SWORN: Grundlegende Veränderung auf Deutschlands Mobilfunkinfrastrukturmarkt
Amerikanisches Geschäftsmodell der Mastbetreiber zieht in Deutschland ein

(firmenpresse) - Jetzt ist es offiziell: Der deutsche Mobilfunkanbieter E-Plus verkauft einen Teil seiner Mobilfunkmasten an den US-Mastbetreiber American Tower. 393 Millionen Euro zahlt der Mastbetreiber für die E-Plus-Masten.
Wie im Geschäftsmodell der Mastbetreiber üblich, sind auch bei der E-Plus-Transaktion die Antennen kein Bestandteil des Verkaufs: Sämtliche Sendestationen bleiben im Eigentum des Mobilfunkunternehmens. "In den USA, wo das Geschäftsmodell der Mastbetreiber bereits seit den 1990er Jahren erfolgreich etabliert ist, sind die Antennen im Eigentum der Mobilfunkanbieter", erläutert Stefan Winter, Geschäftsführer des auf Mobilfunkinfrastruktur spezialisierten Emissionshauses SWORN Capital. "Die Mastbetreiber besitzen die Stahlkonstruktion des Mastes, die technischen Anlagen aber gehören den Mobilfunkunternehmen und werden von ihnen gewartet und unterhalten."
Ebenfalls vergleichbar mit den USA sind die langfristigen Mietverträge, die E-Plus mit American Tower abgeschlossen hat. Zur genauen Dauer ist noch nichts bekannt, üblich sind aber Verträge mit einer Laufzeit von 20 bis 25 Jahren. Denn die Mobilfunkanbieter sind auf die Plätze an den Masten für ihre Antennen angewiesen, um ihr Mobilfunknetz stabil und zuverlässig zu halten. Da die Netze auf einer Art Wabenstruktur der Sendebereiche der Antennen basieren, können die Mobilfunkanbieter nicht auf bereits genutzte Antennen verzichten, da ansonsten das Netz "löcherig" würde.
"Dass E-Plus seine Mobilfunkmasten an American Tower verkauft, ist ein wichtiges Zeichen für den deutschen Mobilfunkinfrastrukturmarkt", so der SWORN-Geschäftsführer. "Für Mobilfunkunternehmen gehört der Betrieb von Mobilfunkmasten nicht zum Kerngeschäft, erfordert aber einen großen zeitlichen und vor allem auch finanziellen Aufwand. Durch den Verkauf kann sich E-Plus auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, nämlich das Bereitstellen von qualitativ hochwertigen Telefonie- und Datenservices." Die Einnahmen aus dem Mastverkauf erleichterten diese Aufgabe. "Da die Mobilfunkanbieter alle vor der Herausforderung stehen, ihre Mobilfunknetze auf neue technische Standards aufzurüsten, um den enormen Datenhunger ihrer Kunden zu befriedigen, wird sich das Sale-and-lease-back-Modell bei Mobilfunkmasten auch in Deutschland fest etablieren", ist Winter überzeugt.
SWORN Capital platziert derzeit den Publikumsfonds SWORN Mobilfunkinfrastruktur II, der den etablierten Markt für Mastbetreiber in den USA nutzt. Erworben werden bereits vermietete Mobilfunkmasten, die von Beginn an laufende Mieteinnahmen erzielen und über die Fondslaufzeit bis 2018 weiterentwickelt werden. "Mobilfunkmasten sind für Anleger eine sehr gut geeignete Anlageklasse", erläutert der SWORN-Geschäftsführer. "Sie ermöglichen eine breite Streuung der Investition und bieten selbst ohne die Aufnahme von Fremdkapital attraktive Renditen. Das zeigt sich deutlich bei unserem aktuellen Angebot." Anleger können mit dem SWORN Mobilfunkinfrastruktur II im Basisszenario eine Gesamtauszahlung von 141% erzielen.
E-Plus begründet den Verkauf seiner Masten damit, dass "das Eigentum an diesen Masten nicht zum Kerngeschäft als Telekommunikationsanbieter" gehöre. Für die Kunden soll sich durch den Verkauf bei Netzzugang und Service nichts ändern. Im Gegenteil: E-Plus will "weiterhin jährlich mehrere hundert Millionen Euro investieren". Der LTE-Ausbau steht bei E-Plus weiterhin auf dem Plan, um die Schnelligkeit und Zuverlässigkeit des Netzes für den Datentransfer zu verbessern - und ist mit hohen Kosten verbunden. Dafür steht nun das notwendige Kapital zur Verfügung.
American Tower wird für seine Masten in Deutschland nun zusätzliche Mieter suchen. Mobilfunkmasten bieten in der Regel Platz für durchschnittlich 4 Mieter. "Da auch mit zusätzlichen Mietern die Betriebskosten eines Mastes nur geringfügig steigen, ist es für Mastbetreiber besonders interessant, mehrere Mieter für ihre Masten zu gewinnen", unterstreicht Winter die Stärke der Assetklasse. "Bei nur einem Kostenträger verfügen sie dann über mehrere Umsatzträger - und können ihre Mieteinnahmen deutlich steigern."
Mehr zur Anlageklasse Mobilfunkinfrastruktur und den Investitionsmöglichkeiten finden Interessierte bei SWORN Capital.
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Über SWORN
SWORN ist ein internationaler Asset Manager für Mobilfunkinfrastruktur. Mit der in Berlin ansässigen SWORN Capital ermöglicht die Unternehmensgruppe Investoren in Deutschland Sachwertbeteiligungen in der Assetklasse Mobilfunkinfrastruktur und bietet sowohl Direktinvestitionen als auch geschlossene Fonds an. Über das Unternehmen SWORN Wireless mit Sitz in Atlanta (USA) betreibt SWORN Mobilfunkmasten und managt die Assets der Beteiligungsangebote. Neben Berlin und Atlanta verfügt SWORN über Unternehmenssitze in Kapstadt, Peking und Beirut. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.sworn.com.
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Datum: 19.11.2012 - 09:50 Uhr
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