Wie kann man eine Demenz bereits im frühen Stadium erkennen?
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Immer mehr Menschen leiden im Alter unter einer Demenz. Dabei kann es kann verschiedene Ursachen für diese Erkrankung geben. Einige davon lassen sich heute bereits mit Medikamenten behandeln, sodass sich die Symptome lindern lassen. Dank einer derartigen Behandlung bleibt die geistige Leistungsfähigkeit eines Patienten länger erhalten. Voraussetzung dafür ist jedoch eine möglichst frühe Diagnose der Demenz.
Zunächst einmal sollte man wissen, dass es sich bei der Demenz nicht um eine Krankheit handelt, die bei jedem Patienten gleich abläuft. Vielmehr werden unter diesem Oberbegriff recht unterschiedliche Erkrankungen zusammengefasst, die allesamt mit ähnlichen Symptomen einhergehen. Dazu gehören unter anderem umfangreiche Gedächtnisstörungen, die verminderte Kontrolle der eigenen Gefühle, eine Verschlechterung des Denkvermögens und der Urteilsfähigkeit sowie ein verändertes soziales Verhalten.
Damit von Demenz gesprochen werden kann, müssen solche Veränderungen mindestens ein halbes Jahr lang bei einem Patienten beobachtet werden. Dabei sieht das Krankheitsbild oft so aus, dass es zunächst nur zu sehr geringen Beeinträchtigungen kommt. Im weiteren Verlauf nehmen diese jedoch nach und nach zu und können dazu führen, dass selbst alltägliche Dinge kaum oder gar nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können. Stattdessen ist der Patient auf Hilfe von außen angewiesen.
Viele Symptome werden durch die Patienten zunächst überspielt. Sie reagieren dann etwa gereizt oder sogar aggressiv, manchmal ziehen sie sich auch einfach zurück, wenn bestimmte Dinge auftreten und von Angehörigen angesprochen werden. Deshalb ist es wichtig, die entsprechenden Demenztests durchzuführen, um von vornherein zu wissen, worauf man sich als Angehöriger einstellen sollte.
Einer der beliebtesten Demenztests ist der sogenannte Uhrentest. Dabei erhält die Testperson ein Stück Papier, auf dem ein Kreis zu sehen ist. In diesem Kreis sollen dann die Stundenziffern eingetragen werden, anschließend sollen die Zeiger für die Uhrzeit "10 nach 11" aufgemalt werden. Ein weiterer einfacher Test, den man auch zu Hause durchführen kann, ist der Zahlenverbindungstest. Dabei werden die Zahlen von 1 bis 25 in zufälliger Reihenfolge auf ein Blatt Papier geschrieben. Die Aufgabe der Testperson ist es dann, diese Zahlen in aufsteigender Reihenfolge mit einer Linie zu verbinden.
Über diese beiden Beispiele hinaus gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Demenztests. Bei all diesen Tests sollte man bedenken, dass kein Test allein die Grundlage für eine Diagnose sein kann. Für den Arzt ergibt sich aus dem Zusammenspiel verschiedener Testergebnisse jedoch ein umfangreiches Bild, das er dann mit dem Patienten selbst sowie mit den Angehörigen besprechen kann. Wenn die Demenz zudem bereits in einem frühen Stadium erkannt wird, ist es oft möglich, dass diese durch Medikamente behandelt werden kann und sich somit die Symptome unterdrücken lassen.
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Datum: 10.10.2012 - 13:27 Uhr
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