HPV-Impfung - wer bezahlt's?
Kostenübernahme für die HPV-Impfung
Jährlich erkranken etwa 4.600 Frauen in Deutschland neu an Gebärmutterhalskrebs. Um die Erkrankungsfälle zukünftig deutlich zu verringern, empfiehlt die STIKO die Impfung gegen bestimmte HP-Viren (Typen 16,18) für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Durch die offizielle Empfehlung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die die Kosten für die Impfung, ohne dass eine Zuzahlung von den Versicherten nötig ist. Die Abrechnung erfolgt über die Krankenversicherungskarte, eine Praxisgebühr fällt dabei nicht an. Mütter sollten den Kinder- und Jugendarzt, Haus- oder Frauenarzt ihrer Töchter daher früh auf die HPV-Impfung ansprechen, dieser kann individuell beraten und die Impfung durchführen.
Erstattung der HPV-Impfung auch für junge Frauen möglich
Auch Frauen ab 18 Jahren können laut STIKO von einer Impfung gegen HPV profitieren. Für weibliche Versicherte einiger Krankenkassen, wie zum Beispiel der Techniker Krankenkasse oder der IKK Classic, übernehmen die Kassen die Impfkosten daher bis zum 26. Lebensjahr. Viele weitere Kassen erstatten die Kosten für die HPV-Impfung zudem auf Anfrage über die Altersempfehlung der STIKO hinaus. In diesem Fall müssen die Versicherten die Kosten für den Impfstoff und die ärztliche Leistung zunächst auslegen, bekommen diese aber später von der Krankenkasse zurückerstattet. So zahlt beispielsweise die BKK Kassana die Auslagen für die Impfung bei medizinischer Begründung ohne Altersbeschränkung zurück. Junge Frauen sollten bei ihrer jeweiligen Kasse erfragen, ob diese die Kosten für eine HPV-Impfung erstattet.
Eine Übersicht der Krankenversicherungen, die die HPV-Impfung auch außerhalb der empfohlenen Altersgruppe erstatten, kann unter www.impfkontrolle.de eingesehen werden. Einige Kassen (z. B. R+V BKK) zahlen seit kurzem sogar einen Teil der Kosten zurück, wenn sich Jungen im Alter von 9 bis 15 Jahren gegen HPV impfen lassen.
Privat versichert?
Für Personen, die privat versichert sind, gilt der jeweilige Versicherungsvertrag. Mütter und junge Frauen sollten die Kostenübernahme vorab mit der entsprechenden Kasse abklären. In der Regel übernehmen die privaten Krankenkassen die Kosten für Standardimpfungen, die von der STIKO empfohlen werden.
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SPMSD ist ein europäisches Gemeinschaftsunternehmen von Sanofi Pasteur und Merck & Co. Inc.: Wir haben uns als Einzige ausschließlich auf Herstellung und Vertrieb von Impfstoffen spezialisiert. Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen - mit unseren Produkten schützen wir Menschen aller Altersklassen vor 20 Infektionskrankheiten. Weltweit arbeiten Forscherteams an der Entwicklung neuer und der Verbesserung bewährter Impfstoffe. Dabei ist es Ziel, deren Wirksamkeit, Verträglichkeit und Akzeptanz ständig zu verbessern. Auf der Dialogplattform www.impfenimdialog.de beantworten Experten von SPMSD persönlich individuelle Fragen rund um das Thema Impfen.
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Datum: 08.11.2012 - 12:10 Uhr
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