Autositze: Enttäuschend in Kleinwagen
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Gemeinsamer Test mit Aktion "Gesunder Rücken" - Oberklasse punktet
Miserabel war das Ergebnis bei Kleinwagen. Offenbar sparen die Hersteller bei den knapp kalkulierten Kleinwagen an der Qualität der Sitze. Durchweg mangelt es den Sitzen an genügend Einstellmöglichkeiten, die Wirbelsäule wird zu wenig gestützt, der Rücken hängt oft durch, die Sitze bieten zu wenig Halt und sind bei längeren Fahrten unbequem. Mangelhaft schnitten die Sitze im Smart und im Peugeot 208 ab, nur ausreichend sind die Sitze im teuren Mini und im Renault Clio.
Auch bei den deutlich teureren Kompaktmodellen gab es erschreckend schlechte Sitze. Mangelhaft waren die Testergebnisse im Ford B-Max und Toyota Auris. Ein "Befriedigend" schafte der VW Golf. Ausgerechnet der günstige Opel Mokka schnitt in der Kompaktklasse mit "gut" am besten ab. Opel bietet für nur 390 Euro Aufpreis einen sehr guten Ergonomie-Sitz an, der kaum Schwächen zeigt. Bei den anderen Kompaktmodellen, vom Golf abgesehen, gibt es auch gegen Aufpreis keine Top-Sitze.
Ganz anders das Ergebnis in der Oberklasse. Als "sehr gut" bewerteten die Tester die Sitze im BMW Sechser, im Audi A6 und in der Mercedes E-Klasse, "gut" sind die Sitze im Lexus GS. Allerdings kosten alle vier Sitze eine Menge Geld. Mercedes verlangt für zwei Topsitze in der E-Klasse 1.523 Euro extra, im Audi A6 und im BMW Sechser sind es jeweils 2.220 Euro für das Paar. Lediglich im Lexus GS ist der 18-Wege-Komfortsitze in der Luxury Line serienmäßig. Alle vier Sitze lassen sich individuell auch für große und kleine Fahrer einstellen, bieten sehr guten Halt, stützen Schulterbereich und Rücken. Außerdem gibt es Massage- und Belüftungsfunktionen, die auch lange Reisen erleichtern.
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Datum: 13.12.2012 - 13:07 Uhr
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