WWF neues Mitglied im 'Ausgleichsfonds Große Beutegreifer'
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WWF neues Mitglied im "Ausgleichsfonds Große Beutegreifer"
Der Freistaat Bayern hat gemeinsam mit dem Bayerischen Naturschutzfonds, der Wildland-Stiftung des Bayerischen Jagdverbandes, dem Bund Naturschutz (BN), dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) und dem World Wide Fund For Nature (WWF) einen höheren Ausgleich von Schäden vereinbart, die Landwirten durch Wölfe, Bären oder Luchse entstehen könnten. Bereits im Juli 2008 hatten die Wildland-Stiftung, der BN und der LBV den "Ausgleichsfonds Große Beutegreifer" gegründet, der mit Unterstützung des Bayerischen Naturschutzfonds Landwirten Schäden ersetzt, die durch diese streng geschützten Wildtiere verursacht werden, um die Akzeptanz für diese Tiere bei den Nutztierhaltern zu verbessern. Mit dem WWF wird jetzt ein weiterer, wichtiger Naturschutzverband dem Ausgleichsfonds beitreten. Das Bündnis wird dadurch weiter gestärkt. Das Bayerische Umweltministerium begrüßt diesen Schritt.
Der "Ausgleichsfonds Große Beutegreifer" wird neben Schäden an Nutztieren und Gegen¬ständen nun erstmalig auch den Arbeitsaufwand ersetzen, der Bauern durch Risse von Wölfen, Bären oder Luchsen entstehen kann. Die EU-Kommission hat offiziell ihr Einverständnis mit den freiwilligen Zahlungen des Ausgleichsfonds erklärt. Aktuell kommen wild lebende Luchse vor allem im ostbayerischen Raum vor. Wild lebende Wölfe und Bären kommen in Bayern derzeit nicht vor. Die Bayern am nächsten wild lebende Bärenpopulation befindet sich im Trentino, Wolfspopulationen existieren unter anderem in Brandenburg, Sachsen, der Slowakei sowie in Norditalien.
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Datum: 13.12.2012 - 17:21 Uhr
Sprache: Deutsch
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