Neue OZ: Kommentar zu China
ID: 754235
Umweltskandale, Korruption bis in die Staatsspitze hinein, eine
tiefe Kluft zwischen Arm und Reich: China leidet unter massiven
Problemen. So wie bisher kann es politisch nicht weitergehen. Die
neue Führungsspitze, die jetzt das Ruder übernimmt, muss einen neuen
Kurs steuern. Das ist schon aus ökonomischen Gründen überfällig. Nach
drei Jahrzehnten rasanten Wirtschaftswachstums hat sich das Tempo in
den vergangenen zwei Jahren erheblich verringert. Das heißt: Es gibt
weniger zu verteilen. Und dies, obwohl Millionen von Chinesen, vor
allem auf dem Land, vom versprochenen Wohlstand nur träumen können.
Viele Menschen leben sogar nach wie vor in Armut.
Für die herrschenden Kommunisten bedeutet dies ein großes
Legitimitätsproblem. Immer deutlicher zeigt sich, dass sie auf Dauer
nicht in der Lage sind, die Bedürfnisse der Bevölkerung zu
befriedigen. Ihr Modell einer zentral gelenkten Staatswirtschaft mit
privaten Ausnahmen wirkt wie aus der Zeit gefallen. Denn schon lange
bestimmen nicht nur fleißige Arbeitsbienen an den Werkbänken der
Industrie das Bild. Stattdessen entwickelt sich China zur
Dienstleistungsgesellschaft. Die aber funktioniert nur mit
Transparenz und freier Kommunikation. Doch von solchen Freiheiten ist
China himmelweit entfernt, wie die neue drakonische Strafe gegen
einen Dissidenten zeigt. Es ist ein Trauerspiel.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.11.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 754235
Anzahl Zeichen: 1671
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 226 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu China"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell
Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt
"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Afrika / Westerwelle / Mali ...
Algerien ist gefordert Eine politische Lösung, sooft sie auch verlangt wird, ist für den Norden Malis zwar nötig, reicht aber nicht. Richtig ist, dass die Islamisten der Ansar al-Din vor allem Zulauf haben, weil sie in den zerfallenden Strukturen wenigstens überhaupt ein Rechtssystem biet
Neue OZ: Kommentar zu Libyen ...
Eine Mammutaufgabe Libyens neue Regierung hat zu Recht erkannt: Als Allererstes muss sie die Sicherheitslage im bürgerkriegsgebeutelten Land verbessern. Denn noch handeln viele der Milizen, die vor einem Jahr zum Sturz des Diktators Muammar al-Gaddafi beigetragen haben, völlig autonom - und
Neue OZ: Kommentar zu Extremismus / Terrorismus / NSU ...
Sehr folgenreich NSU: Bis vor einem Jahr verbanden damit viele allein die nostalgische Erinnerung an eine Automarke der Nachkriegszeit. Heute dagegen denken die meisten bei diesem Kürzel an den "Nationalsozialistischen Untergrund", jenes rechtsextreme Terrortrio, das gleich in Seri
Neue OZ: Kommentar zu Gesundheit / Organspende ...
Eine andere Lösung Es überrascht nicht, dass die Bereitschaft zur Organspende seit den im Sommer bekannt gewordenen Manipulationsskandalen an Kliniken in Göttingen und Regensburg deutlich abgenommen hat. Ärzte fälschten Patientenakten, um bestimmte Kranke schneller auf den OP-Tisch zu b




