Strompreiserhöhung: Was Verbraucher tun können
ID: 742272
47 Prozent auf 5,277 Cent für jede Kilowattstunde. Eine Familie mit
4000 Kilowattstunden Jahresverbrauch muss damit 2013 mehr als 200
Euro im Jahr für die Förderung von Ökostrom bezahlen. Die meisten
Stromversorger werden diese Erhöhung an ihre Kunden weitergeben. Was
können Verbraucher dagegen tun?
1. Abschied vom Grundversorger spart Geld:
Die meisten Haushalte in Deutschland beziehen ihren Strom immer
noch vom Grundversorger, also von Stadtwerken oder den großen
Energiekonzernen. Rund 85 Prozent bezahlen damit mehr als nötig für
ihren Strom, denn die Angebote alternativer Energieversorger sind oft
deutlich günstiger. Wer wechselt, kann teilweise mehrere hundert Euro
im Jahr sparen - und kann so dem erhöhten Ökostrom-Zuschlag
gelassener entgegensehen. "Die Verbraucher haben es selbst in der
Hand: Nur wenn sie die Wechselmöglichkeiten nutzen, kann der
Preisanstieg gestoppt werden", sagt Robert Mundt, Gründer des
unabhängigen Versorgers FlexStrom.
2. Sorgfältiger Preisvergleich gibt Orientierung:
Der Vergleich unterschiedlicher Stromtarife im Internet gestaltet
sich sehr einfach: Die Eingabe von Postleitzahl und Stromverbrauch
reicht, um eine Übersicht günstiger Alternativen zu erhalten. Wer
aber sichergehen will, auch wirklich das günstigste Angebot zu
erhalten, sollte mehrere Vergleichsrechner nutzen. Das Institut für
Management- und Wirtschaftsforschung hat festgestellt, dass
zahlreiche Vergleichsportale nicht auf Anhieb den günstigsten
Stromtarif anzeigen.
3. Wechsel ohne großen Aufwand:
Der Stromanbieterwechsel bedeutet für Verbraucher wenig Aufwand.
Sie erteilen dem neuen Energieversorger einen Auftrag, der kümmert
sich dann um alles Weitere. Gesetzlich ist sichergestellt, dass die
Stromversorgung dabei niemals unterbrochen wird. Ein Austausch von
Zähler oder Leitungen ist nicht nötig, alles bleibt wie es ist.
4. Prepaid-Tarife mit deutlichem Preisvorteil:
Oft führen Prepaid-Tarife den Preisvergleich an. Ähnlich wie
Frühbucher-Rabatte für Reiseangebote kann der Stromanbieter so
besonders günstige Tarife anbieten, die Stromkunden profitieren
davon. Etabliert hat sich insbesondere die jährliche, halbjährliche
oder vierteljährliche Zahlungsweise. Vor allem unabhängige Anbieter
können dadurch flexibler einkaufen und Kostenvorteile für ihre
Stromkunden erwirtschaften.
5. Langfristige Preisgarantie sichern:
Die Experten und Politiker sind sich einig: Der Strompreis in
Deutschland wird weiter ansteigen, dies ist eine Folge der
Energiewende. Für den Verbraucher bedeutet das: Eine Preisgarantie
lohnt sich. Viele Energieversorger bieten ihren Stromkunden die
Möglichkeit, den Strompreis für 12 oder 24 Monate gegen
Preissteigerungen abzusichern.
Hintergrund: Welche weiteren Abgaben kommen auf den Strompreis zu?
http://ots.de/nDX1Q
Hintergrund: So funktioniert die Ökostrom-Umlage:
http://ots.de/utQjk
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Pressestelle der FlexStrom Aktiengesellschaft
Reichpietschufer 86-90, 10785 Berlin
Internet: www.FlexStrom-Presse.de
Ihr Ansprechpartner: Dirk Hempel
Telefon: (030) 214 998 -470
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Datum: 15.10.2012 - 15:59 Uhr
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