KWAG-Rechtsanwälte: Medienfonds Hannover Leasing Montranus I - Vorsicht, Verjährung der Ansprüche droht
"Seit dem Jahr 2012 müssen Investoren bei fehlerhafter Anlageberatung oder Prospektgestaltung die taggenaue, kenntnisunabhängige Verjährungsfrist von zehn Jahren beachten", erklärt Jens-Peter Gieschen, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Partner der auf die Interessenvertretung von Investoren spezialisierten KWAG Kanzlei für Wirtschafts- und Anlagerecht. Und fügt hinzu: "Das klingt zunächst harmlos, weil zehn Jahre ein recht lange Zeit sind. Doch bei näherer Betrachtung hat diese rechtliche Vorgabe für viele Anleger erhebliche negative finanzielle Folgen. Dies dokumentiert aktuell eindrucksvoll das Desaster bei der Medienfondsbeteiligung Hannover Leasing Nr. 143 "Montranus I".
Hintergrund: Seit Längerem gibt es eine fast verbissene Auseinandersetzung zwischen der Fondsgesellschaft und der Finanzverwaltung im Hinblick auf die steuerliche Gestaltung dieser Medienfondsbeteiligung. "Mittlerweile hat die Finanzverwaltung die steuerlichen Grundlagenbescheide geändert. Mit der Folge, dass den Fondsinvestoren die früheren Verlustzuweisungen aberkannt wurden und das Finanzamt nun rückwirkend seit dem Jahr 2003 teils erhebliche Steuernachzahlungen verlangt", erklärt Fachanwalt Gieschen. Vom angeblich lukrativen Investment sei nur noch ein Scherbenhaufen übrig geblieben, der die Anleger viel Geld kosten werde - bis hin zum Totalverlust ihres Kapitaleinsatzes.
Vermögenseinbußen lassen sich bei der Fondsbeteiligung Hannover Leasing "Montranus I" nur durch die erfolgreiche Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung und/oder Prospektgestaltung begrenzen oder verhindern. Doch "Investoren, die bislang noch nichts unternommen haben, sollten unbedingt die von Tag zu Tag kürzer werdende Verjährungsfrist beachten", warnt KWAG-Partner Jens-Peter Gieschen.
Grund: Investoren konnten den Medienfonds Hannover Leasing "Montranus I" im Jahr 2003 zeichnen. Aufgrund der jetzt geltenden taggenauen, kenntnisunabhängigen zehnjährigen Verjährungsfrist müssen Investoren, die ihre Beteiligung im Verlauf des Jahres 2003 eingegangen sind, schnellst möglich handeln. Empfehlung von KWAG-Partner Jens-Peter Gieschen: "Einen Fachanwalt einschalten und die Erfolgsaussichten von Schadenersatzansprüchen prüfen lassen. Zudem sollten rechtliche Schritte zur Verjährungshemmung unternommen werden."
Wer allerdings in den kommenden nicht aktiv wird, obwohl er im Jahr 2003 seine Beteiligung am Medienfonds "Montranus I" gezeichnet hat, hat keine rechtlichen Möglichkeiten mehr, Schadenersatzansprüche durchzusetzen. Selbst wenn diese berechtigt sind, weil fehlerhafte Anlageberatung und/oder Prospektgestaltung zweifelsfrei vorliegen.
Für Rückfragen:
Jens-Peter Gieschen, Partner
KWAG - Kanzlei für Wirtschafts- und Anlagerecht
Ahrens und Gieschen - Rechtsanwälte in Partnerschaft
Lise-Meitner-Straße 2
28359 Bremen
Tel.- Nr.: 0421 5209 480
Fax- Nr.: 0421 5209 489
bremen@kwag-recht.de
presse@kwag-recht.de
www.kwag-recht.de
www.sos-schiffsfonds.de
www.bank-kritik.de
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das Team um die Gründungsgesellschafter Rechtsanwälte Jan-Henning Ahrens und Jens-Peter Gieschen besteht aus ausgewiesene Spezialisten im Bereich Kapitalanlage- und Bankenrecht. Alleine 5 der 12 Anwältinnen und Anwälte tragen den Titel "Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht".
Durch enge Kooperationen mit hoch qualifizierten Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern sowie unserem Tochterunternehmen KWAG-Consulting erreichen wir einen wertvollen Kompetenzvorsprung in der Prozess- und Verhandlungsstrategie - zum Nutzen unserer Mandantinnen und Mandanten.
Zu unseren Tätigkeitsschwerpunkten gehört außerdem das allgemeine Bankrecht mit allen seinen Fragestellungen zu Darlehen, Banksicherheiten und Sanierungen.
Simons-Team
Heinz Josef Simons
Am Köttersbach 4
51519 Odenthal
hajo(at)simons-team.de
0171/3177157
http://www.simons-team.de
Datum: 15.10.2012 - 09:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 741736
Anzahl Zeichen: 3651
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Jens-Peter Gieschen
Stadt:
Bremen
Telefon: 0421-5209480
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 346 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"KWAG-Rechtsanwälte: Medienfonds Hannover Leasing Montranus I - Vorsicht, Verjährung der Ansprüche droht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
KWAG Kanzlei für Wirtschafts- und Anlagerecht (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
(Bremen, 27. November 2014) Der für Banken zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) hat jetzt in zwei Fällen die Ansprüche von Anlegern, die seinerzeit Garantiezertifikate der US- Investmentbank Lehman Brothers gekauft und ihren Einsatz verloren hatten, bestätigt. Eine der Entsch
"Fehlerhafte Widerrufsbelehrung":Verluste bei Medienfonds begrenzen ...
(Bremen, 17. November 2014) Eine aktuelle Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden verbessert die Aussicht von mehr als 8.000 Medienfonds-Investoren, die durch ihre Beteiligungen verursachten finanziellen Schäden wenigstens zu begrenzen (Entscheidung vom 23.10.2014, Az.: 8 U 450/14). Kerna
AGS Energy mit erster Anleihe: 5 Prozent Zins und 15 Jahre Laufzeit ...
(Bremen, 27. Oktober 2014) Das im Jahr 2014 gegründete Bremer Unternehmen AGS Energy GmbH begibt jetzt eine Anleihe im Volumen von rund 3 Millionen Euro. Bei einem Mindestanlagebetrag von 100.000 Euro und einer Laufzeit bis 2029 beträgt die jährliche Verzinsung 5 Prozent. Mit dem Schuldpapier sol
Weitere Mitteilungen von KWAG Kanzlei für Wirtschafts- und Anlagerecht
Anwaltskanzlei Scharf und Wolter in Hamburg ...
Die mittelständische Anwaltskanzlei Scharf und Wolter mit ihren Standorten in Hamburg-Barmbek und Hamburg-Eppendorf besteht aus sechs erfahrenen Anwälten. Hierzu gehören fünf Fachanwälte aus den Rechtsgebieten Arbeitsrecht, Strafrecht und Familienrecht, sowie ein weiterer spezialisierter Rechts
Gute Aussichten auf Schadensersatz bei Anlegern von Medienfonds"VIP 4" ...
http://www.grprainer.com/VIP-Fonds-Medienfonds.html Anleger des Medienfonds "VIP 4" sollen nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts München vom 30.12.2011 (Aktenzeichen: KAP 1/07) gute Chancen auf die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen haben. GRP Rainer Rechtsanwälte und S
Urteil des Bundesgerichtshofs ist Wegweiser für eine Vielzahl von Anlegern ...
http://www.grprainer.com/Kapitalmarktrecht.html Der Bundesgerichtshof nimmt in seinem Urteil vom 18.09.2012 (AZ: XI ZR 344/11) zugunsten der Anleger Stellung zur Haftung bei fehlerhaften Prospekten im Hinblick auf außerbörslich gehandelte Wertpapiere. Die Entscheidung der Karlsruher Richter könnt
Arbeitsrecht - Betriebsübergang und Betriebsmittel ...
Von einem Betriebsübergang ist bei einem betriebsmittelgeprägten Betrieb nur dann auszugehen, wenn der Betriebsmittelübernehmer die Betriebsmittel tatsächlich weiter oder wieder nutzt. Die Nutzung der Betriebsmittel muss dazu in einen Betrieb oder einen Betriebsteil eingestellt werden, so dass e




