Der Hirsch - aus dem Wald in die Bratröhre / Die Deutsche Wildtier Stiftung bewirbt Wildbret aus der Region
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Landschaft legt und feuchte Kälte den Winter ankündigt, gehört bei
immer mehr Menschen Wildbret auf den Tisch. Das ist seit
Jahrhunderten Tradition, denn der Herbst ist die klassische
Jagdsaison. Der Hirschbraten, früher ein Privileg des Adels, ist
heute ein Hochgenuss für Jedermann. Pro Jahr werden laut Deutschem
Jagdschutz-Verband (DJV) über 25.000 Tonnen heimisches Wildbret von
Hirsch, Reh und Wildschwein über Jäger regional vermarktet. Tendenz
steigend, denn Wildfleisch hat alle Komponenten, die in der modernen
Gourmetküche gefragt sind: Es ist fettarm, eiweißreich und stammt aus
keiner Massentierhaltung. "Die Angst vor der Zubereitung eines
Hirschbratens ist völlig unbegründet", sagt Hilmar Freiherr von
Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. "Auch,
dass Wild streng schmeckt und tagelang gebeizt werden muss, ist ein
Irrtum, der sich leider hartnäckig hält", betont Baron Münchhausen.
Der Hirsch und der Gourmet ergänzen sich prima! "Heimisches Wild
aus der Region ist aus Sicht des Tier- und Artenschutzes das beste
Fleisch, das man überhaupt essen kann", betont der Geschäftsführer
der Deutschen Wildtier Stiftung. Im Vergleich mit Fleisch aus der
Massentierhaltung der konventionellen Landwirtschaft ist Wild ein
"sauberes" Produkt: Wildbret ist immer frei von Antibiotika und
Hormonen, die in der industriellen Landwirtschaft heute oft
eingesetzt werden. "Man sollte allerdings darauf achten, dass das
Wildfleisch regional erzeugt wurde."
Denn nicht alle Hirsche, die dem Verbraucher jetzt im Herbst
aufgetischt werden, haben ein Leben in Freiheit geführt. Häufig
stammt das Wildfleisch, das tiefgefroren in Super- und Großmärkten
angeboten wird, aus Gatterhaltung und hat obendrein eine weite
Anreise hinter sich. "Nicht selten handelt es sich um Importware aus
Neuseeland", sagt Hilmar Freiherr von Münchhausen. Am besten kauft
man Wildbret direkt beim Jäger oder beim Forstamt. Auch die Gourmet
Manufaktur der Deutschen Wildtier Stiftung hat hochwertiges Wildbret
im Angebot. "Die Jagd auf Gut Klepelshagen unterliegt strengsten
Regeln, für die sich die Deutsche Wildtier Stiftung bundesweit stark
macht", erläutert der Geschäftsführer. Die Verkürzung der Jagdzeit,
Wildruhezonen und ein Nachtjagdverbot sind wichtige Grundsätze. "Wenn
Rotwild sich angstfrei im Revier bewegen kann und sauber geschossen
wird, ist eine hohe Fleischqualität garantiert."
Das 6. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung findet vom
18. bis 20. Oktober 2012 in Moritzburg bei Dresden statt. Im
Mittelpunkt stehen Hegegemeinschaften. Sie sind für die Deutsche
Wildtier Stiftung eine geeignete Organisationsform, um die
Bedürfnisse des Rotwildes mit den Interessen von Landnutzern in
Einklang zu bringen. Weitere Informationen finden Sie unter:
www.Deutsche Wildtier Stiftung.de
Pressekontakt:
Eva Goris
Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung
e.goris@dewist.de
Tel. 040/ 73339-1874
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Datum: 11.10.2012 - 09:10 Uhr
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