläne als altbekannt abtun. Doch ändert dies nichts daran, dass die Finanzmärkte immer noch weitgehend ungebändigt sind. Ste




