Rheinische Post: Regierungsübungen
Kommentar Von Michael Bröcker
ID: 756171
Koalition will sich noch mal zusammenraufen. Sie will, man darf es so
sagen, noch mal regieren. Ein "Kuhhandel" war der Koalitionsausschuss
indes nicht. Es ist legitime Politik in einer konsensual angelegten
Demokratie, das unterschiedliche Parteien unterschiedliche Projekte
bevorzugen und Kompromisse schließen. Man muss die Ergebnisse daher
einzeln bewerten. Also: Das Betreuungsgeld ist ein fataler
Rückschritt in der Familienpolitik und setzt Fehlanreize. Die
Abschaffung der Praxisgebühr ist richtig, sollte aber mittelfristig
durch ein Modell der Eigenbeteiligung ersetzt werden. Auch die
Mindestrente ist so schlecht nicht, weil sie steuerfinanziert wird
und die private Vorsorge nicht belastet. Die FDP und ihr kränkelnder
Chef Philipp Rösler haben hier gute Arbeit geleistet. Die wichtigste
Botschaft ist aber der Haushaltsausgleich 2014. Trotz der neuen
Wohltaten kann es die Koalition schaffen, erstmals seit 1969, einen
ausgeglichenen Etat (ohne Sondereffekte) vorzulegen. Ein Verzicht auf
die eingeplanten Steuersenkungen wäre übrigens schon ausreichend.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.11.2012 - 20:34 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 756171
Anzahl Zeichen: 1356
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 265 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Regierungsübungen
Kommentar Von Michael Bröcker"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Trotz allem: noch einmal Obama Kommentar Von Sven Gösmann ...
Gut möglich, dass der neue US-Präsident der alte sein wird: Barack Obama. Seine Wiederwahl würde keine Begeisterung mehr auslösen. Vor vier Jahren ließ Obamas predigerhaftes Auftreten Milliarden Menschen hoffen, hier komme ein Antipolitiker ins Oval Office. Am Ende entpuppte sich der Messia
Westdeutsche Zeitung: Gipfel-Ergebnisse sind für die Koalition kein Befreiungsschlag = von Martin Vogler ...
Für die einen ist es ein gelungener Akt hoher interner Diplomatie der Regierungskoalition. Andere nennen es schlicht Kuhhandel. Doch klar ist, dass Union und FDP gar keine andere Wahl blieb, als jetzt Ergebnisse zu präsentieren, die alle Beteiligten das Gesicht wahren lassen. Zu drohend nah is
Mitteldeutsche Zeitung: zu Koalition ...
Kompromisse sind normal. So funktioniert Politik. Aber dann sollte auch etwas Vernünftiges dabei heraus kommen. Ein Steuerungsinstrument zum Beispiel, das in der Lage ist, überflüssige Arztbesuche zu vermeiden. Eine Reform, die wirklich hilft, Armut im Alter zu vermeiden. Und ordentliche Betr
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Abschaffung der Praxisgebühr ...
Ja, die Praxisgebühr hat in den zurückliegenden acht Jahren ihre erhoffte Steuerungsfunktion nicht einmal im Ansatz erfüllt. Aber auch das stimmt: Sie war ein wichtiges Zeichen an Ärzte und Patienten, dass jeder Einzelne Verantwortung für unser Gesundheitswesen trägt. Dass der bedenkenlose




