Matthias Matussek: "Backform für Journalismus" macht Magazine und Zeitungen kaputt
ID: 783526
mit dem Zustand des deutschen Journalismus. Die Redaktionen ließen
sich selber nicht mehr überraschen durch ihre Gedanken. Es gebe
mittlerweile "eine Backform für Journalismus", sagte er gegenüber der
neuen Ausgabe des People-Magazins "Clap", das am 14. Dezember 2012
erscheint. "Die Journalisten wissen, was eine technisch gut
geschriebene Geschichte ist und liefern perfekt. Aber sie lassen sich
nicht mehr durch Widersprüche, durch Abgründe oder schwarze Löcher
verunsichern."
Alles sei sehr viel braver geworden, jeder arbeite nur noch nach
der Maxime, keine Fehler zu machen, so Matussek weiter. Ohne eine
gewisse Verrücktheit könne aber kein spannender Journalismus
entstehen. "Und ich behaupte, dass eine solche auch in
Führungsverantwortung bisweilen nicht schlecht ist. Der Welt fehlt
die Utopie, der Welt fehlt dieser Aufbruch in die Sterne. Die
Erregung darüber, dass man es ganz anders macht." Deutschland sei von
der Angstgesellschaft, gegen die seine Generation noch gekämpft habe,
zur Leistungsgesellschaft mutiert, erzählt Matussek, der selbst am
Band von Gillette arbeitete, wo er, um es zu ertragen, die "Sonette
an Orpheus" auswendig lernte, während die Maschine stampfte.
Außerdem im neuen "Clap"-Magazin:
Stan Sugarman: Was Mr. Digital bei Gruner+Jahr jetzt alles anders
machen muss.
Sowie:
Laura Karasek, Annabell Krug und Laura Wontorra - die
Medienbranche ist ein Eldorado für Töchter berühmter Erzeuger.
Pressekontakt:
Daniel Häuser / Peter Böhling
Chefredaktion "Clap"
Gabelsbergerstraße 77
80333 München
Telefon: 089/955748
E-Mail: clap@clap-club.de
www.clap-club.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.12.2012 - 09:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 783526
Anzahl Zeichen: 1957
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Medien und Unterhaltung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 491 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Matthias Matussek: "Backform für Journalismus" macht Magazine und Zeitungen kaputt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CLAP (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Gesamtlösung vom Entwurf und der Synthese von Flüssigkristallmaterialien bis hin zur Prozesstechnologie für die Filmherstellung - Die Retardationsfolie ist derzeit ein Monopol auf dem Markt - Es wird erwartet, dass es einen großen Beitrag zur Diversifizierung der OLED-Display-Materialien le
Weitere Mitteilungen von CLAP
Mit Dreamteam zum Sieg! / Im gestrigen Live-Finale von "KIKA LIVE: Team Jess vw. Team Ben" gewinnt Moderator Ben mit Unterstützung seiner Jungs das große Battle ...
Eine Woche lang drehte sich bei "KIKA LIVE" alles um den großen Wettstreit der Moderatoren. Jess und Ben konkurrieren gerne miteinander und wollten bereits das ganze Jahr über beweisen, wer der Bessere von ihnen ist. Zum Ende des Jahres sollte nun definitiv ein Sieger gekürt werden.
Jahresrückblick mit Big Quote: "Galileo Big Pictures 2012" holt Bestwert seit Sendestart ...
Hervorragende Quoten für den Jahresrückblick in Bildern: "Galileo Big Pictures - Die besten Bilder des Jahres 2012" mit Aiman Abdallah erzielte gestern Abend einen Marktanteil von 16,4 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe (14 bis 49 Jahre). Das ist der bislang beste Wert für die
ZDF-Komödie auf Platz 1 in der Zuschauergunst ...
Die Zuschauer schätzen das ZDF-Programm: Mit 5,33 Millionen Zuschauern (Marktanteil 17,1 Prozent) war die Komödie "Meine Tochter, ihr Freund und ich" mit Andrea Sawatzki und Axel Milberg am Donnerstag, 13. Dezember 2012, die besteingeschaltete Sendung des Tages. Auch in der Gesam
Bedrohung für den Schoko-Weihnachtsmann: In 20 Jahren wird Schokolade so selten und teuer sein wie Kaviar ...
Fast zwölf Kilogramm Schokolade essen die Deutschen im Jahr. Wie die Zeitschrift P.M. MAGAZIN (Ausgabe 1/2013, ab heute im Handel) berichtet, könnte sich das bald ändern. Denn der süße Luxus wird knapp, die Kakao-Erträge gehen ständig zurück. "In 20 Jahren ist Schokolade wie Kaviar&q




