Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR
Europäische Bankenaufsicht
Hoffnungsschimmer
SABINE BRENDEL, BRÜSSEL
ID: 783377
freuen, dass sich die EU-Finanzminister auf eine europäische
Bankenaufsicht geeinigt haben. Diese zentrale Überwachungsstelle
dürfte die Bankenbranche stabiler machen. Zudem zeigen die Europäer,
dass sie sich in - zumindest für EU-Verhältnisse - kurzer Zeit auf
wichtige, große und komplexe Vorhaben einigen können. Viele Bürger
wissen noch gut, dass der aktuellen Schuldenkrise in Europa eine
Weltfinanzkrise vorausging. Banken hatten sich im großen Stil
verspekuliert. Einige wie das US-Institut Lehman brachen zusammen. In
Deutschland brauchten die Commerzbank oder die Hypo Real Estate
staatliche Hilfe zu Lasten der Steuerzahler. Jetzt soll die
europäische Aufsicht möglichst viele Daten über die Banken sammeln.
So kann sie im Idealfall drohende Schieflagen erkennen und
gegensteuern. Nationale Aufseher hatten weder die Krise noch die
Risiken in den Banken früh genug erkannt. Zwar gibt es keine
Garantie, dass so etwas einer europäischen Aufsicht nicht passiert.
Aber sie ist eine zusätzliche Kontrollebene - und vor allem eine, die
Europa im Blick hat. Viele Banken tätigen ja längst nicht mehr nur
Geschäfte in ihrem Heimatmarkt. Und noch etwas kann die Bürger
freuen. Nur wenige Monate sind vergangen, seit die Staaten die
Planungen zur gemeinsamen Bankenaufsicht anstießen. Jetzt steht die
politische Einigung - in "Lichtgeschwindigkeit", so hat es zu Recht
ein EU-Vertreter ausgedrückt. Das ist ein kleiner Hoffnungsschimmer
in der aktuellen Krise, in der vieles allzu zäh verläuft. Zum
Beispiel die monatelangen Zitterpartien vor jeder neuen
Notkreditfreigabe für Griechenland. Oder der geplante Umbau Europas,
dem sich Kanzlerin Merkel und ihre EU-Amtskollegen derzeit eher
zaghaft als entschlossen widmen.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.12.2012 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 783377
Anzahl Zeichen: 2121
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 263 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR
Europäische Bankenaufsicht
Hoffnungsschimmer
SABINE BRENDEL, BRÜSSEL"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr
Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Rheinische Post: Kommentar zu den Ergebnissen des Vermittlungsausschusses: Fragwürdiger Poker ...
Die Ergebnisse des Bund-Länder-Vermittlungsausschusses haben viel mit dem heraufziehenden Wahlkampf, aber wenig mit Argumenten zu tun. Man mag über das Schweizer Steuerabkommen denken, was man will. Der jetzige Zustand, auf illegal erworbene Steuer-CDs zu hoffen, ist jedenfalls unbefriedigend
Rheinische Post: Kommentar zur Zuwandererstudie: Einwanderer schließen Lücken ...
Die Zahlen muten gewaltig an. 2,2 Millionen Menschen - vor allem aus Süd- und Osteuropa - wollen in den kommenden fünf Jahren in Deutschland arbeiten. Die Frage muss erlaubt sein: Nehmen die EU-Bürger uns in einer sich abschwächenden Konjunktur die Arbeitsplätze weg? Davon kann nicht die Red
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zuÄgypten ...
Ägypten steht an der Kreuzung. Ein Weg führt in die Freiheit der Demokratie, ein anderer in die islamistische Diktatur, ein dritter ins Chaos. Der Verfassungsprozess, der das größte und militärisch stärkste arabische Land demokratisch ordnen und einigen sollte, droht diktatorisch zu scheit
Südwest Presse: Kommentar zur Bankenaufsicht ...
Die zentrale Bankenaufsicht in Europa ist noch nicht die Bankenunion, welche die Gemeinschaft anstrebt. Die Aufsicht unter dem Dach der Europäischen Zentralbank (EZB) ist nur Teil und Voraussetzung eines richtigen Prinzips. Banken sind überregionale Veranstaltungen, ihr Versagen kann nur im grÃ




