Lehmer: Große Fortschritte beim Tierschutz
ID: 772228
Bundestages abschließend über die Novelle des Tierschutzgesetzes
beraten. Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Max Lehmer:
"Mit der Novelle des Tierschutzgesetzes macht die
christlich-liberale Koalition große Fortschritte beim Tierschutz. Bei
allen Verbesserungen für das Tierwohl haben wir praktikable Lösungen
gefunden, die der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung in Deutschland
weiterhin eine Zukunft garantieren und die Entwicklungsmöglichkeiten
unserer Betriebe erhalten. Wir nehmen die Umsetzung der
Tierversuchsrichtlinie zum Anlass, den Tierschutz auch in anderen
Bereichen voranzubringen: Die betäubungslose Ferkelkastration wird
genauso wie der betäubungslose Schenkelbrand ab Ende 2018 verboten.
Die vorgesehene Übergangsfrist ermöglicht die Entwicklung
praxistauglicher Alternativmethoden auf wissenschaftlicher Basis.
Außerdem wird das Qualzuchtverbot konkretisiert und an die
Erfordernisse des Vollzugs angepasst. Wir führen zudem betriebliche
Eigenkontrollen im Hinblick auf den Tierschutz sowie die Erhebung und
Bewertung von Tierschutzindikatoren ein. Durch entsprechende neue
Verordnungsermächtigungen im Tierschutzgesetz wird darüber hinaus der
Umgang mit Zirkustieren und mit der Problematik herrenloser Katzen
erleichtert. Die christlich-liberale Koalition greift auch zahlreiche
Anliegen des Bundesrates auf: So wird es künftig ein bußgeldbewehrtes
Verbot der Zoophilie geben. Tiere dürfen grundsätzlich nicht mehr als
Preis bei Preisausschreiben ausgelobt werden. Personen, die
Tierbörsen durchführen, müssen einen Sachkundenachweis erbringen. Das
Verbringen oder die Einfuhr von Wirbeltieren - außer Nutztieren - zum
Zwecke der Abgabe an Dritte bedarf der Erlaubnis. Wer gewerbsmäßig
mit Wirbeltieren außer landwirtschaftlichen Nutztieren handelt, hat
bei der Abgabe eines Tieres schriftliche Informationen zu den
Haltungsanforderungen an den künftigen Tierhalter weiterzugeben."
Pressekontakt:
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Telefon: 030 / 227 - 5 5012 / - 5 2427
Fax: 030 / 227 - 5 60 23
www.csu-landesgruppe.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.11.2012 - 11:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 772228
Anzahl Zeichen: 2439
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 157 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lehmer: Große Fortschritte beim Tierschutz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CSU-Landesgruppe (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von CSU-Landesgruppe
Liebing/Straubinger: Das Landleben zukunftsfest machen ...
Am morgigen Donnerstag soll der Koalitionsantrag "Zukunft für ländliche Räume - Regionale Vielfalt sichern und ausbauen" vom Deutschen Bundestag verabschiedet werden. Breitbandausbau mit schnellem Internet soll stärker gefördert, Mobilität im ländlichen Raum gesichert und die fi
Straubinger: Union steht für stabile und verlässliche Renten ...
Heute hat das Bundeskabinett den Rentenversicherungsbericht 2012 und den Alterssicherungsbericht 2012 beschlossen. Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Max Straubinger: "Gute Arbeitsmarktpolitik ist gute Rentenpolitik. Beschäftigung u
Durch Prävention zu mehr Leistung ...
Zum ersten Mal in der Geschichte der Burnout-Forschung versammelten sich vergangenes Wochenende Wissenschaftler verschiedenster Fachbereiche und Unternehmensvertreter aus ganz Deutschland, der Schweiz und Italien zum Gedankenaustausch im Schloss zu Hopferau. Hausherr und BERA Geschäftsführer Bernd
Agenda News: 700 Milliarden Schulden in 7 Jahren ...
Lehrte, 28.11.2012 Nüchtern gesehen entsteht Staatsverschuldung, wenn ein Staat mehr Geld ausgibt als er eingenommen hat. Um diese zusätzlichen Ausgaben zu decken, muss der Staat Kredite aufnehmen. Diese zusätzlichen Kredite werden als Nettokreditaufnahme oder Nettoneuverschuldung bezeichnet. Kr




