Hochschule ist Zukunft / Erster Spatenstich am Campus Derendorf für den Neubau der Fachhochschule Düsseldorf
ID: 760355
Düsseldorf (BLB NRW) hat mit den Bauarbeiten für den Neubau der
Fachhochschule Düsseldorf begonnen. Am 12. November wird auf der
Baustelle in Derendorf gefeiert. Wissenschaftsministerin Svenja
Schulze, FH-Präsidentin Prof. Dr. Brigitte Grass, Oberbürgermeister
Dirk Elbers, Dr. Reginbert Taube und Hans-Gerd Böhme vom BLB NRW
stechen die Spaten. "Der Campusneubau in Derendorf bietet
Studierenden, Lehrenden und Hochschulangehörigen kurze Wege. So
entstehen herausragende Bedingungen für Studium und Forschung", sagt
Wissenschaftministerin Svenja Schulze. Die Bagger der Pohl
Erdarbeiten GmbH arbeiten sich bereits seit einigen Wochen durch das
Erdreich, um 85.000 Kubikmeter Erde abzutragen. Entlang der
Münsterstraße muss die Baugrube 9 Meter tief durch einen Verbau
gesichert werden. Hochtief als Bauunternehmer für die Tiefgarage mit
ca. 1000 Stellplätzen wird weitere 27.000 m³ Erde abtragen. Für die
Fakultätsgebäude laufen derzeit noch die Vergabeverfahren. Hans-Gerd
Böhme, Leiter des BLB NRW Düsseldorf: "Der Neubau des Campus
Derendorf wird unsere Leistungsfähigkeit als einer der größten
Bauherren des Landes vor neue Herausforderungen stellen. Wir freuen
uns darauf." Für die Fachhochschule beginnt mit dem Neubau ein neues,
zentrales Campusleben. Präsidentin Prof. Dr. Brigitte Grass: "Alle
Fachbereiche mit einer modernen Ausstattung an einem Standort zu
vereinen, bietet viele neue Möglichkeiten der interdisziplinären
Forschung und Lehre." Hochschule ist Zukunft - nicht nur für die
Studierenden und Lehrenden, auch für das Umfeld am Campus Derendorf.
Gerade für die Studierenden und Studieninteressierten wird der Neubau
eine wesentliche Erleichterung der Orientierung mit sich bringen: Von
der Studienberatung und Einschreibung bis hin zum International
Office wird alles in einem Bereich zu finden sein.
Hochschulbibliothek und Campus IT werden neue Räume in der ehemaligen
Großviehhalle zuteil, die eine atmosphärische Arbeits- und
Lernumgebung schaffen. Durch wenige behutsame Eingriffe behalten die
Hallen ihren Großraumcharakter. Über den eigentlichen Auftrag als
Stätte wissenschaftlicher Forschung und qualitativ hochwertiger
Ausbildung hinaus ist die Hochschule aber auch ein sozialer Ort, an
dem sich Menschen der unterschiedlichsten Interessenlagen
zusammenfinden. Hier wird der Campusbereich mit seinen vielen
Grünflächen als Begegnungsort einladen, der ebenfalls die
interdisziplinäre Kommunikation der Beschäftigten und Studierenden
anregt, mit seinen offenen Flächen und Gastronomieeinrichtungen aber
zudem das gesellige Miteinander fördert, das durch die beiden
Standorte derzeit noch etwas verloren geht. Mit der Wahl des
Standorts Derendorf wird die Fachhochschule gleichzeitig in einen
verkehrsgünstig angebundenen und lebendigen Stadtteil eingebettet
sein, der gerade auch junge Menschen verstärkt anzieht. Hier will
sich die Fachhochschule in der Zukunft noch stärker in das Leben der
Stadt einbinden: In Ausstellungsbereichen und vielfältig nutzbaren
Hörsälen sollen öffentliche Veranstaltungen durchgeführt werden,
Vorträge und kulturelle Ereignisse, die die Hochschule noch mehr im
Bewusstsein des Stadtteils und der Stadt verankern werden.
Gleichzeitig können somit auch junge Menschen bereits frühzeitig an
die differenzierten Ausbildungsmöglichkeiten der Hochschule
herangeführt werden. Das Fazit der Hochschule: Endlich - bald ist es
da! Das lang ersehnte Hochschul- und Campusleben, das Studierende
aller Fachbereiche und Einrichtungen miteinander verbindet - und zwar
über die normalen Vorlesungszeiten hinaus! Die historische Bedeutung
des Ortes als Deportationsort für mehrere Tausend jüdische Männer,
Frauen und Kinder während der Schreckensherrschaft der
Nationalsozialisten soll durch einen Erinnerungsort dargestellt
werden. Zwei Räume in der ehemaligen Schlachthofhalle werden die
Ereignisse dokumentieren. In direkter Nähe zu dem historischen
Gebäude wird die Mensa zusammen mit Verwaltung und
Studierendenservice-Center als eigener Baukörper entstehen. Das
Hörsaalzentrum zwischen Münsterstraße und zentralem Campusplatz
verbindet die Öffentlichkeit mit der Hochschule und markiert als
Eingangsgebäude die Adresse "Fachhochschule". Der Fachbereich Medien
ist ebenfalls hier angesiedelt. Ein Baukörper westlich des
Hörsaalzentrums nimmt die Fachbereiche Elektrotechnik und
Maschinenbau auf. Die zugehörigen Werkstätten und Maschinenhallen
können separat angeliefert werden. Sozial- und Kulturwissenschaften
und Wirtschaft bilden den südöstlichen Abschluss und markieren den
Eckpunkt Münsterstraße/und der geplanten nördlichen Fortführung der
Toulouser Allee. Zentrum des neuen Quartiers wird der öffentliche
Grünzug als Teil des Grünen Rings der Stadt Düsseldorf.
Treppenanlagen, die zum Sitzen einladen, Mensa mit Außensitzbereich
und Asta-Café bieten Raum für Austausch und Diskussion. Eine
Bandfassade mit großformatigen Verglasungen und Sonnenschutz aus
Metall wird ein einheitliches Gesamtbild erzeugen. Die Farbgebung ist
grundsätzlich zurückhaltend. In den Flurbereichen setzen Loggien und
Wartezonen farbige Akzente. Jedem Gebäude ist eine intensive
Leitfarbe mit passenden, gedeckten Farbtönen zugeordnet. Eine hohe
Energieeffizienz bei adäquaten Betriebs- und Investitionskosten sind
die Vorgaben für das Beleuchtungskonzept. Die Generalplanung hat
Nickl & Partner Architekten zusammen mit Ebert-Ingenieuren und
Pfefferkorn-Ingenieuren übernommen, die dafür die ARGE CAMPUS
DERENDORF gebildet haben. Die Projektsteuerung erbringt das
Düsseldorfer Büro Drees & Sommer.
Projektvolumen: 224 Mio EUR; Bruttogeschossfläche: 108.600 qm;
Grundstücksgröße: 47.700 qm; Wettbewerbsentscheidung: Mai 2009;
Fertigstellung: 2015.
Pressekontakt:
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Niederlassung Düsseldorf
Christa Bohl
Telefon: +49 211 61707 526
E-Mail: Christa.Bohl@blb.nrw.de
www.blb.nrw.de
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Datum: 12.11.2012 - 09:00 Uhr
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