Früher gab es freitags mal eine Flasche Sekt!
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Klaus Kissel ist Geschäftsführer der Unternehmensberatung Kissel Consulting.(firmenpresse) - Vielleicht gehören Sie auch zu den Führungskräften, die sich fragen, warum viele Mitarbeiter immer wieder Geschichten aus der guten, alten Zeit hervorholen.
Sie fragen sich: Woher kommt dieser verklärte Blick auf die Vergangenheit und wie kann man das verhindern?
Wenn ich in Unternehmen mit Mitarbeitern bezüglich laufender Change-Management Begleitung Interviews führe, berichten Sie mir oftmals: "Wissen Sie Herr Kissel, heute ist ja gar keine Zeit mehr, früher gab es Freitags mal eine Flasche Sekt und man hat über alte Zeiten gesprochen, das ist heute alles nicht mehr..."
Die Vergangenheit ist Basis für den Blick in die Zukunft
Das Schwelgen in Erinnerungen ist für uns zunächst einmal ein wichtiges Grundbedürfnis und eine Art Ritual. Warum sollten wir es also verhindern? - Viel besser scheint es mir, dass dies die Führungskräfte nutzen sollten. Wer schaut sich denn nicht gerne Erinnerungsfotos vergangener Urlaube an (sofern die Erinnerungen positiv waren)? Genauso kann ein solcher "Erinnerungstreff" mit den Mitarbeitern sein. Wenn die Führungskraft keine Zeit einräumt, einmal konsequent auch zurückzuschauen, d. h. den Blick auf die Leistungen der Vergangenheit richtet, wie soll sie dann für den wichtigen Blick in die Zukunft motivieren?
Für viele Mitarbeiter wirkt die Managerpredigt: "Wir müssen an Morgen denken und nicht in Erinnerungen schwelgen!" oder "Stillstand ist Rückschritt!" wie die versuchte Vernichtung der Errungenschaften der Vergangenheit. Nur lassen sich die Mitarbeiter diese "Fotoalben" der Vergangenheit nicht vernichten, denn die Gedanken sind bekanntlich frei. Also wird das Fotoalbum über die gute alte Zeit dann von den Mitarbeitern zu ungelegenen Meetings, wo es wirklich um die Zukunft des Unternehmens geht, all zu gerne ausgepackt. Hier heißt es dann: "Früher war alles besser..." obwohl die meisten Mitarbeiter wissen, dass nicht "alles besser" war. Wer nämlich lange genug in die alten Fotoalben blickt, wird auch erkennen, welche Probleme die alte Zeit einem auch gemacht hat. Es geht darum, seinen Blick einmal konsequent auf das Früher zu richten und zu erkennen: "Früher war einiges anders!" - Aber nicht zwangsläufig besser.
Zukunftsgerichtete Führungskräfte können den "Blick zurück" nutzen
Wenn Sie also eine Führungskraft sind, die sich über diese Äußerungen der Mitarbeiter eher ärgert. Dann empfehle ich Ihnen:
Schaffen Sie Möglichkeiten des bewussten Rückblicks und lassen Sie die Mitarbeiter die Fotos der Vergangenheit ruhig feiern bzw. feiern Sie ordentlich mit. Warum nicht, mit einer Flasche Sekt am Freitag?
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Klaus Kissel ist Geschäftsführer der Unternehmensberatung Kissel-Consulting. Er ist Organisationsentwickler, Managementcoach und Buchautor ("Prinzip der minimalen Führung" und "Sales-Coaching - Wirksam führen im Vertrieb", beide im Windmühle Verlag Hamburg erschienen).
Das Unternehmen Kissel Consulting bietet systemische Personal- und Organisationsentwicklung für Unternehmen an.
Kissel Consulting
Christine Weisrock
Klostergut Besselich
56182 Urbar bei Koblenz
christine.weisrock(at)kissel-consulting.de
0049-261-9623-112
http://www.kissel-consulting.de
Datum: 30.11.2012 - 12:55 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Klaus Kissel
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Urbar bei Koblenz
Telefon: 0049-261-9623-112
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Finanzwesen
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