Kassel: Sorgeüber fehlende kritische Auseinandersetzung mit "Chinesischem Kulturjahr"
ID: 733215
sich aus Anlass der Eröffnung der Kasseler Kunstausstellung "Alles
unter dem Himmel gehört allen" am morgigen Dienstag besorgt über die
fehlende kritische Auseinandersetzung der Veranstalter mit dem
"Chinesischen Kulturjahr in Deutschland", in dessen Rahmen die
millionenschwere Ausstellung stattfindet. Die Ausstellung wird zum
größten Teil finanziert von der "China Construction Bank" und dem
chinesischen Kulturministerium, das "Chinesische Kulturjahr" selbst
wird vom chinesischen Staat unterstützt und gefördert. Veranstalter
der Ausstellung "Alles unter dem Himmel gehört allen" ist unter
anderem die Stadt Kassel.
Die morgige Ausstellungseröffnung findet unter Teilnahme des
chinesischen Botschafters in Deutschland statt. Die Ausstellung
begleitende Veranstaltungen, die etwa den Umgang Chinas mit der
Freiheit von Kunst und Kultur kritisch beleuchten, sind nach Kenntnis
von ICT nicht geplant.
ICT-Geschäftsführer Kai Müller: "Die Volksrepublik China ist ein
autoritär geführter Staat ohne freie Wahlen und eine unabhängige
Justiz. Die freie Meinungsäußerung wird systematisch unterdrückt, es
gibt Folter und Misshandlungen in den Gefängnissen, eine unbekannte
Zahl von Arbeitslagern, die Todesstrafe, Religions- und
Glaubensfreiheit werden massiv eingeschränkt, der Umgang mit so
genannten Minderheiten wie den Tibeter oder Uiguren ist
hochproblematisch. Der chinesische Staat will mit Kunst und Kultur
seine 'Soft Power' und sein Ansehen stärken, um weltweite Kritik an
seiner Politik etwa im Menschenrechtsbereich abzuschwächen. Kunst und
Kultur werden damit politisch instrumentalisiert. Wir sind daher
erstaunt darüber, dass die Stadt Kassel so unkritisch mit dem
'Chinesischen Kulturjahr' umgeht."
Die International Campaign for Tibet (ICT) setzt sich als weltweit
größte Tibet-Organisation seit mehr als 20 Jahren für die Wahrung der
Menschenrechte und das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes
ein. ICT unterhält Büros in Washington, D.C., Amsterdam, Brüssel,
London und Berlin sowie Rechercheteams in Dharamsala, Indien, und
Kathmandu, Nepal.
Pressekontakt:
Kai Müller, Geschäftsführer
International Campaign for Tibet Deutschland e.V.
Schönhauser Allee 163, D-10435 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 27879086, Fax: +49 (0) 30 27879087,
Mobil: +49 (0) 162 1364917
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.10.2012 - 13:27 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 733215
Anzahl Zeichen: 2676
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 226 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kassel: Sorgeüber fehlende kritische Auseinandersetzung mit "Chinesischem Kulturjahr""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
International Campaign for Tibet (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von International Campaign for Tibet
PHOENIX-LIVE: 1. Rededuell zwischen Obama und Romney - Donnerstag, 4. Oktober 2012, 2.45 Uhr ...
Die USA wählen im November 2012 ihren Präsidenten. Im Rahmen seiner ausgiebigen Berichterstattung zur US-Wahl überträgt PHOENIX am Donnerstag, 4. Oktober 2012, um 3.00 Uhr LIVE aus Denver/Colorado das erste Fernsehduell zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und Mitt Rom
Weser-Kurier:Über den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 1. Oktober 2012: ...
Erdogan ist ein Parteipolitiker durch und durch. Taktik, Wahlkämpfe und Angriffe auf den politischen Gegner sind ein Geschäft, das der 58-jährige besser beherrscht als sonst irgendjemand in der Türkei. Nicht nur in seiner eigenen Partei, in der ganzen türkischen Politszene ist Erdogan ohne K
Weser-Kurier: Zu den Protesten in Spanien und Portugal schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 1. Oktober 2012: ...
Es ist nicht zu übersehen, dass die Geduld der Bevölkerung auf der iberischen Halbinsel zu Ende geht. Die Frustration nimmt zu, weil trotz Sparpolitik keine Besserung der Lage, kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist. Zugleich wächst die Unzufriedenheit mit den konservativen Regierungen i
Rheinische Post: Syrien blutet weiter = Von Godehard Uhlemann ...
Aleppos Altstadt brennt. Weite Teile des historischen Basars, geadelt durch den Titel Weltkulturerbe, liegen in Schutt und Asche. Das ist schlimm. Und es tut all denen weh, die jenseits der riesigen Anhäufung von Steinen in der Architektur, den gewachsenen Strukturen der Altstadt und dem Mitein




