Deutsches Know-how für Energieeffizienz
Russland erwärmt sich für STIEBEL ELTRON-Technik
Dieses Bündnis liefert weltweit ganzheitliche und intelligente Konzepte für Ressourcen und Energie sparende Lösungen beim Neubau von Wohn-, Büro- und Industriegebäuden. Ein wichtiger Schwerpunkt ist zudem die Sanierung. Architekten und Planer entwickeln vor Ort die Gebäude. In das Netzwerk eingebunden sind Konzerne wie der Stahlproduzent ThyssenKrupp, der zum Beispiel wichtiges Know-how für die Gebäudehülle und die Dämmung liefert, oder der Elektronikkonzern Philips.
Karlheinz Reitze, Geschäftsführer von STIEBEL ELTRON sieht in diesem Netzwerk die idealen Voraussetzungen, um Gebäude in einem integralen Prozess zu planen. „Der ausländische Markt begreift sehr wohl, dass Energiesparen in Gebäuden ein hochkomplexer Vorgang ist, der viel Know-how benötigt und bei dem zum Beispiel Gebäudebau und Haustechnik im Einklang stehen müssen.“ Die Dimensionierung einer Heizanlage hänge im Wesentlichen von den Bedingungen eines Gebäudes ab. Hier gelte es, kostenoptimiert zu planen. Überdies spiele das Thema Lüften in immer besser gedämmten Gebäuden eine bedeutende Rolle, ebenso die Klimatisierung von Gebäuden in besonders heißen Gebieten.
„Für das EcoCommercial Building Programm liegen Anfragen aus der Umgebung von Moskau und Sankt Petersburg vor “, berichtet Reitze. In Russland würden Bauvorschriften auf den Prüfstand gestellt. „Die Regierung zeigt großes Interesse, die Wege zu ebnen und Know-how zu sammeln.“
Die internationale Ausrichtung steht schon seit Jahren im Mittelpunkt von STIEBEL ELTRON. 40 Prozent des Gesamtsumsatzes in Höhe von fast 470 Millionen Euro werden derzeit im internationalen Geschäft erwirtschaftet.
„Der osteuropäische Markt steht mehr denn je im Fokus unsere Ausrichtung und dort zunächst Staaten der Europäischen Union“, so Reitze. Diese Länder seien besonders interessant, weil eine europäische Richtlinie für energieeffiziente Gebäude vorsieht, dass ab 2021 nur noch Neubauten mit niedrigem Energiestandard gebaut werden dürfen. Diese verbrauchen fast keine Wärmeenergie mehr. Der verbleibende geringe Energiebedarf wird nur noch aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Für öffentliche Bauten gilt diese Frist bereits zwei Jahre früher.
Mit einer Produktionsstätte in der Slowakei und zahlreichen osteuropäischen Niederlassungen, zum Beispiel in Russland, Tschechien, Polen und, Ungarn, ist STIEBEL ELTRON für diesen Markt gerüstet. Genauso relevant sind – mitunter in Zusammenarbeit des EcoComercial Building Programm – auch China, Nordamerika und der Mittlere Osten.
Vorbildfunktion für das In- und Ausland haben Referenzprojekte wie zum Beispiel Innovation City Ruhr, an dem STIEBEL ELTRON und das EcoCommercial Building Programm aktiv sind. Hier geht es um den Sanierungsmarkt. In Bottrop mit seinen 70.000 Einwohnern sollen ganze Stadtteile saniert und der CO2-Ausstoß in den nächsten zehn Jahren halbiert werden. Die Aufgabe ist aber nicht nur, den Wärmebedarf in Gebäuden zu senken. „Es geht auch darum, intelligente Stromnetze zu schaffen. Wärmepumpen können zum Beispiel den in Übermaß vorhanden Strom für ihre Betriebsenergie aufnehmen und dann Wärme aus der Luft, der Erde oder dem Wasser fördern und dem Heizsystem zuführen.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
STIEBEL ELTRON, gegründet 1924, gehört mit einem Jahresumsatz von fast 470 Millionen Euro und einer Beschäftigtenzahl von 3000 Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der Wärme- und Haustechnik.
Das Familienunternehmen ist mit der Vision an den Markt gegangen, Geräte für mehr Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit zu produzieren und liegt mit dieser Philosophie mehr denn je im Trend. Das Unternehmen entwickelte sich zu einem der größten Anbieter auf dem Wärmemarkt und zum Weltmarktführer bei Durchlauferhitzern. Als Vorreiter in Sachen Erneuerbare Energien startete STIEBEL ELTRON schon in den 70er Jahren mit der Fertigung von Wärmepumpen und Solarkollektoren. Als erfolgreicher Systemanbieter von Erneuerbaren Energien gehören auch Lüftungsanlagen, zum Beispiel mit Wärmerückgewinnung und die dazugehörigen Luftverteilsysteme, zum Programm. Bei Wärmepumpen ist das Traditionsunternehmen heute deutscher Marktführer.
STIEBEL ELTRON produziert am Hauptstandort im niedersächsischen Holzminden, in Eschwege sowie an drei weiteren Standorten im Ausland (Tianjin/China, Bangkok/Thailand, Poprad/Slowakei).
Michael Birke
Tel.: 05531-702-95684
Fax: 05531-702-95584
Mail: michael.birke(at)stiebel-eltron.de
Datum: 19.11.2012 - 18:22 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 766115
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Michael Birke
Stadt:
Holzminden
Telefon: 05531-702-95684
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
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Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 19.11.2012
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