Verjährung bedroht Ansprüche von Anlegern in BRIC Anleihen
Bitte beachten: Schadensersatzansprüche gegen die Banken bei nachweislicher Falschberatung können nur innerhalb von drei Jahren nach dem Kauf der Wertpapiere geltend gemacht werden. Die Verjährung von solchen Schadensersatzansprüchen wird im Wertpapierhandelsgesetz geregelt. Diese Regelung ist sehr streng.

(firmenpresse) - Verjährung bedroht Ansprüche von Anlegern in BRIC Anleihen
Viele Anleger von Lehman Zertifikaten fühlen sich von den Banken, die diese Zertifikate vertrieben haben, falsch beraten.
Bitte beachten: Schadensersatzansprüche gegen die Banken bei nachweislicher Falschberatung können nur innerhalb von drei Jahren nach dem Kauf der Wertpapiere geltend gemacht werden. Die Verjährung von solchen Schadensersatzansprüchen wird im Wertpapierhandelsgesetz geregelt. Diese Regelung ist sehr streng.
Was tun bei Verjährungsgefahr?
Ein Anleger kann die Verjährung möglicherweise auch durch die Anrufung des Ombudsmannes hemmen. Das Ombudsmannverfahren hat den Vorteil, dass keine Kosten entstehen und der Anleger dieses Verfahren selbst durchführen kann.
Allerdings besteht Unsicherheit, ob das Verfahren tatsächlich in allen Fällen die Verjährung hemmt. Es gibt zu dieser Frage bislang nahezu keine Urteile der Gerichte.
Sie können die Verjährung hemmen durch einen Mahnbescheid, eine Klage, Verhandlungen mit der Gegenseite oder eine Erklärung der Gegenseite, dass sie auf die „Einrede“ der Verjährung verzichtet.
Zum Beispiel: Die BRIC Anleihe von Lehman Brothers
Beispielsweise gibt es eine sogenannte BRIC Anleihe von Lehman Brothers. Diese wurde im Sommer 2006 herausgegeben und verkauft. Das bedeutet, dass die Anleger bis zum Sommer diesen Jahres etwas gegen die Verjährung unternehmen müssen, ansonsten können Schadensersatzansprüche nicht mehr geltend gemacht werden.
Bei dieser „BRIC Anleihe“ handelte sich um ein sogenanntes Garantiezertifikat. Die Emittentin Lehman Brothers garantierte zum Ende der Laufzeit die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals. Aufgrund der Insolvenz von Lehman Brothers ist diese Rückzahlungsgarantie wertlos. Die Zinszahlungen dieser Anlage hingen von den Aktienentwicklungen in verschiedenen Aktienindices mehrerer Schwellenländer ab.
Die Zinszahlungen hingen damit von sehr spekulativen Bedingungen an. Die wirtschaftliche Entwicklung der Länder Brasilien, Russland, Indien und China (abgekürzt BRIC) als Ausgangspunkt für die Kursentwicklung des Zertifikates und für die Zinszahlungen ist als sehr spekulativ anzusehen.
Anlegern, die ein Zertifikat im Jahr 2006 gekauft haben, ist dringend zu raten sich im Rahmen einer Erstberatung um die Erfolgsaussichten eines Vorgehens zu informieren. Im Rahmen einer solchen Erstberatung wird erörtert, ob es Sinn macht, die Verjährung zu hemmen und welche Kosten dadurch entstehen.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Rechtsanwalt Dawood ist ein auf Anleger spezialisierter Rechtsanwalt mit besonderen Kenntnissen im Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit Jahren vertritt er Anleger aus dem gesamten Bundesgebiet und hat sich im letzten halben Jahr intensiv mit der Lehman-Pleite beschäftigt und viele Mandate betreut.
Rechtsanwalt Dawood ist Mitglied einer Bürogemeinschaft mit der Wirtschaftskanzlei Sander & Dawood, Gerlingen.
Rechtsanwalt Claude Dawood
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Datum: 12.03.2009 - 11:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 77159
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Kategorie:
Banken
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 12.3.2009
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