Was heißt denn bitte ausgewogen?
Aachen (fet) – „Ernähren Sie sich ausgewogen!“ Diesen Satz hat wohl schon so mancher Patient, der mit Diabetes, erhöhten Cholesterinwerten oder Herz-Kreislauf-Beschwerden in die Praxis kommt, von seinem Arzt gehört. Und auch der Abnehmwillige kennt den Aufruf aus Zeitschriften und Ratgebern. Doch wie sieht diese allgemeingültige Empfehlung überhaupt aus?
Von welchen Lebensmitteln wieviel? Das zeigt die neue FET-Ernährungspyramide.(firmenpresse) - In erster Linie geht es darum, pflanzliche und tierische Lebensmittel richtig zu kombinieren, um den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Das klingt schwer, ist es aber nicht. Wer zwei bis drei Portionen Gemüse am Tag isst, sichert sich bereits wichtige Vitamine, Mineral- sowie Ballaststoffe bei nur wenigen Kalorien. Wertvolles Öl aus Olive, Raps oder Walnuss hilft nicht nur bei der Aufnahme fettlöslicher Vitamine in den Körper. Es liefert auch ein optimales Spektrum an Omega-3-Fettsäuren, die besonders für den Aufbau der Nervenzellen wichtig sind. Eiweiß aus Fisch, Fleisch oder Milchprodukten komplettiert den Nährstoffmix. Dabei bringt jede Gruppe noch besondere Extras mit. Seefisch enthält neben Omega-3-Fettsäuren viel Vitamin D und Jod – Nährstoffe, von denen wir zu wenig aufnehmen. Fleisch liefert Eisen, mit dessen Hilfe die roten Blutzellen Sauerstoff transportieren und unsere Zellen vor dem Ersticken bewahren. Milchprodukte sind reich an Calcium, das für die Knochenstabilität und viele zelluläre Prozesse unerlässlich ist. Enthielt die Mahlzeit alle notwendigen Bausubstanzen, ist der Körper zufrieden und für lange Zeit satt.
Sättigungsbeilagen hingegen halten wenig, was sie versprechen. Diese stopfen den Magen für eine gewisse Zeit, sättigen aber nicht langanhaltend. Besonders Weißmehlprodukte enthalten überwiegend Stärke, welche dem Hochleistungssportler zwar viel Energie, dem Stubenhocker allerdings nur überflüssige Pfunde bringt. Wer trotzdem nicht auf Beilagen verzichten will, greift besser zur nährstoffreicheren Variante, wie Naturreis, Pellkartoffeln oder Vollkornbrot. Doch auch hier gilt das Motto: weniger ist manchmal mehr.
Bei Fertigprodukten ist noch weniger noch besser. Diese sind zwar faszinierende Zeugnisse dafür, was mit Chemie und Technik möglich ist. Für Figur, Gesundheit und Gourmetgaumen sind die Kunstgerichte auf Dauer allerdings völlig ungeeignet. Kleine Sünden, ob nun süß oder vom Schnellimbiss, sind dennoch erlaubt. Der Körper verzeiht diese eher, als die berüchtigten Heißhungerattacken bei ständigem Verzicht.
Welche Lebensmittel wie oft auf Ihrem Einkaufszettel stehen sollten, veranschaulicht die FET-Ernährungspyramide auf www.fet-ev.eu.
Redaktion: Christine LangerWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der die Ernährungssituation in Deutschland im Hinblick auf die Ernährungstherapie und Prävention ernährungsmitbedingter Erkrankungen analysiert und bestrebt ist, diese mit geeigneten Methoden fächerübergreifend zu verbessern.
Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.
Frau Christine Langer
An den Frauenbrüdern 2, 52064 Aachen
Tel.: 0241 - 96 10 316
Fax.: 0241 - 96 10 322
presse(at)fet-ev.eu
http://www.fet-ev.eu
Datum: 13.03.2009 - 12:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 77425
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Christine Langer
Stadt:
Aachen
Telefon: 0241 - 96 10 316
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 13.03.2009
Diese Pressemitteilung wurde bisher 1131 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Was heißt denn bitte ausgewogen?"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zucker ist ein schneller Energielieferant, besonders für das Gehirn. Doch eine übermäßige Zufuhr wirkt sich an vielen Stellen des Körpers schädlich aus. Bereits im Mund trägt Zucker – besonders in Kombination mit Fruchtsäuren – zur Kariesentstehung bei. Im Darm können größere Mengen d
Eiweiß – das A und O für einen dauerhaften Gewichtsverlust ...
Unsere Muskulatur verbrennt einen Großteil der aufgenommenen Kalorien. Vielen ist bewusst, dass der Muskelaufbau durch Sport bei einem Abnehmwunsch die Fettpolster deutlich schneller schmelzen lässt. Der logische Rückschluss, dass ein Verlust an Muskelmasse den Fettansatz erneut fördert, wird vo
Der Body-Mass-Index: Ein überholtes Diagnosekriterium? ...
Aachen (fet) – Der Body-Mass-Index ist für viele Fachkräfte und Laien nach wie vor das wichtigste Beurteilungskriterium für das Gewicht. Dabei sagt der Wert nur wenig über das Erkrankungsrisiko aus und ist nicht für jeden geeignet. Der Body-Mass-Index, kurz BMI, gibt an, wie viel Kilogramm
Weitere Mitteilungen von Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.
Sicher online: Ärztetag drängt auf besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen ...
Der 130. Deutsche Ärztetag spricht sich angesichts zunehmender Risiken durch soziale Medien für eine deutlich strengere Regulierung digitaler Plattformen zum Schutz von Minderjährigen aus. Die Ärzteschaft fordert ein Verbot der Nutzung sozialer Medien für Kinder und Jugendliche bis zum Alter vo
10 Afro Haartransplantationszentren in der Türkei (Istanbul) ...
Eine Afro-Haartransplantation gehört zu den anspruchsvollsten Bereichen der Haarwiederherstellung. Afro-Haar ist nicht einfach nur lockig. Es besitzt häufig eine enge, spiralartige Struktur, die sich nicht nur oberhalb der Kopfhaut zeigt, sondern auch unter der Haut fortsetzen kann. Genau diese Be
130. Deutscher Ärztetag / Suchtmedizin stärken, Stigmatisierung abbauen ...
Der 130. Deutsche Ärztetag hat heute in Hannover eine konsequent wissenschaftsbasierte Weiterentwicklung der Suchtmedizin und Suchtpolitik in Deutschland gefordert. Die Abgeordneten des Ärztetages sprachen sich für mehr Prävention, eine nachhaltige Stärkung der Suchthilfe und suchtmedizinischer
Modellprojekt für die ambulante Versorgung: KV Nordrhein erprobt Einsatz von Physician Assistants in 16 Haus- und Facharztpraxen im Rheinland ...
Das Modellprojekt "Physician Assistants in Nordrhein" der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein geht in die nächste Phase: Nachdem im Herbst des vergangenen Jahres die ersten Haus- und Facharztpraxen Physician Assistants (PAs) in ihren Praxisalltag integriert haben, findet seit Mai
Jetlag im Darm - Wie eine Störung des zirkadianen Rhythmus Verstopfung hervorrufen kann ...
Die Uhr wird auf Sommerzeit gestellt, der Job verlangt eine Nachtschicht, das Abendessen fällt spät aus, der Schlaf kommt zu kurz - für viele gehört das zum Alltag. Und der kann unseren Darm aus dem Takt bringen. Denn unsere Verdauung folgt festen Abläufen, die sich ungern verschieben lassen. W
Krebs, Diabetes, Herzinfarkt: Die stille Gefahr chronischer Entzündungen wächst ...
Dauerhafte stille Entzündungen - in der Medizin auch als "silent inflammation" bezeichnet - gelten heute als zentrale Treiber moderner Zivilisationskrankheiten. Lange Zeit wurden chronische Erkrankungen vor allem genetisch erklärt. Doch die aktuelle Forschung zeichnet zunehmend ein ander
Ist ein gestörter Energiestoffwechsel ursächlich für schlechte Genesung nach Erkrankung? ...
Lindenberg, 13. Mai 2026. Eine neue Studie am Beispiel des Post-COVID-Syndroms scheint zu bestätigen, dass die Erholung von einer Erkrankung durch einen gestörten Energiestoffwechsel behindert werden kann. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Erkenntnisse und zeigt weitere Beispiele zur Bedeut
Positiver Trend: Gesundheitsatlas zeigt Rückgang bei Herzinfarkten ...
Eine aktuelle Datenauswertung für den Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt einen anhaltenden Rückgang bei der Zahl der Herzinfarkte in Deutschland. Gleichzeitig ist allerdings die Häufigkeit von Diabetes mellitus Typ 2 und Bluthochdruck gestiegen, die
Heidi Klum schwört auf diese Anti-Aging-Creme – was wirklich dahintersteckt ...
Wenn Prominente ihre Beauty-Geheimnisse teilen, ist die Aufmerksamkeit groß. Umso mehr, wenn es sich – wie im Fall von Heidi Klum – nicht um ein Luxusprodukt, sondern um eine vergleichsweise günstige Drogerie-Creme handelt. Die Versprechen: glattere Haut, straffere Konturen, sichtbar weniger F
Kinderarzneimittel: GKV-Spargesetz - ein verheerendes Signal ...
Das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) gefährdet die Versorgung von Kindern mit Arzneimitteln. "Wer nur das Billigste will, verhindert, dass bekannte Wirkstoffe, die dringend auch für Kinder benötigt werden, kindgerecht weiterentwickelt und als Kinderarzneimittel zugelas




