Neue OZ: Kommentar zu James Bond/Requisiten
ID: 736778
Lebe Deinen Traum! Ob sich der anonyme Telefonbieter genau das
gesagt hat, als er das höchste Gebot für James Bonds Aston Martin
abgab? Mit dieser Selbstermutigung hätte der Bieter nachvollzogen,
was die Figur des James Bond seit 50 Jahren wenigstens auf der
Kinoleinwand verwirklicht. Denn Bond lebt den Traum, zumindest den
ganz irdischen Traum eines maskulinen Millionenpublikums. Bond
missachtet Routinen, er rettet die Welt, fährt die schnellsten Autos.
Um Frauen muss er nicht werben, sie fallen ihm, gleichsam nebenbei,
einfach zu. Als moderne Märchenfigur ist Bond allgegenwärtig und
omnipotent.
Deshalb sind Requisiten aus den Bond-Filmen nicht einfach
Souvenirs für Cineasten, sondern magisch aufgeladene Relikte eines
Heldenlebens. Ob Auto oder Uhr - vermeintliche Ausstattungsteile
avancierten noch in jedem Bond-Film zu Waffen oder gar zu
Körperverlängerungen. Gegen derart mächtige Aura ist wenig
auszurichten. Auch die ironische Kritik an dem Macho Bond hat seiner
Ausstrahlung nie wirklich etwas anhaben können. Dieser Held ist eben
bestens gepanzert - notfalls mit der Bond-Badehose.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.10.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 736778
Anzahl Zeichen: 1413
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Kunst und Kultur
Diese Pressemitteilung wurde bisher 224 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu James Bond/Requisiten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts von Verzögerungen bei der Umsetzung von Regierungsbeschlüssen fordert der Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, Christoph Ploß (CDU), eine sofortige Reform des Arbeitszeitgesetzes hin zu mehr Flexibilität für die Wirtschaft. "Die Reform des Arbe
Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) empfiehlt ihren neuen Religionsunterricht anderen Bundesländern zur Nachahmung ...
Vor der Einführung des deutschlandweit ersten Religionsunterrichts, der von der katholischen und den evangelischen Kirchen gemeinsam verantwortet wird, hat Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) eine Übernahme des Konzepts auch in anderen Bundesländern vorgeschlagen. "
Pflegekosten der Eltern: CDU-Fraktionsvize Stegemann will Kinder früher zur Kasse bitten / Politiker stellt 100.000-Euro-Einkommensgrenze infrage und warnt vor Beitragsexplosion ...
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Jörg Kachelmann ...
Vorverurteilung ist fatal Der Ex-ARD-Wettermoderator Jörg Kachelmann ist ein gebrochener Mann. Durch die Vergewaltigungsvorwürfe seiner Ex-Freundin und die durch den Prozess zutage gekommenen Verhältnisse zu verschiedenen Frauen ist sein Image massiv beschädigt, seine Karriere ruiniert w
Neue OZ: Kommentar zu "Wetten, dass ...?" ...
Gottschalks Niederlage Es ist nicht das erste Mal, dass sich Thomas Gottschalk bei der Beurteilung der Fernsehlandschaft von heute mächtig verhoben hat. "Ich gebe zu, dass der Knochen, den ich hinterlasse, schon ziemlich abgenagt ist", vermutete der langjährige "Wetten, dass
Weser-Kurier:Über "Wetten, dass..?" schreibt der "Weser-Kurier" in seiner Ausgabe vom 8. Oktober 2012: ...
In seiner ZDF-Kochrunde und in seinen Talkshows fällt Markus Lanz gelegentlich dadurch auf, dass er gern selbst erzählt anstatt die Gäste erzählen zu lassen. Nicht so am Sonnabend. Lanz war witzig, schlagfertig und frech, und spielte sich nicht so in den Vordergrund, wie Thomas Gottschalk es
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum "Tag der einfachen Freuden" ...
Der erste Samstag im Oktober ist immer der "Internationale Tag einfacher Freuden". Eine typisch amerikanische Idee - je nun. Nicht alles, was aus den USA kommt, ist von vornherein blöd und oberflächlich. Der Gedanke, sich ein Mal im Jahr nicht durch Konsum zu definieren, ist großartig




