BDI zur Erhöhung der EEG-Umlage: Kosten der Förderung der Erneuerbaren Energien in den Griff bekommen
ID: 742126
- Entlastungsregelungen sind überlebenswichtig für Erhalt der
Arbeitsplätze am Industriestandort Deutschland
- Kostenbremse noch vor der Bundestagswahl nötig
- BDI warnt vor kostentreibender "Energie-Kleinstaaterei" durch
die Bundesländer
"Wir benötigen einen konkreten Zeitplan für die Erarbeitung neuer
Instrumente, um die aus dem Ruder laufenden Kosten der Förderung der
erneuerbaren Energien in den Griff zu bekommen." Das erklärte
BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber zur heutigen Bekanntgabe der
Erhöhung der EEG-Umlage auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde durch die
vier Übertragungs-Netzbetreiber.
Einige Akteure würden bewusst einen falschen Eindruck in der
Öffentlichkeit wecken, indem sie behaupteten, der Anstieg der
EEG-Umlage sei wesentlich verursacht durch die Entlastungen für die
Industrie. "Von der Belastung ausgenommen sind nur energie-intensive
Betriebe, die im internationalen Wettbewerb stehen. Diese
Entlastungen sind überlebenswichtig für den Erhalt der Arbeitsplätze
am Industriestandort Deutschland. Davon profitiert letztlich das
ganze Land. Nur 734 der mehr als 200.000 Industrieunternehmen in
Deutschland sind 2012 entlastet - Golfplätze und Rechenzentren
gehören ausdrücklich nicht dazu", stellte Kerber klar.
Der von Bundesumweltminister Altmaier in der letzten Woche
vorgelegte "Verfahrensvorschlag zur Neuregelung des
Erneuerbare-Energien-Gesetzes" sei eine zutreffende Analyse der
Problemlage mit den richtigen Schlussfolgerungen: "Wir brauchen eine
grundlegende Reform hin zu einem EEG 2.0. Gefordert ist ein zentrales
Instrument für die Gestaltung unterschiedlicher, aber eng
zusammenhängender Aufgaben in einem Gesamtsystem. Ziel muss ein
berechenbarer Ausbau der erneuerbaren Energien eng abgestimmt mit dem
Ausbau der Netze, den konventionellen Energien und der
Marktintegration sowie einer regionale Koordinierung sein",
unterstrich Kerber.
"Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren", betonte Kerber. "Die
zuständigen Ministerien sollten jetzt in enger Zusammenarbeit rasch
handeln, um eine wirksame Kostenbremse noch vor der Bundestagswahl zu
schaffen. Hierfür müssen auch die Länder ihren Beitrag leisten und
sich mit dem Bund zügig auf eine Gesamtplanung einigen.
Energie-Kleinstaaterei darf weder zum Kostentreiber noch zum
Hemmschuh für das Gelingen der Energiewende werden."
Pressekontakt:
BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin
Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
Email: presse@bdi.eu
Internet: http://www.bdi.eu
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.10.2012 - 14:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 742126
Anzahl Zeichen: 2944
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Industrie
Diese Pressemitteilung wurde bisher 271 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"BDI zur Erhöhung der EEG-Umlage: Kosten der Förderung der Erneuerbaren Energien in den Griff bekommen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BDI Bundesverband der Dt. Industrie (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Cleanzone in Frankfurt: Noch bis 20. Oktober kostenfrei registrieren ...
Bewegung in der Branche Die neue Cleanzone bringt Bewegung in die Branche: Bis kurz vor Anmeldeschluss haben weitere internationale Unternehmen Ihre Teilnahme in Frankfurt zugesagt. Frisch dabei sind zum Beispiel Particle Measuring Systems, Viessmann, Weiss GWE und Weiss Klimatechnik sowie Länderb
Volle Leistung auch auf engstem Raum ...
Mit der aktuellen Baureihe der Junior Möbelaufzüge bringt die Böcker Maschinenwerke GmbH jetzt eine neue Generation der bewährten Aufzüge auf den Markt. Der "Junior" ist sowohl hinsichtlich seiner Kompaktheit und der Bedienungsfreundlichkeit als auch in puncto Sicherheit und Technik
Effiziente Arbeitsplätze ergonomisch gestalten ...
Die demographische Veränderung der Gesellschaft rückt zunehmend neue Themen, wie die Beschäftigung leistungsgewandelter Mitarbeiter in der Montage in den Fokus. Auf dem diesjährigen Branchentreffpunkt der Montagetechnik präsentiert bott, auf dem Stuttgarter Messegelände, wie sich Arbeitsplät
23 Lieferanten erhalten European Supplier Performance Awards 2012 / Johnson Controls zeichnet führende Zulieferer aus ...
Zum zweiten Mal nach der Premiere 2011 zeichnet Johnson Controls, ein weltweit führendes Unternehmen bei automobilen Sitzsystemen und -komponenten, Innenausstattung sowie Elektronik, seine leistungsstärksten Zulieferer in der Leverkusener BAYARENA mit den European Supplier Performance Awards a




