neues deutschland: Die Gläubiger - Kommentar zur Eurokrise

neues deutschland: Die Gläubiger - Kommentar zur Eurokrise

ID: 767933
(ots) - Griechenland und die anderen Euroländer sind
finanziell aneinander gekettet. Das wird beim Gerangel um die
Auszahlung der nächsten Hilfskredittranche immer deutlicher. Niemand
kann mehr abstreiten, dass der Schuldner die brutalen Forderungen und
Auflagen der öffentlichen Gläubiger von EU und IWF nicht erfüllen
kann. Athen soll deshalb mehr Zeit bekommen. Doch die absehbare
zweijährige Streckung des Defizitabbaus hätte nur den Effekt, das
Problem über den deutschen Bundestagswahlkampf hinaus zu verstecken -
danach wird es umso massiver zurückkehren. Wenn das bisherige
Euro-Krisenmanagement eines gelehrt hat, dann, dass das Verschieben
notwendiger Maßnahmen die Lösung nur umso teurer macht. Griechenland
braucht jetzt einen zweiten Schuldenschnitt und eine wirtschaftliche
Perspektive, damit es finanziell wieder auf die Beine kommen und den
Rest der Schulden bedienen kann.

Daher ist es richtig, wenn in Deutschland die Opposition die
Kanzlerin auffordert, in dieser Frage reinen Wein einzuschenken.
Allerdings machen es sich insbesondere SPD und Grüne zu einfach, denn
etwaige Haushaltsrisiken lassen sich derzeit seriös nicht beziffern.
Und aus ihren Reihen gibt es ein Stimmenwirrwarr in der Frage, wohin
sie das Euro-Krisenschiff eigentlich steuern wollen. Wahlkampf hin
oder her - es braucht dringend eine ernsthafte Auseinandersetzung
jenseits von Last-Minute-Hinterzimmerverhandlungen und dumpfen
Parolen über den weiteren Umgang mit Griechenland. Als Gläubiger kann
man sich darum nicht drücken.



Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
SvD

Telefon: 030/2978-1721



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Entwicklungslandschaften im Umbruch: 3. Walter-Scheel-Kolloquium zur Außen- und Entwicklungspolitik Trierischer Volksfreund: Bundestag debattiertüber Griechenland-Hilfen - Kommentar, Trierischer Volksfreund, 22.11.2012
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.11.2012 - 18:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 767933
Anzahl Zeichen: 1819

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Außenhandel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 183 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Die Gläubiger - Kommentar zur Eurokrise"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

neues deutschland (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

"neues deutschland" heißt jetzt "nd.DerTag" ...
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"

Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver

"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is


Weitere Mitteilungen von neues deutschland


Entwicklungslandschaften im Umbruch: 3. Walter-Scheel-Kolloquium zur Außen- und Entwicklungspolitik ...
Die entwicklungspolitischen Landschaften haben sich in den zurückliegenden Jahren weitreichend verändert. Aus früheren Entwicklungsländern sind neue Gestaltungsmächte und Partner in der Außen- und Wirtschaftspolitik geworden. Die Grenzen nationaler Politikgestaltung bei der Lösung globaler

Nahshon (Botschaft Israel): "Friedliche Lösung in Händen der Hamas"/ "Merkel und Westerwelle haben sehr positive Rolle"/ Deutschland kann helfen, friedliche Lösung zu finden ...
Emmanuel Nahshon, Gesandter der israelischen Botschaft in Deutschland, zeigte sich unzufrieden über den bislang gescheiterten Waffenstillstand in der Auseinandersetzung mit den Palästinensern. "Zur Zeit sind wir enttäuscht. Wir erwarten gute Nachrichten aus Kairo. Eine friedliche Lösung

Das Erste, Mittwoch, 21. November 2012, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
7.05 Uhr, Abdel Shafi, Botschafter Palästinas in Deutschland, Thema: Gaza 8.05 Uhr, Jürgen Trittin, Bündnis 90/Die Grünen, Fraktionsvorsitzender, Thema: Eurogruppe Pressekontakt: WDR Presse und Information, Kristina Bausch, Tel. 0221-220-7121 Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 - 20 65 62

neues deutschland: Israelisch-palästinensischer Konflikt: Mit Hamas reden ...
Der Beschuss Israels aus dem Gaza-Streifen sei durch nichts zu rechtfertigen, ließ Bundeskanzlerin Merkel nach einer Woche neuem Krieg im Nahen Osten wissen. Sie hat Recht. Dass aber auch der israelische Beschuss von Gaza durch nichts zu rechtfertigen sei, auf diese Äußerung wartet man bislang


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z