Neue OZ: Kommentar zu Afghanistan / NATO
ID: 732639
Mit wahlkampfbedingter Verve nährt US-Präsident Barack Obama das
Märchen vom Abzug aus Afghanistan im Jahr 2014. Dass ausländische
Truppen dort noch auf Jahre hinaus gebunden sein werden, zeigt jetzt
allerdings eine interne BND-Studie. Die Geheimdienstler dürften
richtigliegen. Denn die Bilanz des NATO-Einsatzes ist nach mehr als
einem Jahrzehnt verheerend.
Das Bündnis hat es nie geschafft, das komplizierte Macht- und
Interessengeflecht der Politik im Land zu durchdringen. Auch heute
haben in Afghanistan vor allem Clans das Sagen - und weniger die vom
Westen gestützte Zentralregierung, an deren korruptem Präsidenten
Hamid Karsai die NATO-Partner aus schierer Verzweiflung festhalten.
Je mehr westliche Truppen abziehen, desto stärker dürften die
radikalislamischen Taliban werden. Sie würden die wenigen, wenn auch
wichtigen Erfolge der NATO zunichtemachen, beispielsweise Schulen
schließen und Frauenrechte zurücknehmen.
Schon deshalb wird in Washington oder Brüssel nicht ernsthaft an
einen vollständigen Rückzug gedacht. Wenn Obama davon spricht, meint
er die stärkere Konzentration der Mission auf Spezialkräfte und
Drohnen. So traurig das ist: Es ist allemal besser, als Afghanistan
vollständig sich selbst zu überlassen.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.09.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 732639
Anzahl Zeichen: 1560
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 423 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Afghanistan / NATO"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Regierung / Rheinland Pfalz / Parteien / SPD ...
Lichtgestalt im neuen Dreigestirn Peer Steinbrück, Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel haben es auf Bundesebene vorgemacht, nun kristallisiert sich auch in Rheinland-Pfalz eine politische Troika heraus. Anders als Malu Dreyer, designierte Nachfolgerin Kurt Becks, sind ihre Adjutanten
Neue OZ: Kommentar zu Georgien / Wahlen ...
Die Qual der Wahl Es ist noch gar nicht so lange her, da galt Georgien bei westlichen Politikern als demokratischer Leuchtturm unter den Ex-Sowjet-Republiken. Genauer gesagt 2005, als der frühere US-Präsident George W. Bush nur lobende Worte fand. Der ist mittlerweile genauso Geschichte wi
Neue OZ: Kommentar zu Parteien / SPD / Kanzlerkandidat / Steinbrück ...
Freiheit für den Kandidaten Hörbares Murren ging durch die Reihen der Delegierten, als Peer Steinbrück auf dem Parteitag der nordrhein-westfälischen SPD "Beinfreiheit" forderte. Steinbrück nahm's gelassen. Dabei ging es an dieser Stelle um eine entscheidende Frage: Wie viel
Das Erste / Programmänderung am 1. Oktober 2012: "Steinbrücks Welt" - Ein Film von Stephan Lamby ...
Aus aktuellem Anlass ändert Das Erste am Montag, 1. Oktober, sein Programm und strahlt um 23.30 Uhr "Steinbrücks Welt" (NDR) aus. Die Dokumentation stammt von Stephan Lamby, der am kommenden Dienstag den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Besondere Leistung Information"




