Kita-Ausbau: Kritik an den Ländern ist durchsichtiges Ablenkungsmanöver
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Kita-Ausbau: Kritik an den Ländern ist durchsichtiges Ablenkungsmanöver
Zu den aktuellen Vorwürfen von Bundesfamilienministerin Schröder gegen die Länder, den Kita-Ausbau blockieren zu wollen, erklärt die familienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks:
Die aktuellen Vorwürfe der Bundesfamilienministerin, die Länder blockierten den Kita-Ausbau, sind einfach absurd. Ihre Kritik ist nichts anderes als ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver von eigenen Versäumnissen in den vergangenen Jahren.
Jahrelang hat die für den Ausbau der frühkindlichen Bildung und Betreuung zuständige Ministerin die Hände in den Schoß gelegt und keine Notwendigkeit gesehen, den Ausbau weiter zu forcieren. Die Forderung nach einem erneuten Krippengipfel lehnte sie stets kategorisch ab. Ob fehlende Kita-Plätze, Finanznot der Kommunen oder Fachkräftemangel im pädagogischen Bereich - die Ministerin packte keines dieser Probleme ernsthaft an.
Nur auf massiven Druck insbesondere der SPD im Bund und den Ländern hat die Bundesregierung erst jetzt eingesehen, dass der Kita-Ausbau stärker unterstützt werden muss.
Die zusätzlichen finanziellen Mittel, auf die sich Bund und Länder im Juli geeinigt haben, müssen schnell und unbürokratisch dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden, nämlich in den Kindertageseinrichtungen vor Ort. Es ist unverantwortlich, dass sich die Ministerin nicht um diese Aufgaben kümmert und stattdessen in Vorwürfen und Streitereien verzettelt.
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Datum: 17.10.2012 - 12:45 Uhr
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