Rheinische Post: In die Krise gespart?
ID: 733672
Seit Wochen gehen die Menschen in Südeuropa auf die Straße. Und es
werden immer mehr, die gegen die Sparprogramme kämpfen. Sie geißeln
die Kürzungen als unsozial oder kontraproduktiv: Sparen würge die
Konjunktur ab und verschärfe die Krise. Die gestern veröffentlichten
Zahlen des Europäischen Statistikamtes scheinen den Demonstranten
Recht zu geben: In Ländern, die besonders hart sparen müssen, ist die
Arbeitslosigkeit besonders hoch. In Griechenland und Spanien ist
mittlerweile jeder vierte ohne Arbeit. Ist das nicht der Beweis
dafür, dass die Geldgeber, allen voran das böse Deutschland,
Südeuropa zwingen, sich totzusparen? Nein. Die wahren Ursachen sind
andere. Spanien hat einen hohen Kündigungsschutz, der es Unternehmen
fast unmöglich macht, junge Mitarbeiter einzustellen - diese können
sie im Krisenfall kaum entlassen. Hinzu kommt postsozialistischer
Luxus wie eine automatische Anpassung der Renten an die Inflation.
Davon können deutsche Rentner nur träumen, hier bleibt oft das
Rentenplus hinter der Inflation zurück. Gewiss kann man immer über
eine zeitliche Streckung von Auflagen reden. Doch das Hauptproblem
Südeuropas sind nicht die Sparprogramme, sondern ausstehende
Strukturreformen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.10.2012 - 20:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 733672
Anzahl Zeichen: 1503
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 236 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: In die Krise gespart?"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Unterwanderung von rechts ...
Mancher mag es als Ablenkungsmanöver empfinden, wenn Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) inmitten von Pannen, Schludrigkeiten und Skandalen bei der Aufklärung der rechtsterroristischen Mordserie den Blick auf die "Unterwanderung" des Ostens durch Rechtsextremisten lenkt. Da
Mitteldeutsche Zeitung: zur E-Mobilität ...
Akkubetriebenen Fahrzeugen gehört die Zukunft. Elektrizität wird früher oder später die dominierende Kraftquelle sein. Alles hängt von der Entwicklung der Batterietechnik ab. Doch da gibt es noch extrem viel zu tun. Jetzt braucht es neue Ziele für die Autobranche, und die müssen unabhäng
Mitteldeutsche Zeitung: zu Studentenzahlen an Ost-Unis ...
Mag sein, dass es in den vergangenen Jahren manchen Abiturienten allein wegen des Andrangs an westdeutschen Unis an ostdeutsche Hochschulen "verschlagen" hat. Doppelte Abiturjahrgänge und die Aussetzung der Wehrpflicht ließen die Studentenzahlen stark steigen. Doch ob Sachsen-Anh
Mitteldeutsche Zeitung: zu Umweltzonen in Halle und Magdeburg ...
Man darf gespannt sein auf die nächsten Jahre, wenn die Plakettenregeln strenger und Ausnahmen gestrichen werden. Wunder darf man freilich auch nicht erwarten: Zwar ist klar, dass der überwiegenden Teil der Stickstoffdioxid-Belastung aus Fahrzeugabgasen stammt. Beim Feinstaub aber ist das Auto




