Obamas zweite Chance
ID: 757370
Obamas zweite Chance
Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nun ist es klar: Der neue Präsident der USA ist der alte. Es wird zwar noch nachgezählt, doch erste Ergebnisse weisen auf einen deutlichen Sieg von Barack Obama hin. Die Probleme bleiben allerdings ebenfalls die alten.
Der erste schwarze Präsident der USA hat es erneut geschafft - trotz einer Arbeitslosigkeit von knapp 8 Prozent und einer immer weiter zunehmenden Staatsverschuldung. Nun muss Barack Obama dringend die wirtschaftspolitischen Herausforderungen angehen. Sein Krisenmanagement hat es bislang nicht geschafft, den amerikanischen Traum wiederzubeleben. Dazu waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nach der globalen Finanzkrise wohl zu schlecht. Und das Wirtschaftswachstum von jährlich rund 2 Prozent reichte in den vergangenen Jahren nicht aus, um die hohe Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen.
Ähnlich wie die Staats-Chefs vieler europäischer Länder steht Barack Obama vor einem riesigen Schuldenberg: Gut 16 Billionen US-Dollar - das sind 12 Nullen hinter der 16 - schuldet der amerikanische Staat seinen Gläubigern und die Tendenz ist steigend. Eine Haushaltssanierung ist also dringend notwendig. Doch gleichzeitig sind Investitionen in die marode Infrastruktur überfällig. Die für Anfang 2013 erwartete "fiskalische Klippe" - dann werden Staatsausgaben gekürzt und einst von George W. Bush durchgesetzte Steuersenkungen werden zurückgenommen - könnten zwar zur Staatskonsolidierung beitragen. Doch sie würde auch einen wachstumsbremsenden Effekt haben, was die Demokraten vielleicht dazu bewegt, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, die wiederum Geld kosten.
Die Sozialpolitik hat die Vereinigten Staaten während Obamas erster Amtszeit ein Stück näher an das Europäische Modell heran gebracht. Durch seine Gesundheitsreform ermöglichte er eine Krankenversicherung für Millionen von US-Bürgern, die sich sonst auch weiterhin keinen Arztbesuch hätten leisten können. Vor allem das hat ihm die Sympathie vieler Europäer gesichert. Laut Umfragen hätten etwa drei Viertel der EU-Bürger für Obama gestimmt.
Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln)
Gustav-Heinemann-Ufer 84-88
50968 Köln
Telefon: (02 21) 49 81-510
Telefax: +49 221 4981 533
Mail: welcome@iwkoeln.de
URL: http://www.iwkoeln.de/
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 07.11.2012 - 10:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 757370
Anzahl Zeichen: 2603
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 228 mal aufgerufen.
Strategisches Investitionsmanagement in der bayerischen Landwirtschaft: Effizienz durch Gebrauchtmaschinen ...
Die Herausforderungen der modernen Agrarwirtschaft in Bayern Die moderne Agrarwirtschaft steht heute vor komplexen Herausforderungen. Volatile Erzeugerpreise, steigende Betriebsmittelkosten und strenge regulatorische Auflagen erfordern eine effiziente Betriebsführung. Besonders in Bayern, wo tradi
Die NIS-2-Umsetzung als strategische Chance: Ein Leitfaden für deutsche Unternehmen ...
Die Frist rückt unaufhaltsam näher: Bis zum 17. Oktober 2024 müssen die EU-Mitgliedstaaten die Network and Information Security Directive, kurz NIS-2, in nationales Recht umsetzen. Diese Richtlinie stellt eine signifikante Verschärfung der Cybersicherheitsanforderungen für eine breite Palette v
Pressemitteilungen im B2B-Marketing: Wie Unternehmen gleichzeitig Reichweite wie Glaubwürdigkeit aufbauen ...
Manchmal wird über Pressemitteilungen gesagt, sie seien ein Relikt aus der Zeit, als Faxgeräte zum Büroalltag zählten. Falsch, sie leben! Gerade im B2B-Bereich erleben sie eine Renaissance, weil sie etwas leisten, was bezahlte Werbung nur schwer imitieren kann: glaubwürdige Sichtbarkeit. Wenn e
Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack H. Obama, folgendes Glückwunschschreiben ...
Sehr geehrter Herr Präsident, zu Ihrer Wiederwahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gratuliere ich Ihnen sehr herzlich. Wir haben in den vergangenen Jahren eng und freundschaftlich zusammengearbeitet. Unsere zahlreichen Begegnungen und Gespräche über alle Fragen zur Wei
Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte dem Ministerpräsidenten des Königreichs der Niederlande, Mark Rutte, folgendes Glückwunschschreiben ...
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, zur Ihrer erneuten Ernennung zum Ministerpräsidenten des Königreichs der Niederlande gratuliere ich Ihnen herzlich. Wir haben in den zurückliegenden zwei Jahren sehr vertrauensvoll und freundschaftlich zusammengearbeitet. Ich freue mich darauf, dies
Rainer Brüderle und Verena Delius zu Gast bei der E-Plus Gruppe ...
Wie steht es um den Unternehmergeist in Deutschland? Darüber diskutieren Rainer Brüderle, Fraktionschef der FDP im Bundestag, und Verena Delius, CEO von goodbeans, beim UdL Digital Talk. Der UdL Digital Talk bringt Persönlichkeiten aus Politik und Netzwelt zusammen, um mit den Gästen aktuel
Saarbrücker Zeitung: SPD-Generalsekretärin Nahles erleichtert über Ausgang der US-Wahl - Schlussfolgerungen für Bundestagswahlkampf der Sozialdemokraten ...
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat sich erleichtert über den Wahlsieg Barack Obamas gezeigt. "Es war eine Wahnsinnsschlacht, ein unglaubliches Rennen", sagte sie der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe). Jetzt hoffe sie, dass die US-Republikaner auf Obamas Angebot




