Umfrage für ARD-Sendung "hart aber fair": Kein zusätzliches Geld für deutsche Ärzte
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nicht zu vermitteln. Gerade einmal sechs Prozent der Menschen
sprechen sich für eine Erhöhung der Ärzte-Honorare auf Kosten der
Kassenüberschüsse aus, in Ostdeutschland und bei Geringverdienern
sind es sogar nur zwei Prozent. Das ist das Ergebnis einer Umfrage
von Infratest dimap im Auftrag der ARD-Sendung "Hart aber fair".
Gefragt wurde, wie die aktuellen Milliardenüberschüsse der
Krankenkassen verwendet werden sollen. Die Mehrheit der Befragten
will damit die Patienten entlasten. 39 Prozent stimmen für die
Abschaffung der Praxisgebühr. 17 Prozent fordern, dass das Geld
zurück an die Versicherten fließt. Gegner der Praxisgebühr sind
insbesondere Alte (45 Prozent) und Geringverdiener (53 Prozent).
Zudem lehnen Frauen (44 Prozent) die Gebühr eindeutiger ab als Männer
(33 Prozent).
Mehr als ein Drittel der Menschen (36 Prozent) vertritt darüber
hinaus die Meinung, dass die Krankenkassen die Überschüsse behalten
sollen, als Polster für beitragsärmere Jahre. Diese Einschätzung
nimmt mit Gehalt und Bildungsniveau der Befragten zu. So plädiert
knapp jeder Zweite (45 Prozent) mit einem Nettoeinkommen von
mindestens 3000 Euro dafür, das zusätzliche Geld bei den
Krankenkassen zu belassen.
Für die Umfrage befragte Infratest dimap am 27. und 28. September
1.000 Menschen.
Pressekontakt:
WDR Presse und Information, Telefon 0221 220 7100
E-Mail: pressedesk@wdr.de
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Datum: 08.10.2012 - 14:24 Uhr
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