Vortrag im Altonaer Museum „Von ,Gimpelfängern’ und Glühbirnendieben“

Vortrag im Altonaer Museum „Von ,Gimpelfängern’ und Glühbirnendieben“

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Am 21. November 2012 berichtet der Historiker und Journalist Dr. Holmer Stahncke im Altonaer Museum aus der Geschichte des Altonaer Spar- und Bauvereins 1892–1945.



(firmenpresse) - Hamburg, 08.11.2012: Zu einer Zeitreise durch die Vergangenheit des Altonaer Spar- und Bauvereins (kurz: altoba) lädt der Vortrag „Von ,Gimpelfängern’ und Glühbirnendieben“ am 21. November 2012 im Altonaer Museum ein. Holmer Stahncke, Autor des Buches „Eine Genossenschaft und ihre Stadt. Die Geschichte des Altonaer Spar- und Bauvereins“, schildert in seinem Vortrag die Entwicklung der Genossenschaft von ihrer Gründung über den Bau der ersten Häuser bis zur ersten Wiederaufbauphase nach dem 2. Weltkrieg. Der Altonaer Spar- und Bauverein hat nicht nur in diesen Jahren das Stadtbild des heutigen Bezirks Altonas durch seine Bauprojekte maßgeblich geprägt.


Von idealistischen Gründungsvätern und „Gimpelfängern“

Dabei sahen sich die Gründungsväter der Genossenschaft, die die elenden Wohnverhältnisse verbessern wollten, auch mit Widerständen konfrontiert. So plante die Stadt Altona die Entwicklung des heutigen Gerichtsviertels, in dem die ersten Häuser der Genossenschaft entstanden, zu einem gutbürgerlichen Viertel für „bessere Leute“. Daher wollte sie dort lieber wohlhabende, bürgerliche Neubürger ansiedeln und war gegen den Bau weiterer Arbeiterwohnungen.

„Sozialdemokraten und Gewerkschafter warfen der neuen Genossenschaft vor, auf ,Gimpelfang’ zu gehen. Denn sie befürchteten, dass die Gründer der Genossenschaft die Arbeiter der Partei abspenstig machen wollten“, sagt Holmer Stahncke.


Gegen die Glühbirnendiebe

Neben politischen, wirtschaftlichen und baulichen Herausforderungen waren es auch alltagspraktische Themen, die die Genossenschaft in den ersten Jahrzehnten zu bewältigen hatte. In den 1920-er Jahren traten beispielsweise vermehrt Glühbirnendiebstähle in den Häusern der Genossenschaft auf. Daher versprach ein Aushang 50.000 Mark Belohnung für denjenigen, der den Dieb oder den Abnehmer der Birnen nachweist.

Am 21.11.2012 um 19.00 Uhr berichtet Holmer Stahncke im Altonaer Museum, Museumstraße 23, 22765 Hamburg, aus der Zeit des Altonaer Spar- und Bauvereins 1892–1945. Im selben Haus ist noch bis zum 30.12.2012 unter dem Titel „Bei uns nebenan. Bauen und Wohnen in Altona“ eine Ausstellung zur Geschichte der Genossenschaft zu sehen. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Anmeldungen sind erbeten unter der Telefonnummer: 040 / 38 90 10 - 174.



Holmer Stahncke ist Autor des Buches „Eine Genossenschaft und ihre Stadt. Die Geschichte des Altonaer Spar- und Bauvereins“. Es umfasst 136 Seiten inkl. 120 historischer und Farbabbildungen. Es ist im Dölling und Galitz Verlag erschie-nen, ISBN 978-3-86218-033-2, € 24,90.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Über die altoba

Die Altonaer Spar- und Bauverein eG – kurz altoba – wurde 1892 gegründet. Die
altoba ist eine Wohnungsbaugenossenschaft mit über 14.000 Mitgliedern. Neben rund 6.600 Wohnungen in vielen Hamburger Stadtteilen bietet die altoba den Mitgliedern eine Spareinrichtung mit verschiedenen Anlagemöglichkeiten. Die Angebote des Sozialmanagements der altoba sowie fünf Nachbarschaftstreffs bieten Möglichkeiten zur Begegnung, Freizeitgestaltung und zum ehrenamtlichen Engagement in der Genossenschaft.



PresseKontakt / Agentur:

Stephanie Gundelach
Kommunikation und Soziales
E-Mail: sgundelach(at)altoba.de
Telefon: (040) 38 90 10 - 192 - Fax: (040) 38 90 10 - 492
Internet: www.altoba.de
Büro: Max-Brauer-Allee 69 - 22765 Hamburg



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Datum: 08.11.2012 - 15:09 Uhr
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