Großbanken in schmutzige Geschäfte verwickelt - Spar Dir das!
ID: 751577
Bündnis "Bankwechsel Jetzt!" heute auf die schmutzigen Geschäfte von
Großbanken aufmerksam gemacht. In acht Metern Höhe schwebte ein
Großbanner über dem Eingang des Commerzbank Towers in Frankfurt.
Unter der Überschrift "Spar Dir das!" prangte auf dem Transparent das
Bild eines riesigen geröntgten Sparschweins, in dessen Bauch sich
Rüstungsgeschäfte, Geschäfte in Steueroasen und Atominvestitionen
versteckten.
Die Aktivistinnen und Aktivisten verteilten zudem transparente
Sparschweine, die Einblicke in die Geschäfte der Großbanken boten.
"Wo Commerzbank, Deutsche Bank oder Postbank draufsteht, stecken
oftmals die größten Schweinereien drin", erklärte Jutta Wieding,
Bundesjugendleitung der BUNDjugend den Hintergrund der Aktion.
"Deutsche Großbanken bereichern sich rücksichtslos auf Kosten der
Menschenrechte und der Umwelt. Alle Menschen, die nicht möchten, dass
ihr Erspartes den Klimawandel anheizt, in Waffen oder in Landraub
investiert wird, sollten schleunigst die Bank wechseln!", ergänzte
Agnes Dieckmann von urgewald. Und Sina Doughan, Sprecherin der Grünen
Jugend, sagte: "Zum Weltspartag wollen wir deutlich machen, dass es
schon jetzt möglich ist, bei Alternativbanken mit dem eigenen Geld
sinnvolle Projekte zu unterstützen und wirklich für die Zukunft zu
sparen."
Im Aktionsbündnis "Bankwechsel Jetzt!" haben sich dieses Jahr 14
Organisationen und Initiativen zusammengeschlossen, um die Idee des
politisch motivierten Bankwechsels zu verbreiten und die
Geschäftspraxis der Banken zu verändern. Jutta Sundermann, Mitglied
des Attac-Koordinierungskreises: "Mit dem Bankwechselaufruf tragen
wir zur gesellschaftlichen Diskussion bei, unser Bündnis macht sich
aber auch stark für Schranken für die Banken. Die Geschäfte in
Steueroasen enden beispielsweise erst dann, wenn gesetzliche
Regelungen sie verbieten oder unattraktiv machen."
Die Aktion in Frankfurt ist der Auftakt zu einer deutschlandweiten
Bankwechselwoche des Bündnisses. Vom 29. Oktober bis 4. November
kommt es zu einer "Krötenwanderung" quer durch Deutschland, die
ebenfalls in der Bankenstadt startet: In einer Lichtinstallation
werden Kröten auf Bankgebäude projiziert. Daneben haben sich in mehr
als 20 Städten Gruppen zusammengefunden, die mit Aktionen und
Infoveranstaltungen zum Bankwechsel aufrufen.
Fotos der Aktion (ab 12:15 Uhr):
www.kurzlink.de/Weltspartag
Weitere Termine der Bankwechselwoche:
- Lichtinstallation "Krötenwanderung"
Montagabend wandern die Kröten durch die Frankfurter Innenstadt,
im
Laufe der Woche auch in Berlin, Hamburg und Köln
Kontakt: urgewald, Agnes Dieckmann, 0178-4921363
- Dezentrale Aktionen vom 29.10. bis 4.11.
Aktionskarte mit allen Orten und Terminen unter:
http://goo.glmaps/bx3el
Pressekontakt:
Agnes Dieckmann
0178-4921363
agnes@urgewald.de
Jutta Sundermann
0175-8666769
jutta.s@jpberlin.de
Sina Doughan
0176-32078432
sina.doughan@gruene-jugend.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.10.2012 - 13:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 751577
Anzahl Zeichen: 3439
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt/Berlin
Kategorie:
Finanzdienstleistung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 254 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Großbanken in schmutzige Geschäfte verwickelt - Spar Dir das!"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
INKOTA-netzwerk e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das entwicklungspolitische Netzwerk INKOTA fordert die absolute Senkung des deutschen Rohstoffverbrauchs auf ein global gerechtes Maß. Dazu muss die Bundesregierung die für dieses Jahr angekündigte Kreislaufwirtschaftsstrategie und das Reparaturgesetz schnell verabschieden und ambitioniert umsetz
Unfaire Preise verschärfen Situation von Kakaobäuerinnen und Kakaobauern in Westafrika ...
Während Schokoladenkonzerne Gewinne verzeichnen, können Kakaobäuerinnen und Kakaobauern nicht ihre Produktionskosten decken Keines der marktführenden Schokoladenunternehmen in Deutschland zahlt einen existenzsichernden Kakaopreis. Das zeigt eine Verbraucheraktion von INKOTA. Ferrero, Stollwer
Lederindustrie in Savar, Bangladesch: Neue Studie zeigt erschreckende Arbeitsbedingungen ...
Menschen in der Lederindustrie arbeiten in Bangladesch unter schwerwiegenden arbeits- und menschenrechtlichen Risiken. Dazu zählen extrem niedrige Löhne, Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz, massive Umweltverschmutzung und erzwungene Überstunden. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von INKOT
Weitere Mitteilungen von INKOTA-netzwerk e.V.
Deutsche Großanleger setzen mehr denn je auf Sicherheit ...
Das Anlagedilemma institutioneller Investoren wird immer gravierender. Dies zeigt die aktuelle Risikomanagementstudie von Union Investment. Für 83 Prozent der deutschen Großanleger wie Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen, Banken oder Unternehmen ist Sicherheit der wichtigste Aspekt bei d
Private Krankenversicherung: Die wichtigsten PKV Fakten ...
Eine private Krankenversicherung (PKV) ist nach wie vor zu Recht die erste Wahl, wenn es um den Schutz vor hohen Gesundheitskosten geht. Denn viele Leistungen, egal ob für Behandlungen oder Medikamente, werden von der gesetzlichen Krankenversicherung aus Einsparungsgründen nicht mehr oder zumi
MünchenerHyp weiter mit starkem Neugeschäft ...
Die anhaltend große Nachfrage nach Baufinanzierungen lässt das Neugeschäft der Münchener Hypothekenbank eG weiter stark wachsen. Bis 30. September 2012 hat die Bank das Zusagevolumen bei der Finanzierung von Häusern und Wohnungen verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 2,1
Finanzbranche setzt weiter auf sexistische Werbung ...
Das Image der Versicherungsvermittler ist schon seit Jahren nicht das Beste. Die Sexbelohnungsreisen von ERGO und nun auch der Zurich Versicherungsgruppe haben ihr Übriges getan, den Berufsstand im Ansehen der Bevölkerung ganz nach unten zu katapultieren. Aus der öffentlichen Empörung hat die Br




