CDU denkt weiter über Atomenergie nach - GRÜNE sehen Torpedierung des Energiegipfels

CDU denkt weiter über Atomenergie nach - GRÜNE sehen Torpedierung des Energiegipfels

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CDU denkt weiter über Atomenergie nach - GRÜNE sehen Torpedierung des Energiegipfels



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Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht die CDU weiterhin tief im Atomzeitalter verharren und die Energiewende in Hessen massiv zu vernachlässigen. Grund dieses Vorwurfs der GRÜNEN ist ein Artikel der Bürstädter Zeitung vom 19. September, in dem von einer Veranstaltung berichtet wird, an der der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Stephan teilgenommen hat. Dort ist seine Aussage zu lesen, "dass man in einigen Jahren, falls das Problem der Endlagerung geklärt sein sollte, wieder über die Kernenergie nachdenken könne."

"Der Kampf um den Atomausstieg ist noch lange nicht gewonnen", stellt die energiepolitische Sprecherin der GRÜNEN, Angela Dorn, fest. "Die CDU sieht die Atomkraft immer noch als die eigentliche Form der Energieversorgung an: Deshalb verwundert es auch nicht, dass die Energiewende hier in Hessen nicht voran getrieben wird. Und das, obwohl wir uns auf dem Energiegipfel alle einig waren, dass der Ausstieg aus der Atomenergie notwendig ist und den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört. Aber in Hessen gibt es nur einige Werbekampagnen, die konkrete Umsetzung für die Energiewende wie etwa die Festschreibung im Landesentwicklungsplan fehlt. Die Landesregierung torpediert das Ziel des Energiegipfels, zwei Prozent der Landesfläche für Windkraft vorzuhalten, durch verschiedene Fallstricke, die im Entwurf des Landesentwicklungsplans zu finden sind."

DIE GRÜNEN verweisen darauf, dass die FDP schon seit längerem lauthals bekenne, die Energiewende nicht zu wollen und auch nie gewollt zu haben. Und jetzt komme auch die CDU wieder aus den Verstecken heraus und öffne der Atomenergie wieder Tür und Tor. "Die Atomenergie ist wegen ihres Risikos und nicht nur wegen der weltweit ungeklärten Endlagerung nicht vertretbar. Den erneuerbaren gehört die Zukunft, auch wenn das die schwarz-gelbe Koalition in Hessen weiterhin hintertreibt", sagt Angela Dorn.


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Datum: 28.09.2012 - 13:15 Uhr
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