2. Isnyer Energiegipfel: AZUR Solar GmbH spendet Solaranlage für die Realschule Isny
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Die AZUR Solar GmbH unterstützt eine ehrgeizige Initiative auf Basis des Konzepts von Prof. Klaus Pfeilsticker (Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg): Dabei geht es darum, bis 2050 die Energieversorgung der Stadt Isny in der Heimatregion von AZUR Solar auf nachhaltige und er-neuerbare Energien umzustellen. Initialzündung hierfür war der 1. Isnyer Energiegipfel vor einem Jahr. „Hier geht es darum, einen übergeordneten Werteanspruch ganz praktisch vor Ort umzuset-zen“, meinte Bernd Sauter damals, der Geschäftsführer von AZUR Solar GmbH aus Wangen im Allgäu. Knapp ein Drittel der Stromversorgung soll nach Pfeilstickers Konzept durch Photovoltaik gewonnen werden.
Realschule mit Solaranlage und Wechselrichter aus der Region
Deshalb engagiert sich AZUR Solar regelmäßig bei Projekten, die dazu dienen, die Schüler von heu-te zu einem stärkeren Energiebewußtsein zu führen und bereits mit den Techniken der Photovoltaik vertraut zu machen. Zum 2. Isnyer Energiegipfel spendete AZUR Solar der Realschule Isny eine Photovoltaik-Anlage mit ca. 5 KW (entspricht ca. 35m² Solar-Fläche). Die Realschule verpflichtet sich ihrerseits, die Überschussbeträge der Anlage in die Finanzierung von Unterrichtsmitteln, Fort-bildungen und Projekten im Bereich Klimaschutz und Regenerative Energien zu investieren, damit die Schüler fortwährend in Kontakt mit diesem Thema bleiben und sich weiterbilden können. Freudestrahlend nahm die Realschulrektorin Frau Wolf den symbolischen „Solarscheck“ von Carsten Walser, AZUR Solar, entgegen.
Diese Freude wird gesteigert durch Stiftung des notwendigen Wechselrichters durch Diehl AKO aus Wangen. Mit dem Weltmarktführer als Elektronikzulieferer der Hausgeräteindustrie arbeitet AZUR Solar eng zusammen. Im Bereich "Photovoltaik" werden dort Wechselrichter der Marke „PLATINUM“ entwickelt, produziert und vertrieben, die ein wichtiges Element des AZUR Solar-Portfolios darstellen.
Bürgermeister freut sich über „Sonnenkönig“ in der „Freien Energiestadt Isny“
Hierbei war auch Bürgermeister Rainer Magenreuter anwesend, der bereits im letzten Jahr die Initiative seiner Stadt ausdrücklich begrüßt und unterstützt hatte. Dabei hatte er bereits historische Parallelen von der Freien Reichsstadt Isny zur Freien Energiestadt Isny gezogen. Weniger einen historischen sondern wieder einen ganz praktischen Bezug hatte die Krönung des Isnyer Sonnen-königs. Diesen Titel für die beste Solaranlage konnte Hansi Fuoss für sich beanspruchen, mit der Effizienz und dem Ertrag seiner PV-Installationen.
Bürgerschaftliches Engagement von Schule und Wirtschaft vor Ort
Aufbau und Betrieb der Solaranlage werden als Schülerprojekt aufgesetzt, das inhaltlich von REFI und Herrn David Amann unterstützt wird. David Amann ist Lehrer am Gymnasium Isny und hat mit seinem Kollegen Christoph Hanselka bereits den Solarverein des Gymnasiums gegründet.
Karl Kimmerle, Inhaber des Heizungs- und Solar-Installationsbetriebs Kimmerle in Isny, unterstützt die Schüler bei der Montage der Anlage und steht hier mit Rat und Tat zur Seite.
Die Spende von AZUR Solar stellt einen Grundstein dar - ähnlich wie bei der Anlage des Gymnasi-ums Isny können sich interessierte Eltern, Lehrer und Isnyer Bürger an einem weiteren Ausbau der Solaranlage beteiligen und somit die restlichen Dachflächen der Realschule als persönliche Investi-tion mit einer attraktiven Rendite nutzen. Weitere Informationen hierzu sind in Kürze bei der Realschule oder beim Regionalen Energieforum Isny erhältlich.
(http://www.akumwelt.pv-isny.de/energiegipfel.htm)Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 05.03.2009 - 17:02 Uhr
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