Rheinische Post: Obamas Dilemma
ID: 748215
Mitt Romney beim letzten TV-Duell mit US-Präsident Barack Obama
zugehört hat, dem muss angst und bange werden. Romney gab sich sanft
in der Stimme, inhaltlich jedoch kriegstreiberisch. Eine "robuste"
Iran-Politik, Spitzen gegen den "geopolitischen Feind" Russland und
die weltweite Jagd auf "bad guys", böse Jungs, waren Romneys
Aussagen. Da fühlte man sich an Ex-Präsident George W. Bush und die
"Achse des Bösen" erinnert. Überdies droht Romney mit einem
Handelskrieg mit China. Und doch ist die Außenpolitik nicht
entscheidend bei einer US-Präsidentenwahl. Für Barack Obama, den
Oberbefehlshaber mit vorzeigbaren Erfolgen, ist das die Krux. An der
Wahlurne werden seine Landsleute nicht Afghanistan-Pläne bewerten,
sondern für sich die Frage beantworten, ob ihr persönlicher Wohlstand
mit Obama oder mit Romney gesichert werden kann. Die Antwort ist
offen. Obama hat es in drei TV-Duellen zugelassen, dass aus einem
solide, aber nicht besonders weitsichtig wirkenden US-Geschäftsmann
Mitt Romney ein respektabler Präsidentschaftsbewerber werden konnte,
der auf Augenhöhe mit Obama steht. Für Obama könnte diese Position zu
klein sein.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.10.2012 - 20:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 748215
Anzahl Zeichen: 1446
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 164 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Obamas Dilemma"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kanal-TÜV: Kraft sagt basta ...
In NRW wird es keine allgemeine Prüfpflicht für private Abwasserkanäle geben. Hausbesitzer, die teure TÜV-Kontrollen befürchteten, können aufatmen. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat die monatelange hitzige Debatte mit einem Machtwort beendet. Sie hatte sich im Wahlkampf gegen die Kon
Rheinische Post: Laden-Kompromiss ...
Die geplante Neuregelung der Ladenöffnungszeiten in NRW dürfte für Geschäftsleute und Kunden vertretbar sein. In der Woche kann weiterhin nach Herzenslust eingekauft werden. Allerdings hat sich hier vielfach der Ladenschluss bei höchstens 22 Uhr eingependelt. Wer danach noch etwas besorgen
Weser-Kurier: Zu Ausfallhonoraren für Ärzte schreibt der Bremer "Weser-Kurier": ...
Sicherlich ist es ärgerlich, wenn vergebene Termine nicht eingehalten werden. In der ganz normalen Arztpraxis kommt dies aber vor. Genauso kommt es vor, dass Ärzte die vereinbarten Termine nicht zeitgenau einhalten oder nachträglich verlegen lassen, weil es (meist) gute Gründe dafür gibt. We
Westdeutsche Zeitung: Optimistische Deutsche lassen sich nicht verunsichern - Die wahren Wirtschaftsweisen Ein Kommentar von Martin Vogler ...
Das überraschende Ergebnis einer Studie zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen ihre materielle Situation positiv einschätzt - satte 57 Prozent tun das. Das klingt sogar sensationell, wenn man bedenkt, dass sich dieser Wert innerhalb von vier Jahren um elf Prozentpunkte gesteigert hat. Die Mensc




